Rosetten und Sterne aus Papier und Tüten – oder – Dezember-Schönes #3

Ich hoffe ihr hattet gestern einen schönen Nikolaustag. Wenn man, so wie wir, keine kleinen Kinder mehr und Enkel noch nicht hat, dann geht so ein Tag schon mal mehr oder weniger spurlos an einem vorbei.

Was aber definitiv nicht spurlos an mir vorbeigeht, ist die Freude weihnachtlich zu dekorieren. Da wird eher geklotzt, als gekleckert. Das eine oder andere Beispiel dafür habe ich euch in den letzten Tagen schon gezeigt. Hier meine Lebkuchenhäuschen-Girlande aus Papier, hier die Perlensterne, und dann natürlich hier noch die gehäkelten Tannenbäume.

So sieht es bei mir im Flur aus. Wem das amerikanisch vorkommt, der hat recht. Um genau zu sein ist meine Dielendekoration eine Reminiszenz an New York. Denn meine letzte Reise dorthin habe ich (vor mittlerweile schon sechs Jahren) in der Weihnachtszeit gemacht. Und seitdem muss ich jedes Jahr ein wenig Erinnerungen daran pflegen.

Sei es mit Fotos, Büchern, Wahrzeichen im „Schneegestöber“, oder Sternen in den US-Farben

So hängen 3DSterne an der Tannengirlande um den Spiegel. Wie die ganz einfach zu falten sind, habe ich euch hier genau und mit Schablone beschrieben.

Neu entstanden sind in diesem Jahr die Sterne aus roten Tüten. Denn die hatte ich in einem Drogeriemarkt entdeckt und so kann man den Klassiker, den Stern aus Butterbrottüten jetzt auch ganz problemlos in weihnachtlichem Rot herstellen. Nach dieser tollen Anleitung bastele ich sie schon seit Jahren.

Was ihr da in Blau blitzen seht ist allerdings ein Rosettenstern.

So eine Rosette ist ganz einfach zu machen und ich zeige ich euch im Folgenden gleich zwei Varianten, wie man sie basteln kann.

Die beiden oberen sind aus 4 rechteckigen Streifen, die unteren Rosettensterne sind aus 4 Quadraten gefertigt.

Und so geht‘s:

Für den rosa Stern habe ich quadratische Origamiblätter genommen.

Für diese Methode eignet sich dünnes Papier, wie Origamipapier, Packpapier oder auch Geschenkpapier.

Ihr faltet jedes Blatt zieharmonikamäßig und knickt diese Fächer dann in der Mitte.

Dann schneidet ihr die Spitzen ab, so dass dabei ein Dreieck entsteht.

Die vier Teile dann mit Klebstoff zusammenkleben und ggf. mit Büroklammern bis zum Trocknen fixieren.

Für die Notenblatt-Rosette habe ich aus einem DINA4-Blatt 4 gleiche Streifen geschnitten

Diese 4 Streifen werden dann ebenfalls ziehharmonikamäßig gefaltet. Diese Methode eignet sich besonders für dickeres Papier, wie fester Tonkarton oder sehr dickes Architektenpapier, wie ich es für die blaue Rosette verwendet habe.

Die Streifen dann an der kurzen Seite zusammenkleben. Dann mit einer dicken, spitzen Nadel einen Zwirnfaden durchziehen, zur Rosette zusammenziehen. Den Zwirn fest verknoten und dann die letzten offenen Stellen der Rosette zusammenkleben. Um die Nahtstelle zu verdecken, habe ich zwei Kreise ausgestanzt und beidseitig aufgeklebt.

Bei der blauen Rosette genauso vorgehen.

Allerdings habe ich bei ihr die Enden schräg abgeschnitten. in der Collage könnt ihr an der hellen Rosette sehen, wie der Faden durchgezogen wird.

An der Lampe in der Küche hängen der rosa Rosettenstern und einer aus Packpapier. Daneben seht ihr noch einige Perlensterne von hier.

Ich denke, dass ich noch ein paar Rosettensterne herstellen werde, denn sie eignen sich ja auch gut als Geschenkanhänger oder Baumschmuck.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, welche zu falten. Dann viel Spaß dabei!

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

Verlinkt beim Creativsalat, HoT und Dings vom Dienstag

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