Erinnerungen an meine Mama – oder – Wie das Mädchen mit der großen Schleife dafür sorgte, dass mein Foto in der neuen „Brigitte Kreativ“ erscheint

Hey! 

Ja immer noch begrüße ich euch schwedisch,denn eigentlich wollte ich heute schon mal ein paar Impressionen meines Städtetrips nach Stockholm beim #Sonntagsglück zeigen.

Aber am Freitag  (Übrigens der 12. Mai, was mir dann irgendwann abends aufging und ich feststellte, dass ich völlig verpennt hatte 12 Bilder dieses Tages für Frau Kännchens 12 von 12 zu knipsen. 😦  Aber das lag wohl auch daran, dass wir seit Donnerstagabend nach einem Gewitter kein Internet mehr haben und auch dieser post nur unter erschwerten Bedingungen erscheinen kann), also an jenem Freitag fiel mir aus dem Briefkasten kostenlos die neue „Brigitte Kreativ“ entgegen.

Sie war mir schon angekündigt worden, denn ich hatte an einem Kreativ-Wettbewerb teilgenommen und mir war auch schon eine Brigitte-CD als Dankeschön zugesandt worden. Allerdings war mir in einer weiteren mail mitgeteilt worden, wer den Preis für die 500. Idee in dem Heft gewonnen hatte, und irgendwie ging aus allen Emails nicht hervor, dass meine Idee ihren Weg ins Heft finden würde.

Um so größer war die Überraschung und die Freude, als ich im Heft blätterte und  mein Foto und meine Idee dort auf einer ganzen Seite fand.


Die ganz ausführliche Anleitungen für die Lavendeldrucktechnik und das Sticken findet ihr hier und hier.

Mit diesem Kinderbild von meiner Mama und ihrem kleinen Bruder kommen natürlich auch wieder Erinnerungen an meine Mutter.

Und welcher Tag würde da prädestinierter sein, als der Muttertag. Meine Mutter ist schon vor einigen Jahren gestorben und ganz ehrlich, ich denke natürlich nicht nur heute an sie.  Es sind manchmal Orte, bestimmtes Essen oder auch Gerüche, die blitzartig Erinnerungen wecken.

Erst letztens bin ich seit ewigen Zeiten an einer Eisdiele vorbeigekommen, die ich früher öfter mit ihr besucht habe. Da war es wieder das Denken an meine Mama.

Meiner Mutter war der Muttertag als „Ehrentag“ irgendwie noch wichtig, und so haben wir ihn auch immer begangen.

Ich selber bin kein großer Freund dieses verordneten Muttertages. Klar, als mein Sony klein war, fand ich gebastelte Muttertagsgeschenke, in Schönschrift gemalte Gedichte und Frühstück ans Bett, ja nett, aber mittlerweile „feiern“ wir den Tag nicht mehr.

Das ein Bild meiner Mutter, als Mädchen mit der großen Schleife aber jetzt dafür sorgt, dass eine meiner Ideen in einer Zeitschrift erscheint, finde ich besonders schön.


Ja Mama, du warst die  hübsche Kleine und das Mädchen mit den dicken Zöpfen und sahst auch mit fast 90 Jahren noch wesentlich jünger aus.


Am Wichtigsten fand ich ja, dass du bis zum Schluss geistig fit warst, an allem Aktuellen interessiert und so wunderbar kommunikativ warst.

Du hattest eine positive Lebenseinstellung, für dich war das Glas immer eher halb voll, als halb leer.

Du hast dich von Lebensumständen und Widrigkeiten nicht unterkriegen lassen, und hast auch die 20 Jahre, die du allein, ohne meinen zu früh verstorbenen Papa, verbracht hattest, gut gemeistert.

Liebe Mama, ich habe wohl deinen positiven Blick aufs Leben geerbt und ich hoffe auch die guten Gene.

Als Kind war ich Papas Mädchen, wir haben uns in der Pubertät schwer aneinander gerieben, aber später haben wir wunderbar zueinander gefunden.

Danke Mama!!


Nun habe ich doch tatsächlich einen post zum Muttertag verfasst, und der Stockholmbericht muss noch etwas warten.

Habt es nett, was immer ihr heute macht.

Ganz liebe Grüße,

Monika


P.S.  1: Ich schicke diesen post zu Nicelittlethingsaround und zu #Sonntagsglück

P.S. 2: Da ich im Moment ja nur sehr begrenzt Internetzugang habe, kann ich bei euch im Moment schwer lesen und kommentieren. Mal schauen, wie lange die Telecom braucht. (Schnauf!!!!)

5 thoughts on “Erinnerungen an meine Mama – oder – Wie das Mädchen mit der großen Schleife dafür sorgte, dass mein Foto in der neuen „Brigitte Kreativ“ erscheint

  1. Wunderbare und einfühlsame Worte der Erinnerung einer Tochter an die Mutter, schöner kann man nicht formulieren, wie oft und zu welchen Gelegenheiten man an die verstorbene Mutter denkt, mir geht es ganz genauso.
    Glückwunsch zum Artikel in der Brigitte, werde morgen gleich mal reinschauen. Wir sehen uns Sonntag.
    Liebe Grüße
    Monika W.

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