Ein Wochenende in Köln – oder – Kultur, Kulinarik und Kommunikation 

Am letzten Samstag im Oktober fand dies Jahr die Museumsnacht in Köln statt.

Für drei Freundinnen und mich wieder eine schöne Gelegenheit uns dort zu treffen und  Freitag bis Sonntag dort zu verbringen.

Ein Wochenende mit viel 

Kultur: Museumsnacht und interessante Führungen

Kulinarik: sprich „unentwegt“ 😉 lecker Essen         

Kommunikation: quatschen und viel Spaß haben


Diese Tour nach Köln, rund um die Museumsnacht ist bei uns Vieren schon eine schöne Tradition, und immer übernchten wir dabei in der Jugendherberge in Deutz. (Siehe in der Collage unten rechts) Die liegt so wunderbar zentral, dass man vieles von dort aus fussläufig erreichen kann, immer verbunden mit einem schönen Spaziergang über die Hohenzollernbrücke.

Was es mit der Tasche (mit dem Dom drauf) in der obigen Collage auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.


Am Freitag dauerte es etwas bis wir alle miteinander vereinigt waren, so dass wir uns spontan entschlossen auf Deutzer Seite Essen zu gehen und zwar beim Mexikaner  Cafe Especial.

Dann worden wir vom Riesenrad auf der Herbstkirmes angelockt und ließen uns auf 55 Meter hochfahren, um dann noch vier Runden zu drehen, Blick auf den Dom inklusive. 

Der Abend endete dann nach einem langen Sparziergang auf beiden Rheinuferseiten in einer Kneipe, nahe der Jugendherberge mit Kölsch.


Nach einem gemütlichen Morgen mit einem ausgiebigen Besuch der Kölner Stadtbibliothek und etwas Bummeln, hatten wir für den frühen Mittag eine Führung über den Melaten-Friedhof gebucht (Über Colonia Prima).

Bei  schönstem „Goldener Oktober“-Wetter verbrachten wir dort fast drei Stunden. Darüber werde ich den nächsten Tagen noch einmal einen Extrapost schreiben.


Um uns für die laanngggeeee Museumsnacht zu stärken fuhren wir anschließend ins Belgische Viertel und aßen in der urigen Athmosphäre des Herr Pimock sehr lecker. 

Als Nachtisch gab es ein köstliches Eis aus dem Salon Schmitz und auf dem Weg zu unserer ersten Station der Museumsnacht einen tollen Coffee to go aus dem Käffchen.


Unsere Museumsnacht gegannen wir im Wallraf-Richartz-Museum mit der Sonderausstellung Von Dürer bis van Gogh / Sammlung Bührle trifft Wallraf

Rund 70 Meisterwerke (von der Gotik bis zum Kubismus)aus beiden Sammlungen treffen dabei erstmals aufeinander und waren der künstlerische Höhepunkt unserer Auswahl.

Dann nutzen wir die Museumsnacht, um unserem Heimsender, dem WDR einen Besuch abzustatten. Dort konnten wir, wider Erwarten, nicht nur einen Blick in das Gebäude am Wallrafplatz werfen, sondern das Hörspielstudio 7 besichtigen und mit viel Spaß an der Freud selber ein Minihörspiel „produzieren“.

Der berühmte Paternoster blieb uns aber verwehrt, alle Besucher mussten das Treppenhaus  nutzen. 😉


Die dritte Station an diesem Abend war das MAK (Museum für angewandte Kunst).

Wir waren sehr angetan von  der Vielfalt der Dauerausstellung, die das Design vom Mittelalter bis heute zeigte.

Hier nur exemplarisch die Stühle, die so zeitlos sind und auch heute noch gefallen.

Nach einem kleinen Mitternachtssnack in der Cafeteria des MAK, machten wir uns noch in Richtung des Museum Ludwig auf und statteten der Sonderausstellung Wir nennen es Ludwig  einen kurzen Besuch ab.

Allerdings merkten wir, dass gegen 1.30h unsere Aufnahmefähigkeit doch langsam nachließ und so beschlossen wir den Heimweg  über die Hohenzollernbrücke anzutreten, nachdem wir immerhin einen echten Ai WeiWei und gesehen hatten. 

Am Sonntag waren wir, dank der geschenkten Stunde, halbwegs ausgeschlafen schon wieder früh unterwegs, um an einer Führung in der Jüdischen Synagoge teilzunehmen.

Das Gebäude wurde in der Reichsprogromnacht sehr zerstört und Ende der 50er Jahre wieder aufgebaut. Außen geschah dies historisierend, innen erfolgte eine nüchterene Neugestaltung. Auf Fotos des Inneren habe ich allerdings verzichtet.

Während der Führung durch einen sehr humorvollen Herrn, blieben keine Fragen über das jüdische Leben in Köln, gestern und heute offen. Diese Führung wurde in Zusammenarbeit mit Stattreisen  veranstaltet und ist durch und durch empfehlenswert.

Zum Abschluss unseres Wochenendes ließen wir uns, nach einem Sparziergang durchs Rathenau-Viertel im Café Feynstein, quasi schräg gegenüber der Synagoge nieder und aßen dort gemütlich zu Mittag. 


Dort waren wir schon bei unserem letzten Besuch in Köln, waren aber aus der anderen Richtung gekommen und so gar nicht gewahr geworden, dass die Synagoge auf der anderen Seite des Parks lag.

Nach einem letzten, leckeren Essen ging es dann am späteren Mittag für uns alle mit der Deutschen Bahn wieder Richtung Niederrhein. 

Das zwei von drei Touren sich dabei als sehr nervig erwiesen, wegen Verspätungen und spontanen Beendigungen der Beförderung, ist eine andere Geschichte und konnte uns das schöne Wochenende in Köln, voller Kultur, Kulinarik und Kommunikation nicht vermiesen.


Und weil das Leben solche Auszeiten und Highlights, die einem glücklich machen, braucht, wandert mein kleiner Bericht über unseren Wochenend-Trip zu Kathrins #Sonntagsglück und zu Ionnas Nicelittlethingsaround.

Der Sonntag ist allerdings schon fast vorrüber, jetzt, wo ich den post veröffentliche.

Darum wünsche ich euch jetzt auch schon mal einen schönen Start in die neue Woche,

GLG, Monika

2 thoughts on “Ein Wochenende in Köln – oder – Kultur, Kulinarik und Kommunikation 

  1. Liebe Monika,

    wie fein: du warst mit Köln nicht nir in der Nähe von meinem neuen zuhause, sondern beim Melatenfriedhof obendrein noch in direkter Nähe zu meiner Arbeit ;).

    Wo wir bei Nähe sind – magst du mir eins, zwei Termine einfach vorschlagen.

    Allerliebst
    Viktoria

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