„Back’s mir/Sommerkuchen“: Jogurthtörtchen – oder – Da tanzen die Früchte in kühlem Weiß ;-)

Endlich, endlich bin ich mal nicht drei Tage vor Ende des Aktion-Zeitraums für Tastesheriff’s monatlicher Backchallenge „Back’s mir, diesmal- mit der recht naheliegenden 😉 – Aufgabe, unseren liebsten Sommerkuchen vorzustellen, am Start.

Da war es ja klar, dass Obst dabei eine wichtige Rolle spielen würde. Ein klassischer Sommerkuchen ist für mich ja ein Erdbeertortenboden. Ja, ja sentimentale Kindheitserinnerungen… 😉

Von wegen: Zum Geburtstag gab es den ersten Erdbeerkuchen…(mehr dazu findet ihr hier)

Und besonders toll  finde ich im Sommer auch immer wieder  eine Grillagetorte, das reine eiskalte Sahne- und Schokoladen- Eldorado, hmmmm…: das Rezept hatte ich euch aber hier schon mal gezeigt.

Nach einigem Überlegen = Blättern in Rezepten und Büchern, fiel mir ein älteres Backbüchlein von Dr.Oetker in die Finger, das schon einige Gebrauchsspuren, sprich Fettflecken, Sahnespritzer und Kuli-Kommentare aufwies, will sagen von mir wohl schon oft benutzt worden , aber auch  etwas in Vergessenheit geraten war.

Und da war er: Mein Sommerkuchen!
Im Büchlein als Jogurtschnitten vorgestellt mit einem Biskuitboden, Jogurt, Sahne (Klar,ne? 😉 ) Früchten, und mit „Sehr lecker“ per Kuli markiert. Ich habe ihn in ein etwas moderneres Gewand gehüllt, sprich von schnöden Schnittchen zu kleinen Törtchen befördert, aber das Rezept war unverändert gut.

Voila, da ist es:

Jogurttörtchen mit Früchten

Passend zum Thema „Back’s mir“ ist der Boden tatsächlich gebacken.
Er bildet quasi das Tanzparkett für die bunten Früchtchen, die da in kühlem Weiß von Jogurt und Sahne „tanzen“, uuaahh…

Ich hör ja schon auf zu fantasieren: 😉

Hier kommt das Rezept:

Ihr braucht:

ca. 500 g frische Früchte, was der Sommer gerade so hergibt

Für den Biskuit:

  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für den Belag:

  • 500 g Jogurt
  • 150 g Puderzucker
  • 400 ml Sahne
  • 8 Blatt weiße Gelantine
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Saft von 1 großen Zitrone
  • evtl. 2 EL Rum, (ich habe einige tropfen Rumaroma genommen)

Zum Bestreichen des (fertigen) Biskuits:

  • einige EL Aprikosenkonfitüre

Und los geht’s: Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Für den Biskuit die Eier mit dem Mixer auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen.
Zucker und Vanillezucker mischen, nach und nach einstreuen. Dabei noch insgesamt 3 Minuten weiterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz auf niedriger Stufe unterrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf streichen und bei Heißluft bei ca. 180 Grad 10-12 Minuten backen.
Zum vollständigen Abkühlen das Blech auf einen Kuchenrost stellen.
Danach habe ich dann mit (sogenannten) Servierringen Kreise ausgestochen. (Dazu weiter unten mehr.)

Aber bevor es soweit war, habe ich während des Backens und des Abkühlens, den Belag vorbereitet.

Das Obst waschen, trocknen und in kleine Stücke schneiden, also die Blaubeeren habe ich ganz gelassen. 😉

Die Gelantineblätter nach Packungsanleitung in kaltem Wasser auflösen, ausdrücken und in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur auflösen.
Das Jogurt mit dem Puderzucker, Vanllezucker und Rum(-Aroma) verrühren.
Die Sahne steif schlagen.
Erst etwa 4 EL von der Jogurtmasse zu der etwas abgekühlten Gelantine in den Topf rühren.
Dies zum restlichen Jogurt geben und in den Kühlschrank zum Gelieren stellen.
Achtung! Alle paar Minuten kontrollieren, ob die Masse schon zu Gelieren beginnt, denn dann müssen die steifgeschlagene Sahne und die Früchte untergehoben werden.

Wie schon oben gezeigt Kreise ausstechen und die Teigkreise mit dem Ring auf einen (neuen) Bogen Backpapier setzen.
Die Aprikosenkonfitüre kurz in der Mikrowelle erhitzen und glattrühren, dann die Teigböden damit bestreichen.
Nun die Jogurt/Sahne/Obst-Creme bis zum Rand in die Ringe füllen und mind. 3 Std., am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Wer, wie ich nur 6 dieser kleinen Törtchenringe besitzt, kann den Rest der Teigplatte auf ein kleineres Blech oder in eine größenmässig passende Auflaufform legen, und dann so vorgehen, wie bei den Ringen.

Oder, und so habe ich es gemacht, eine Muffinsform mit hohen Papierförmchen ausgelegen, die Biskuitkreise mit einem Kreis (Glas oder Plätzchenförmchen) ausstechen, in die Form legen und dann wie oben beschrieben vorgehen.
Leider habe ich heute kein Foto für euch ;-), wie die fertigen Mini-Mini-Törtchen dann aussehen, ich habe es schlicht und ergreifend vergessen zu knipsen. 😦

Aber von den „umringten“ Jogurttörtchen gibt es aber natürlich noch ein Bild:

Mit einigen Früchten angerichtet, habe ich es- nach dem Herauslösen aus dem Metallring (Das geht ganz einfach, indem man mit einem normalen Messer, welches man kurz in ein Glas mit warmem Wasser taucht, das Törtchen im Ring umfährt)- hier vor blumigem Hintergrund abgelichtet.

Lecker, erfrischend, gut vorzubereiten, ideal als Nachtisch oder in der Muffinsform-Variante auch sicher gut zum Picknick mitzunehmen…, ein echtes Sommertörtchen eben.
Darum „tanzt“ es jetzt auch schnellsten zum Tastesheriff zu seinen sommerlichen Brüdern und Schwestern. 😉

Habt einen herrlich sommerlich warmen Sonntag und noch wunderschöne Sommertage!
Dies schreibt mit lieben Grüssen, von Balkonia,
Eure Monika

(reim dich, oder ich hau dich 😉 )

5 thoughts on “„Back’s mir/Sommerkuchen“: Jogurthtörtchen – oder – Da tanzen die Früchte in kühlem Weiß ;-)

  1. Hallo Monika,
    das sieht ja so lecker aus.
    Ich habe mich bisher noch nicht an Gelatine herangetraut, weil immer wieder gesagt wurde, dass sie so schwierig zu verarbeiten sei. Und weil bei uns keine Nachfrage nach Torten war.
    Deine Törtchen-Variante finde ich jetzt aber klasse – weißt du, ob man die einfrieren kann, dann würde es sich auch für mich lohnen, die mal auszuprobieren.
    Liebe Grüße
    Gudrun

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