#Sonntagsglück – oder – Meerweh

Nennt mich einen Masochisten, aber mir hilft gegen aufkommende Traurigkeit angesichts der derzeitigen Lebenssituation, mich ab und zu an die schönen Dinge, die ich schon gesehen und erlebt habe zu erinnern.

Da schaue ich gern mal in meinem Fotoarchiv Fotos vergangener Reisen und empfinde das als (seltsam) tröstlich.

Beim Vernetzen mit Katrins #Sonntagsglück habe ich euch hier und hier schon daran teilhaben lassen.

Man könnte ja meinen, dass mich das erst recht traurig mache, aber nein, mich erfasst dann so ein Gefühl der Dankbarkeit und Freude, dass ich dieses Museum, diesen Park, diesen Ausblick, dieses wunderschöne Gebäude, dies…….schon in Natura sehen durfte.

Und immer stellt sich die ein oder andere Erinnerung an eine schöne Situation mit einem Menschen, der auch dabei war,ein.

Sehe ich ein Bild vom Washington Square Arch beim letzten NY-Aufenthalt, denke ich an unseren lebensweisen 86jährigen Apple Greeter Richard. Ob der wohl noch lebt?
Sehe ich ein Bild vom Autozug, der durch den Eurotunnel nach Großbritannien fährt, denke ich an daran, dass Susi und ich, ihren Mann Bernd bei der langen nächtlichen Fahrt mit einem „Mixed Tape“ singenderweise wachgehalten haben. „I diiid iiitt mmyy wayyyy….“
Sehe ich ein Bild von meiner Freundin Annette und mir auf Fahrrädern in Stockholm, denke ich an den geduldigen Stockholmer, der für mich beim Support der Leihfahrräder anrief, weil wir ein Problem hatten, an der nächsten Station wieder eines auszuleihen.
So könnte ich das endlos fortführen

Diese Erinnerungen kann mir keiner und nichts nehmen und sie lassen mich glücklich sein oder werden.

Und besonders glücklich macht mich das Anschauen von Meerbildern.

Besonders gerne von Santorini.

Das Meer
hat sie umschmeichelt
entlang der klaren Meeresbuchten
und mit einem Liebeslied
hat das Meer
mein Herz beruhigt für mein ganzes Leben.

Dies ist die letzte Strophe vom Chanson La Mer von Charles Trenet, übersetzt aus dem Französischen. (Aber nicht von mir, dafür reicht mein Französisch nicht)

Bilder vom Meer erzeugen in mir immer Sehnsucht.

Heimweh nach dem weiten Blick bis zum Horizont, nach dem heißen Sand, nach den gischtigen Wellen oder der spiegelglatten Fläche, nach der Sonne, die ins Meer plumpst,…

Ach ja, einfach:

Meerweh

Am Ende jedes Urlaubs, verabschiede ich mich mit den Füßen im seichten Wasser stehend leise vom Meer und verspreche ihm: Bis nächstes Jahr!

Ob ich das Versprechen dies Jahr einhalten kann??

Ich stelle mich schon mal drauf ein, eher nicht.

Aber irgendwann liebes Meer werden wir uns wiedersehen!!!

Und solange habe ich ja reichlich Bilder,

….und natürlich meine Erinnerungen im Herzen,…

Habt ihr auch so einen Sehnsuchtsort, liebt ihr auch das Meer so sehr? Oder seid ihr eher der Typ Bergliebhaber?

Seid mir lieb gegrüßt und bleibt gesund und zuversichtlich.

2 thoughts on “#Sonntagsglück – oder – Meerweh

  1. Wenn dann Meer und auch ich würde mich einfach schön über die Nordsee in Holland freuen. Ja, FOTOS SCHAUE ICH AUCH GERNE. Das erinnert mich daran, dass ich diese mal einkleben sollte… Viele sind schon gedruckt. Heute ist das Wetter trüb und ich hoffe, dass die Sonne durchkommt.

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