Endlich ein Nadelkissen! – oder – Kindheitserinnerungen an Ostern 

Brhrhrh! Was für ein Wetter!

Der (sogenannte) Frühling hatte ja bis jetzt alles zu bieten, Sturm, ja fast Orkan, Schnee,Hagel, Regen, Sonne…

Aber das hat es ja immer schon um Ostern rum gegeben, (auch wenn  einem in sämtlichen Zeitschriften Osterdekoration und Rezepte von Menschen in leichter Frühlingsbekleidung im Garten sitzend präsentiert wird. Da ist wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedankens !! ) denn ich kann mich gut an dies Frühlingsfest in meiner Kindheit erinnern, bei dem ich die Ostereier, im Garten meiner Oma, im tiefen Schnee gesucht habe.

Die Osterferien habe ich als Kind immer bei meiner Oma im Münsterland verbracht, die mit Onkel und Tante ein Haus mit einem Riesengarten bewohnte. Für mich als Stadtkind ein Paradies!  Ich wurde von allen kräftig verwöhnt (beide Onkel und Tanten waren kinderlos), aß dort zu Mittag, wo es das leckerste Essen gab, war mit dem Dackel Heidi (!) unterwegs….  Die Osterferien waren mein Kindertraum!

Auch in anderer Hinsicht fühlte ich mich dort, wie im Paradies, denn meine Tante war Schneiderin und nähte zu Hause in ihrem großen Nähkeller für den halben Ort.                                                                                                                          Und ich schwelgte dort zwischen Stoffresten, Nähgarn, Spitze, Litzen,…. Hier benähte ich meine Puppen und wurde selber von meiner Tante benäht. 

Da hätte man ja denken können, dass ich dabei eine Leidenschaft für’s Nähen entwickelt hätte.                                 Nein, ganz so hat es sich nicht entwickelt! Ich kann zwar nähen, habe auch schon Kleider für mich genäht, Kissen, Decken , Taschen, Kleinkram sowieso, aber die Näherei ist nie zu meinem Lieblingshobby geworden.                      Das ist wohl eher das Stricken geworden und geblieben.

Nichtsdestotrotz nähe ich natürlich immer mal wieder, aber wenn ich z.B. bei RUMS ehrfürchtig die tollen, genähten Werke bewundere, dann bedauere ich immer, dass mir die Näherei einfach nicht sooo viel Spass macht, dass ich mich mehr „reinknie“.

Obwohl ich in den letzten Woche wirklich viel an der Nähmaschine saß, da ich kleine Ostergeschenke (z.B. die Osterhühner von hier) und tatsächlich mal eine Tasche von der Taschenspieler-CD angegangen habe.

Und endlich, endlich habe ich es auch mal geschafft, mir auch so ein nettes Nadelkissen in Blumenform zu nähen!

Die Anleitung hatte ich von hier und es war natürlich schnell gemacht, und liegt jetzt auch endlich bei mir auf dem Nähtisch.

Was ich sonst noch an der Nähmaschine produziert habe, oder noch produziere, zeige ich euch in den nächsten Tagen.

Viele Worte für ein kleines Nadelkissen, aber ich musste einfach mal ein wenig in Erinnerungen schwelgen.

Habt es nett und LG,

Monika

4 thoughts on “Endlich ein Nadelkissen! – oder – Kindheitserinnerungen an Ostern 

  1. Da hast du recht: Das Osterwetter kann so unterschiedlich sein! Ich erinnere mich an Ostersonntage, da sind die Schokohasen in der Cellophanverpackung von der Sonneneinstrahlung am Hang geschmolzen, aber auch welche, da hat man noch in der dicken Winterjacke Eier gesucht. Besonders enttäuschend kalt war es einmal auf Patmos. UNd auch in der Provence haben wir an Ostern den Kamin angemacht, weil der Mistral so heftig wehte.
    Ein Glück, dass mir das sowieso egal ist…
    Ich wünsche dir ein schönes Fest!
    Herzlichst
    Astrid
    P.S. Ich habe bisher nur so ein gekauftes Nadelkissen 😉

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  2. Liebe Monika,
    das Nadelkissen ist sehr schön geworden!
    Ich erinnere mich auch an das unterschiedlichste Wetter zu Ostern, wir haben auch schon geschmolzene Hasen erlebt und auch Ostereier im Schnee gesucht…machen wir das Beste daraus, egal, wie es werden wird…
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und ein fröhliches Osterwochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  3. Hallo Monika,
    auch wenn das Osterwetter jedes Jahr anders ist, irgendwie erinnere ich immer warmes Wetter.
    Das liegt wohl daran, dass ich die Osterferien oft bei meinen Großeltern in Düsseldorf verbracht habe und meine Oma mir -egal bei welchem Wetter- die Strumpfhosen angezogen hat, die meine Mutter mir eingepackt hatte. So ist Ostern bei mir immer mit seeehr warm verbunden, denn die Kniestrümpfe gab es erst, wenn meine Eltern zum Feiern kamen.
    Diese Oma hatte auch ein besonderes Nadelkissen. Es wahr ähnlich genäht wie Deines und hatte an der Kante rundum kleine Chinesen. Kennst Du diese Kissen auch? Heute findet man die ja gar nicht mehr.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Osterfest
    Gudrun

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  4. Was für schöne Kindheitserinnerungen. Die Tante hätte ich wohl auch gerne gehabt. Und deine kleinen Nadelkissen sind die Mühe wert gewesen. Fröhliche Oster, lass es dir gut gehen, Mila

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