So lecker!! Heidesand, Engelsaugen & mehr – oder – Dezember-Schönes#6

Ich war ja kurz versucht als Titel „In der Weihnachtsbäckerei“ zu schreiben. Aber ich wollte euch und mir keinen Ohrwurm verpassen. Oje, zu spät! ;-))

Aber nichtsdestotrotz, darum geht es in meinem heutigen Post: Um leckere Plätzchen aus meiner Weihnachtsbäckerei.

Am Samstag vorm 1. Advent backen wir seit Jahrzehnten EIGENTLICH traditionell mit einer Freundin Plätzchen. Ihr ahnt, nach meinem dick geschriebenem eigentlich, dass auch dieses Jahr alles wieder ein bisschen anders war. Schon letztes Jahr im Lockdown haben wir uns nicht getroffen, sondern online gebacken. Und auch dieses Jahr haben wir auf eine Backsession bei uns, oder ihr verzichtet. Aus Vernunftgründen, denn wegen der Krebserkrankung von Herr L. haben wir bei den unterirdischen Inzidenzzahlen unsere Treffen (vor allen Dingen in Innenräumen) ziemlich zurückgefahren.

Aber Backen zum Beginn des Advents MUSS sein und auch via Bildschirm quatschen ist ja ganz nett.

Liebe C., ich will ja schwer hoffen, dass wir 2022 wieder an einem Ort die Knethaken schwingen.

Normalerweise backen wir vier Sorten in reichlich reichlicher Menge und teilen die Plätzchen dann auf.

Diesmal haben wir verschiedene Rezepte gebacken, nämlich zweierlei Makronen, Heidesand und erprobte Engelsaugen.

Es ist wie immer, nach der Hälfte der Zeit ist der Schwund in den Plätzchendosen schon sichtbar. Da muss ich wohl nochmal nachbacken.

Für euch heute aber ersteinmal die Rezepte für die Engelsaugen, den Heidesand und die Aprikosen-Schoko-Makronen.

Die Dattelbusserl sind ein Rezept von Bine. Ich habe es euch verlinkt.

Heidesand mit Marzipan

Für etwa 90 Stück

100 g Marzipanrohmasse

375 g Mehl

300 g kalte Butter

120 g Puderzucker

1½ TL Vanillezucker

2 Eigelb

30-40g gehackte Pistazienkerne

4 EL Zucker

Marzipan grob reiben (am besten im TK halbe Stunde kalt stellen).

Zusammen mit Mehl, Butter, gesiebtem Puder-zucker und Vanillezucker rasch

verkneten. Zu Rollen von ca, 4 cm formen und eingewickelt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag: Den Backofen auf 180 Grad(Umluft) vorheizen.

Die Teigrollen mit verquirltem Eigelb bestreichen. Pistazien mit dem Zucker mischen und die Rollen darin wälzen.

Mit einem scharfen Messer in etwa ½ cm dicke Scheiben schneiden,

Mit etwas Abstand auf ein mit Back-papier belegtes Backblech legen.

Etwa 10 bis 13 Minuten backen.

Diese Heidesandplätzchen sind herrlich saftig durch das Marzipan und sehr mürbe.

Engelsaugen mit Amarenakirschen

etwa 50 Stück

225 g Mehl

150 g kalte Butter

65 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Tütchen Zitronenaroma

2 Eigelb

1 Glas Amarena-Kirschen (240 g)

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und die 2 Eigelb und die kleingeschnittene Butter erst mit den Knethaken, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Abgedeckt ca 1 Stunde kalt stellen.

Die Amarena-Kirschen abtropfen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.

Den Teig nochmals kurz durchkneten und mit den Händen zu etwa 50 haselnussgroßen Kugeln rollen.

In jede Kugel mit einem Kochlöffelstiel eine Mulde eindrücken.

Die Plätzchen auf, mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und in jede

Mulde eine Amarenakirsche drücken.

10-15 Minuten goldgelb backen. Danach auf dem Gitter abkühlen lassen.

Aprikosen-Schoko-Makronen

Zutaten für circa 45 Stück:

/

200 g Schokoladenraspel zartbitter

100 g getrocknete Softaprikosen,

100 g gemahlene Haselnusskerne,

3 Eiweiß (z.B. die übriggebliebenen von den Engelsaugen)

etwas Salz

200 g Zucker

Päckchen Vanillezucker

2 EL Mehl

Backpapier

Zubereitung:

Die Aprikosen fein würfeln

Das Eiweiß und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen steif schlagen.

Danach Zucker und Vanillezucker in die Masse einrieseln lassen.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Backofen auf 125 Grad (Umluft) vorheizen (Ober-/Unterhitze: 150 Grad)

Nüsse, Aprikosen und die Hälfte der Raspelschokolade mischen. Mit dem Mehl vermengen und alles vorsichtig unter die Eischneemasse heben.

Dann je 1 TL Makronenmasse als Häufchen mit etwas Abstand auf ein, mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

Im vorgeheizten Ofen etwa 20-30 Minuten backen.

Die Makronen anschließend aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.

Vor dem Verzehr gut trocknen lassen. Am besten die Makronen in einer luftdichten Dose aufbewahren, damit sie nicht austrocknen.

Hier könnt ihr noch mal die vier Sorten Plätzchen sehen.

Sehen doch zum Anbeißen aus, oder?

Selbstgebackene Plätzchen gehören für mich zur Weihnachtszeit unbedingt dazu und hier ist eine Sorte leckerer, als die andere.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

Verlinkt beim Creativsalat, HoT und Dings vom Dienstag https://elfiskartenblog.blogspot.com

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