Noch ’nen Weihnachtsbaum – oder – Aus einem Buch gefaltet: Eine Tanne unter der Haube

Heute am 1.Dezember bin ich mit meiner Weihnachtsdeko schon ziemlich weit gekommen. Hier fehlen vielleicht noch einige Kugeln, (aber bei dem Regen und Sturm habe ich wenig Motivation sie draußen aufzuhängen), dort wollte ich noch einen Türkranz aus Papier basteln.

Aber im Großen und Ganzen bin ich fertig, habe meine kleine, gemütliche Weihnachtswelt geschaffen, mit viel Kerzen, ein bisschen Kitsch und einigem Selbstgebasteltem. Meine handgenähten Engel habe ich euch ja schon hier vorgestellt.

Heute will ich euch meinen, aus einem alten Taschenbuch, gefalteten Tannenbaum zeigen.  

Ich war einmal ein Buch könnte man sagen, wo es sonst doch bei Papierprodukten immer heißt: Ich war einmal ein Baum.

 
Er steht unter einer Glashaube auf meinem Regal im Wohnzimmer, vereint mit Kupfer und Grünzeug.

 Und nicht zu vergessen, und zur Kitschfraktion zählend,😉Miss Liberty.
So einen gefalteten Baum habe ich schon bei meinem Besuch vom Atelier 100{schön} bewundert.

Dann habe ich ein wenig mit DIN A5- Papier herumexperimentiert und schnell die ideale Faltmethode gefunden.

Ihr braucht:

  • 1 dünnes Taschenbuch (max. 160 Seiten)
  • 1 dickes Brett oder Buch im Verlauf des Faltens
  • einige Wäscheklammern zum Abhalten, der bereits gefalteten Seiten
  • ein rundes Holz mit Bohrloch und einen Holzspieß mit einer Holzperle als Ständer a
  • Sprühfarbe, bei mir kupferfarben

Auf  den Fotos könnt ihr Schritt für Schritt nachvollziehen, wie die Tanne gefaltet wird.
 Zuerst entfernt ihr die Buchdeckel und vorsichtig den Buchrücken, was ich aber leider zu fotografieren verpasst habe.
Ihr legt das Buch mit dem Rücken zu euch, zieht die obere Ecke einer Seite bis zur inneren Kante, und streicht feste mit dem Finger über die Faltlinie.

Dann faltet ihr die restliche Seite auch bis an die Kante, wieder feste drüberstreichen.

Das Dreieck, das über den Rand steht erst so nach falten, dass es gerade mit der unteren Kante abschließt, und dann nach innen klappen. 

 So nach und nach mit allen Seiten so vorgehen, was mit zunehmender Faltung immer schwieriger wird. Deshalb habe ich  ein dickes Buch und Wäscheklammern zur Hilfe genommen. So kann man die, schon gefalteten, Seiten besser etwas nach hinten klappen und weiter mit den Faltvorgängen machen. 
 Der Baum würde auch so stehen, aber ich fand es schöner ihm einen „Stamm“ zu verpassen.

Dafür habe einen längeren Holzspieß mit Kupferfarbe besprüht, ebenso wie eine Perle und ein Stück Rundholz, in das ein Loch gebohrt ist.

Der Holzspieß wird durch die Leimschicht des Buchrückens gesteckt. Jetzt müsst ihr den Baum nur noch auffächern, bei mir hält er alleine, ohne, dass ich ihn kleben musste.

 Jetzt wird mein Bäumchen sich zu bestimmt reichlich anderer Weihnachtsdeko bei RUMS, bei dem wunderbaren amerikanischen blog flamingotoes, beim Creadienstag, zu Handmade on Tuesday (HoT), Dienstagsdinge und artof66 gesellen.

Und euch wünsche ich einen schönen 1.Dezember, habt es gemütlich und nett,

LG,

Monika

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