Warum mein Pullunder aus drei Teilen besteht – oder – Murks beim Stricken

Eigentlich würde ich mich ja als erfahrene Strickerin bezeichnen, aber dennoch fabriziere ich auch schon mal Murks.

So geschehen bei meinem aktuellen Strickprojekt.

Eigentlich wäre ich jetzt fertig gewesen, hatte ich doch zwei Teile fertig gestrickt.

Und eigentlich besteht so ein Pullunder ja auch nur aus zwei Teilen.

Warum meiner aber theoretisch aus drei Teilen besteht, erkläre ich euch jetzt.

Der Pulli ist, wie man sieht, ganz gerade gestrickt, mal abzusehen von den Armausschnitten.

Beim 1. Teil habe ich aber leider so einen Murks gemacht, und unabsichtlich in den Lochmusterreihen einseitig immer mal wieder eine Masche abgenommen. Das fiel mir aber nicht auf, da ich immer abends bei nur mäßiger Beleuchtung gestrickt hatte. Erst bei den Armauschnitten merkte ich, dass ich viel zu wenige Maschen auf den Nadeln hatte.

Grrhhhh!!!

Also legte ich dies Strickstück still und begann das zweite Teil zu stricken.

Als ich dies fertig hatte, kam ich nicht mehr umhin mir Gedanken zu machen, wie ich das Teil mit den Fehlern am besten aufriffeln könnte.

Das Problem dabei war, dass ich bei den blauen und weißen Streifen durchgehend ein dünnes, meliertes Garn mitlaufen ließ. Und dadurch war, zwar das Aufribbeln, nicht aber das erneute Verstricken möglich, ohne nach jedem Streifen die Fäden zu schneiden.

Wie ihr in der Collage sehen könnt, sind die zwei Knäuel in der Mitte noch durch die dünnen Fäden verbunden. Leider zeigte sich beim Stricken dann, dass ich leider jedesmal beim Streifenwechsel die verwuselte Wolle doch schneiden musste.

Das würde bedeuten, am Ende jede Menge Fäden vernähen zu müssen.

Grrhhhh!!

Bei dem anderen Teil konnte ich für den jeweiligen Farbwechsel das Garn unauffällig mitführen. (S. großes Bild in der obigen Collage)

Darum habe ich mich entschieden, jetzt mit neuen Knäueln weiterzustricken. Die hatte ich sowieso schon gekauft und ich werde wahrscheinlich mit ihnen auskommen.

So stricke ich also eigentlich ein drittes Teil.

Man sieht: Erfahrung schützt nicht vor Murks.

Aber auch so was gehört eben zum DIY. Nicht alles gelingt oder klappt auf Anhieb.

Und deshalb geht auch mein Dreiteil-Pullunder zum Creadienstag , zu Dienstagsdinge, zu HoT und zu Maschenfein.

Seid mir lieb gegrüßt,

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