12tel-Blick im Februar – oder – Nachts am Museum

Die Welt hat sich verändert! War beim letzten 12tel-Blick im Januar, Corona unser aller größtes Problem, so bangen wir jetzt im Februar um den Weltfrieden. Wir sehen Bilder von Frauen mit kleinen Kindern, die sich von ihren Männern, die zum Kämpfen in der Ukraine bleiben, verabschieden müssen. Sehen Menschen, die eng an eng in U-Bahn-Stationen sitzen und dort schon tagelang ausharren, hören von Menschen, die alles zurückgelassen haben, um das nackte Leben zu retten…

Das alles ist so unglaublich, dass ich schier dran verzweifeln möchte. Was da passiert kenne ich nur aus Erzählungen meiner Eltern, die im 2.Weltkrieg junge Erwachsene waren. Und jetzt geschieht es wieder, nicht in Deutschland, aber doch sehr nah.
Am ersten Tag saß ich wie paralysiert bis in die Nacht vorm Fernseher, aber ich habe für mich gemerkt, dass ich mich zwar informieren will, aber dann muss ich was Anderes machen, sehen, hören….

Eben auch bloggen.

Da heute schon der letzte Tag des Februar ist, ist es höchste Zeit den 12tel Blick zu veröffentlichen.

Aufgenommen am 27.02. um 19.16h

Quasi: Nachts am (nicht im 😉 ) Museum.

Ich hatte Mitte Februar schon tagsüber ein Bild meines diesjährigen Motivs geschossen, entschied mich aber dann gestern Abend in der Dämmerung noch mal zum Kaiser-Wilhelm-Museum zu radeln, um ein Bild in der Dunkelheit aufzunehmen.

Wobei: Dunkel war es auf dem Platz wahrlich nicht, denn er war durch Straßenlaternen doch sehr gut ausgeleuchtet. Nur der Baum war verschluckt von der Dunkelheit.

Nichtsdestotrotz konnte man gut die beleuchtete obere Etage sehen. Und aus einer anderen Perspektive, frontal vorm Museum stehend, erkennt man deutlich das leuchtende Neon-Objekt, das dort hängt.

Um diese Uhrzeit war es auf dem Platz menschenleer, was ich aber auch nicht anders erwartet hatte.

Hier habe ich nun den zweiten 12tel-Blick in die Jahrescollage eingefügt.

Mit diesem Stück Normalität, nämlich der monatlichen Linkparty bei Eva, verabschiede ich mich für heute.

Ich wünsche ich mir und euch ein positives Ende dieses Konflikts. (Auch wenn mir gerade die Zuversicht fehlt, wie es weitergehen kann)

Seid mir lieb gegrüßt,

2 thoughts on “12tel-Blick im Februar – oder – Nachts am Museum

  1. Ich glaube wir sind alle ein wenig gelähmt. Das ist in Ordnung. Auch ich habe beschlossen, dass der 12tel-Blick ein stück Normalität für mich ist die ich brauche.

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