Acht Fragen zu meinem Blog – oder – Über Lilamalerie und mich

Bei Niwibo entdeckte ich Anfang des Jahres, dass sie eine Fragerunde mit acht Fragen zum eigenen Blog gestartet hat.
Eine tolle Gelegenheit, selbst von Bloggerinnen, bei denen man regelmäßig liest, noch mal etwas Neues zu erfahren, oder Hintergründe zu verstehen.
Darum nehme ich Nicoles Linkparty gerne zum Anlass, meinen Blog und mich ein wenig näher vorzustellen.

Dies ist allerdings der zweite Anlauf, denn letzten Sonntag hatte ich den Artikel schon fix und fertig geschrieben , hatte auf meinem Blog recherchiert, war in mich gegangen und hatte alle acht Fragen ausführlich beantwortet, Bilder eingefügt, verlinkt, und dann….
…entschwand dieser post auf Nimmerwiedersehen im Nirwana. Nach der ersten Fassungslosigkeit war die nächste Reaktion, dann eben nicht.
Aber ich fände es halt sehr schade die Geschichte meines Blogs und meiner Blog-Vita nicht mit euch zu teilen. Darum ein neuer Versuch , in dem ich etwaige Warnzeichen nicht missachten werde. 😉

1. Warum heißt dein Blog gerade so?

Ich habe eine Zeitlang Selbstgewerkeltes mit Etiketten versehen. Auf denen stand Babti & Lilamalerie, …

Label-bapti-lilamalerie

Babti und Lilamalerie sind eigentlich mein Sohn Sebastian (Basti) und Lisa-Marie , die Tochter meiner Freundin. Als die beiden gerade anfingen sich die Sprache zu erkämpfen, machten sie daraus besagte Variante und wir blieben einige Jahre bei dieser Bezeichnung, bis die Protagonisten dies sehr uncool fanden.
Ich erinnerte mich dieser netten Verballhornung wieder, als ich einen witzigen Namen für ein Label suchte.

… doch dieser Endlosname erschien mir nun doch zu lang und Lilamalerie eingängiger.

Voila! Lilamalerie, der Name für meinen Blog war gefunden.

2. Seit wann hast du deinen Blog?

Ich blogge seit dem 26. August 2012. Mein erster wirklicher Blogbeitrag nach der Vorstellung war ein Marmeladenrezept „Nektarine küsst Piccolo“

3. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?

Zu der Zeit habe ich öfter im Internet nach Rezepten und Bastelideen geschaut. Es war die Zeit, in der viele Blogs entstanden und die ganze Szene noch recht neu war.
Eine große Frauenzeitschrift hatte einen Wettbewerb für Kreativblogs ausgelobt und dadurch habe ich viele spannende und kreative Blogs kennengelernt.
Eines Tages sagte ich zu Herr L. (aka mein Ehemann): „Das möchte ich auch machen.“

Nachdem er mir auf WordPress einen Blog eingerichtet hatte, meinte er: „ Dann mach mal!“

Und ich machte, und das mittlerweile seit mehr als 12 Jahren.

4. Welches Hauptthema findet man auf deinem Blog?

Von Allem ein bisschen – Von Vielem etwas

Das Motto stand auch viele Jahre in meinem Header und trifft es, glaube ich, sehr gut, wenn ich meinen Blog mit wenigen Worten beschreiben will.

Im Laufe der Zeit kristallisierte sich heraus, dass mein Blog ein bunter Mix ist.

Stricken, Häkeln, Basteln, Nähen, Reisen, Dekoration, Ideen für Kinder und Backen & Kochen

Mit den Jahren hat sich die Bloggerwelt verändert, es passiert weniger auf den Blogs und viel mehr auf Instagram. Und auch ich habe mich (und mein Leben hat sich) geändert.

So bin ich seit der Pandemie und aus familiären Gründen nicht mehr gereist und somit gibt es auch keine neuen Reiseberichte. Städtetripps und bewährte Urlaubsziele, wie „unsere“ Insel Santorini habe ich geliebt und euch in Wort und Bild daran teilhaben lassen.

Ich hatte immer mal wieder, in der Praxis erprobte, Beschäftigungsideen für Kinder vorgestellt. Mittlerweile habe ich meine Arbeit in einer FBS beendet und deshalb wird es da erst mal nichts Neues geben.

Das mit den Jahren auch viele Rezepte hier erschienen sind, hat sich ungeplant im Laufe der Zeit entwickelt und ist in den letzten zwei Jahren auch wieder etwas eingeschlafen. Vielleicht liegt es daran, dass es mir immer sehr wichtig war nicht nicht nur das fertige Produkt zu zeigen, sondern auch den Weg dahin im Bild festzuhalten. Das macht das Backen und Kochen einfach anschaulicher, aber eben auch eine Menge Arbeit.

Kreativ war ich schon immer.

Schon als kleines Mädchen habe ich es geliebt, im Nähzimmer meiner Tante, die Schneiderin war, mit den Stoffresten eigene kleine Dinge zu nähen, oder meine Barbie-Puppen zu behäkeln.

Auch zuhause wurde viel gebastelt, da mein Papa sehr kreativ war.

Mein liebstes Hobby war und ist aber das Stricken.

Das hat sich über die Jahrzehnte gehalten, auch wenn ich zwischendurch immer mal genäht, gehäkelt, gestickt, Patchwork gemacht, gefilzt, getöpfert, gemalt,… habe.

