Està bé: Barcelona – oder – Gerne wieder in Barcelona #3

Oh weh, es ist tatsächlich schon wieder vier Wochen her, dass ich mit meiner Freundin Barcelona einen erneuten Besuch abgestattet habe.

In zwei Artikeln hatte ich euch hier und hier schon davon berichtet, und jetzt wird es heute, am 1. Mai doch wirklich mal Zeit euch noch einige Fotos zu zeigen, und den ein, oder anderen Tipp zu geben.

Està bé: Das ist gut!

Das kann man in Barcelona zu vielen Orten sagen, eben nicht nur zu den absoluten touristischen Highlights, sondern auch zu weniger bekannten, aber genauso sehenswerten Orten.

Dazu gehört auf jeden Fall der aufstrebende Stadtteil Poblenou. 

Dort lag auch unser modernes, sehr gut ausgestattetes Hotel Villa Olimpica Suites.

Poblenou war Ende des 19. Jahrhunderts das wichtigste Industriegebiet Barcelonas, und entwickelt sich spätestens seit den  olympischen Spielen 1992 zu einem beliebten Stadtteil, erst für Künstler und zunehmend auch für den „Normal-Barcelonesen“ und fürTouristen.

Die Rambla del Poblenou ist eine schöne, noch nicht touristische  Fußgängerzone, auf der man bis zum Meer laufen kann.

Wir haben dort Abends sehr lecker gegessen (dazu später noch näheres) und auch bei unserer Radtour auf der Außenterasse eines Cafés sooo leckeren Kuchen gegessen.

Am Abend leuchtet dann weithin sichtbar der Torre Agbar, ein 144 Meter hoher Wolkenkratzer mit markanter Form und nächtlicher Beleuchtung.

Ebenso sehenswert ist der Friedhof Cemetiri del Poblenou.

So wie ich in jeder Stadt einen Turm besteigen muss, so zieht es meine Freundin immer auf einen Friedhof. Ohne ein Gruftie zu sein, damit hier keine falschen Vermutungen aufkommen!

Der Friedhof teilt sich in zwei Gebiete

Dem auch heute noch benutzten Gräbern, die sich in den meterhohen Grabkammern befinden. Jedes verschlossen mit einem Namensstein und einer abschließbaren Glasscheibe davor.

Im hinteren Teil befinden sich große Grabstätten, im Modernisme-Stil, teils gut erhalten, teils halb zerfallen, was den morbiden Charme dieses Ortes unterstreicht.


Zu den nicht so bekannten Orten zählt sicher auch das Caixa Forum, einer ehemaligen Textilfabrik im Modernisme-Stil, die schon 1920 schließen musste. Heute sieht man hier eine Sammlung zeitgenössischer Kunst, die von der Caixa-Stiftung (Sparkasse Katalaniens) präsentiert wird.

Allein das Gebäude ist schon sehenswert, ebenso wie die Sammlung und auch der Ausblick von der begehbaren Dachterasse auf den Montjuic mit dem Font Magica und dem dahinterliegenden Museum für katalanische Kunst.

Noch bis zum 19. Juni 2016 gibt es eine Sonderausstellung Masterworks from the Phillips Collection zu sehen mit Meiterwerken des Impressionismus und der Moderne, unter anderem dem, in der Collage zu sehenden, Degas.

Eher Mainstream ist ja die Kathedrale im Barri Gòtic, die wir allerdings bei unserem ersten Besuch Barcelonas im September 2016 nicht besuchten.

Diesmal wollten wir das nachholen und betraten sie durch den Seiteneingang, der durch den gotischen Kreuzgang in die Kathedrale führt.

Dort wurde man von einer Gänseschar begrüßt, eine besonders fotogene drängte sich nach vorne. Irgendwie fühlte ich mich an die St. Martin-Legende erinnert. 

 Das gotische Innenschiff ist schon sehr imposant, allerdings hat mich die Basilica de Santa Maria del Mar, von der ich hier berichtet habe, in ihrer Schlichtheit mehr beeindruckt.

Wir haben diesmal auch wieder so viele schöne und interessante Orte besucht, dass ich gut und gerne noch einen post daraus machen könnte.

Aber ich will eure Geduld nicht überstrapazieren, sondern werde euch einfach noch ein paar Restaurants empfehlen und einige  Fotos (ohne Worte) zeigen.


Am letzten Tag haben wir  im Barri Goti  im Restaurant Allium  mitten in der Altstadt, aber im modernen Ambiente wunderbar gegessen. Eigentlich mittendrin, aber erfreulicherweise von vielen Spaniern besucht.

An einem Abend ließen wir uns am Meer entlangtreiben und landeten hinterm Port Olimpic in einem Strandrestaurant. Dort gibt es Lokale für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Auf der Rambla del Poblenou ließen wir es uns im Passeig 9 schmecken, sehr ansprechendes Dekor, sehr gute Küche und ein soo leckerer Sangria.

Vom Cafe Faborit habe ich hier schon geschwärmt.
Und jetzt noch zum Abschied einige Impressionen ohne Worte.




Damit sage ich Barcelona: Adéu!

Ich hoffe, dass ich euch hier mit meinen Reiseberichten, Barcelona näherbringen und ans Herz legen konnte.

Weil Reisen ansich, (und jetzt eben gerade noch recht frisch Barcelona) für mich wahres Glück bedeuten, schicke ich diesen post  zu Katrins #Sonntagsglück.

Ich bin dann mal weg, nicht ohne euch einen schönen 1. Mai zu wünschen,

LG, Monika

One thought on “Està bé: Barcelona – oder – Gerne wieder in Barcelona #3

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s