12 von 12 – oder – Ein Samstag im März

Der 12. März.

Zeit für 12 von 12, der Linkparty bei Frau Kännchen und wieder ein Samstag, wie schon im Februar.
Aber, wie hat sich die Welt seit diesem 12. verändert. Was vor einem Monat noch völlig unmöglich schien, ist jetzt traurige Realität geworden.
Nur 1500 km von hier entfernt herrscht Krieg, ist ein Despot in ein freies Land eingezogen und die ganze Welt hält den Atem an.

Und doch geht mein und sicher auch euer aller Leben in relativ normalen Bahnen weiter. Ich verfolge Nachrichten und Berichte im Fernsehen, Radio und einiges im Netz. Nach anfänglicher Schockstarre und zwei Tagen mit Input von morgens bis abend, habe ich es aus Selbstschutz reduziert. Zwar ist die Tatsache immer präsent, aber auch Banales oder Schönes bestimmen mein Leben wieder.
Und dazu gehört eben auch einen Tag in 12 Bildern festzuhalten.

1. Wie immer: Coffee first! Allerdings nicht mehr in meinem heißgeliebten NY-Becher. Den hat nämlich leider der „Angriff“ eines umfallenden Schneidebretts zerlegt. Herr L. hat mich dann mit einem neuen Becher, mit einem NY-Motiv der anderen Art überrascht. ;-))
2. Eigentlich ist Herr L. ja derjenige, der aus Obst oder auch mal Gemüse sogenannte Foodalas kreiert. Heute war er aber anderweitig beschäftigt und so habe ich mich ans Schnippeln und Legen gegeben. Das hatte ja schon fast was Meditatives.
3. Das Ergebnis seht ihr links auf unserem (so gar nicht Instagramtauglich gedeckten) Frühstückstisch.
4. Einkauf am Wochenende der etwas anderen Art. Seit etwa 9 Monaten lassen wir uns fast wöchentlich einen Großteil der Einkäufe liefern und drei Treppen hochschleppen.
I love it.
Allerdings hatte ich mit der heutigen zierlichen Lieferantin fast ein wenig Mitleid.
5. Meistens kommen recht große, junge Männer, die alles in einer der großen roten Kisten auf einmal nach oben schleppen. Auch dann sind die Einkäufe aber in Plastiktüten verpackt, was der einzige Minuspunkt dieses ganzen Systems ist. Allerdings kann man die Tüten bei der nächsten Lieferung zum Recyceln wieder mitgeben.

6. Danach habe ich mich ein wenig mit Osterdeko-Basteln beschäftigt.
7. Zweige von letzter Woche und gestern auf dem Wochenmarkt neu Gekaufte, habe ich auf zwei Vasen verteilt.Ob die Hasen vom 6. Bild daran ihen Platz gefunden haben?
Das zeige ich euch nächste Woche.
8. Erst wollten eine Freundin und ich telefonieren, aber dann haben wir uns lieber zu einem Spaziergang verabredet. Dafür trafen wir uns auf halbem Weg und sind dann eine schöne Runde an ganz viel Blühendem vorbeigekommen.
9. Wieder zu Hause war Kaffeezeit, für mich mit Milchreis mit Zimt und Zucker, für Herr L. lieber mit Keksen.
10. Auf dem Balkon ein bisschen aufgeräumt, gekehrt und schon den ein oder anderen Topf mit Hornveilchen, Primeln, Narzissen und Muscari dekoriert.
11. Zum Abendessen hat Herr L. dann ein leckeres Kürbissüppchen gekocht.
12. Den Tag lass ich dann heute Abend gemütlich mit Stricken meiner Kumulusbluse ausklingen. Das Stricken in diesen Zeiten entspannt und lenkt mich ab, von all dem Furchtbaren, was ich gerade wieder in den Nachrichten sehen musste

Nach meinem langen Vorwort mache ich es hier zum Schluß mal kurz und wünsche euch trotzdem einen schönen Sonntag. Liebe Grüße,

3 thoughts on “12 von 12 – oder – Ein Samstag im März

  1. Liebe Monika,
    ja, es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, ein brutales Verbrechen, was in der Ukraine passiert.
    Und die Fassungslosigkeit und das Gefühl der Hilflosigkeit sind schwer auszuhalten.
    Da ist das Ablenken mithilfe schöner Unternehmungen und Freizeitbeschäftigungen hilfreich.
    Ich bin auf die fertige Kumulusbluse gespannt, habe sie jetzt schon öfter im Netz gesehen, frage mich aber, ob ich mit diesem flusigen Nichts Freund würde.
    Schön ist sie auf jeden Fall!
    Liebe Grüße
    Gudrun

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  2. Hallo Monika,
    ich liebe bunte und witzige Strümpfe, deshalb sind mir Deine sofort ins Auge gefallen. Da könnte ich mich nun mit meinem Strickzeug dazu setzen und es würde noch etwas bunter werden, aber so goldige Häschenstrümpfe besitze ich nicht. 😉
    Hmm, ich muss unbedingt mal wieder Milchreis machen, der lacht mich jetzt gerade richtig an.
    Liebe Grüße zu Dir
    Manu

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