Von Vielem etwas!! 

5. Warum bloggst du?

Den Anreiz, mit dem Bloggen anzufangen, bildeten die immer mehr aufploppenden Blogs von kreativen Menschen, wie du und ich. (siehe Frage 3)
Kreative Ideen, Rezepte, Reiseberichte, uvm. bei anderen -mir fremden Menschen- zu entdecken, fand ich sehr reizvoll. Ebenso dass es zumeist Personen waren, die es nicht beruflich machten, sondern privat aus Freude, als Hobby. Der Austausch durch Kommentare oder sogar in Mails war toll.

Das ist bis heute mein größter Anreiz zu bloggen: Kreatives mit Gleichgesinnten zu teilen, meine Dekorationen zu zeigen und euch von schönen Orten zu berichten. Und besonders schön ist, wenn man ein Feedback in Form von Kommentaren oder Likes bekommt.

6. Linkpartys

Als ich mit dem Bloggen anfing habe ich relativ schnell bei den Linkparties von Ohhmhh und Luziapimpinella mitgemacht. Die Blogs gibt es noch, aber nicht mehr die Linkpartys.
Gerne habe ich auch bei verschiedene Kreativ-Linkpartys mitgemacht, dem Creadienstag und RUMS. Wer erinnert sich?

Aktuell feste Termine sind der wöchentliche FridayFlowerday, sowie die monatliche Challenge 12telBlick.

Meist mache ich bei 12 von 12 mit, wenn ich es nicht vergesse. Und immer, wenn ich etwas Kreatives zu zeigen habe, starte ich gerne beim Creativsalat, Dings vom Dienstag, Nähfrosch und HoT.

Und neu habe ich den Samstagsplausch für mich entdeckt.
Diese Linkparties sind eine tolle Möglichkeit sich zu vernetzen und interessante Blogs kennenzulernen.

7. Kennst du Blogger persönlich?

Das hat sich nie so wirklich ergeben.
Bis auf eine Ausnahme habe ich noch nie jemanden aus der Bloggerwelt persönlich getroffen. Das war mit Goldlockengina, die mittlerweile nur noch auf Instagram zu finden ist. Habe dies Treffen in schöner Erinnerung und fand es total verrückt, wie vertraut man sich durch den Blog schon war.


8. Woher nimmst du deine Ideen zum Bloggen?

Meine Strickwerke und Häkeleien entstehen zu 80% nach gekauften Anleitungen von Strickdesignern oder aus Zeitschriften. Ab und an habe ich selber Anleitungen entwickelt und in Tutorials ausführlich beschrieben, wie z.B. für meine gehäkelten Tannenbäumchen, Topflappen oder Nikolausi-Spültücher.

Oft reicht mir ein Bild in einer Zeitschrift oder bei Pinterest, um eine Idee für ein Bastelprojekt zu bekommen und dies dann nach meinen Vorstellungen umzusetzen. Dabei bemühe ich mich immer nach bestem Wissen und Gewissen einen Urheber zu nennen.

Und bei Dekoideen lasse ich mich auch gerne von Zeitschriften, Pinterest oder schönen Ideen in Geschäften inspirieren.

Auf meinem Blog veröffentliche ich nur das, was auch bei mir dekoriere, für mich oder als Geschenk stricke, bastele oder anderweitig selber herstelle. Und Rezepte gibt es nur dann, wenn ich sie erprobt und für lecker befunden habe. (Allerdings die, wie ich weiter oben schon schrieb, nicht mehr so häufig, wie am Anfang.)

Ich hoffe, ich habe euch mit der sehr ausführlichen Beantwortung der Fragen meine Freude am Bloggen nahebringen können.
Die Bilder stehen in keinem Bezug zu den Antworten, sondern sind einfach Fotos aus meinem Archiv, die mir gut gefallen.


Nun werde ich meinen Beitrag bei Niwibo und auch beim Samstagsplausch verlinken und wünsche euch einen schönen Sonntag.
Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

8 thoughts on “Acht Fragen zu meinem Blog – oder – Über Lilamalerie und mich

  1. Einen ganz frühen guten Morgen liebe Monika, schön Dich so etwas näher kennenzulernen! Ich habe gestern Abend auch nach langer Zeit mal wieder Stricknadeln in die Hand genommen – allerdings bin ich doch eher die Häklerin, hab ich gemerkt 😉

    Dir und Deinen Lieben wünsche ich einen gemütlichen Sonntag und sende einen fröhlichen (wenn auch müden) Gruß vom Niederrhein, Lony x

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  2. Liebe Monika,
    danke Dir fürs Mitmachen, das waren interessante Antworten.
    Besonders die Namensgebung gefällt mir.
    Wäre ich danach gegangen, hätte mein Blog Lulu und Dedas heißen müssen, so haben sich meine beiden Söhne genannt, als sie klein waren.
    Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
    Nicole

    Gefällt 1 Person

  3. Natürlich erinnere ich mich an den RUMS-Tag! Und die Fotochallenges von Fr. Pimpi haben mich so angespornt, endlich mehr mit der Kamera zu wagen. Schön, von dir hier zu lesen, liebe Monika… und die Auflösung zur Entstehung deines Blognamens fand ich auch interessant. Hab einen schönen Restsonntag. LG Astrid

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