Man kann nie genug Kürbisse haben – oder – Gestrickte Kürbisse

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Kürbisse zum Essen, Zierkürbisse zum Dekorieren, genähte und bemalte Kürbisse und schließlich dies Jahr auch Gestrickte.

Kürbisse kann man nie genug haben.

Finde die gestrickten Exemplare! 😉
Die Idee so einen Gesellen aus Wolle zu fertigen habe ich in einem Buch von Tanja Steinbach gefunden. Das „Strickbuch To Go“ habe ich im Frühjahr bei einer Instagram-Challenge gewonnen. Hier habe ich darüber berichtet.
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Deshalb gibt es heute auch keine ausführliche Beschreibung von mir.
Allerdings habe ich die Strickanleitung im Buch nur als Anregung genommen und die Maschenzahl und teilweise Muster frei gewählt.

Ich habe in meinen Wollkisten nach farblich passenden Wollresten gesucht und bin bei Gelbtönen auch schnell fündig geworden. Ich wollte aber auch gerne einen naturfarbenen Kürbis stricken.
Das Garn war sehr dick und da ich es mit NS 6 gestrickt habe, ergab sich ein sehr kompaktes Rechteck, dass beim Zusammennähen sehr sperrig war.
Auch das Abbinden der Segmente, bei dem ich die Nadel mehrfach durch das mit Füllwatte ausgestopfte Objekt ziehen musste, war etwas mühsam. Aber das Endergebnis war dies wert.
Viel leichter war es mit dem leichten Alpaka-Mischgarnen die gelben Exemplare herzustellen. Dabei ist das Prinzip immer das gleiche:
Man strickt ein Rechteck, das 2,5 mal so lang, wie breit ist. (z.B. 10 cm breit=Maschenanschlag und 25 cm lang=Länge des Strickstücks). Die Maschen abketten und das Teil möglichst unsichtbar zusammennähen.
Dies zieht man unten zusammen, und füllt es dann mit Füllwatte, bevor man auch am oberen Rand einen Faden durchzieht und so eine Art Ball hat.
Die Kürbisform entsteht durch das Abteilen der Segmente mittels Durchziehen, Festziehen und Verknoten von Fäden.

Mein hier stark vergrößerter Babykürbis ist eine Eigenkreation. Er ist kraus rechts gestrickt und gerade mal so groß, wie meine Handfläche.(siehe unten)
Aber so nah fotografiert, könnt ihr auch prima den Stiel erkennen. Der ist nach der I-Cord-Methode gestrickt, quasi eine Stricklieselkordel ohne Strickliesel.

Ich werde sicher noch ein paar Kürbisse stricken. Die sind doch ein hübsches Mitbringsel jetzt im Herbst.
Aber auch in meine Herbstdeko integriert, machen sich die Strickkürbisse gut.
Den weißen Kürbis mit den Kupfersprenkeln habe ich vorletztes Jahr gebastelt und hier gezeigt, wie es geht.

Ich bin ja nicht nur bei der Dekoration ein großer Kürbisfan, sondern liebe ihn auch aus kulinarischer Sicht.
Ich habe euch in meinem Blog schon mal mein liebstes Kürbissuppen-Rezept und ein sehr leckeres Kürbispie-Rezept in Wort und Bild beschrieben.

Aber mit den Jahren sind noch einige Lieblingsrezepte dazugekommen. Es wird echt Zeit, mal wieder eines hier zu zeigen.

Doch heute geht es ja erst mal um die gestrickten Exemplare. Die zeige ich auch gerne bei Nähfrosch, HoT und dem Creativsalat.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

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