Von Maschenproben, Spültüchern und einem Schultertuch – oder – Wie ich mir das Warten auf neue Wolle vertrieben habe

Immer, wenn ich ein Strickprojekt fertig habe, juckt es mir in den Fingern direkt das nächste größere Teil zu beginnen.
Ich war im übertragenen Sinne schon länger um eine Anleitung „drumherumgeschlichen“.

Der Korshavn-Sweater @Strikkekaffe

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Mir gefiel dieses Flechtmuster so gut, da es sehr plastisch wirkt. Das es wirklich wie verwoben wirkt, macht den Pullover recht außergewöhnlich. Als ich mir die Anleitung gekauft hatte, war ich erstaunt, wie einfach das Muster zu stricken ist.

Die Konstruktion des Schnittes ist seit langem mal wieder KEIN Topdown-Modell und ob die Anleitung der Designerin sich beim Nadeln als gut erklärt erweist, wird sich herausstellen.

Zuerst musste ich mich ja für ein Garn entscheiden. Mit dem angegebenen Garn wäre mir persönlich der Pulli zu schwer geworden. Strickt man doch zweifädig, wobei ein Faden Kid Silk Mohair ist und kommt auf mit dem dickeren Wollgarn des zweiten Fadens auf ca. 750g.

Außerdem bin ich ein großer Freund von zwar qualitativ guten, aber preiswerteren Garnalternativen, wie man sie oft bei Drops findet

Nun habe ich schon einige Garne obengenannter Wollfirma verstrickt und probierte dann ein wenig mit den Restknäueln herum.

Ohne Maschenproben geht bei mir gar nichts, denn nur so kann ich die konkrete Maschenanzahl ermitteln, um mich dann an die Anleitung halten zu können.

Der Beilauffaden war bei allen drei Versuchen aus Kid Silk- Mohair, bei der beigen MP kombiniert mit einem Alpaka-Wollgarn, bei der grünen mit MP Cotton Merino und bei der gelben MP mit einem leichten Alpaka/Mischgarn.

Ich käme mit allen drei Varianten auf die vorgegebenen Maße. Meine Wahl fiel auf das Garn der gelben MP. Dabei handelt es sich um Drops Air. Ich habe mir dies und Kid Silk bestellt und warte nun auf die Lieferung. Tatsächlich habe ich es mir beide in Gelbtönen bestellt.

Um einmal auszuprobieren, ob mir das Flechtmuster durchbrochen, oder ohne die gewollten Löcher besser gefällt, habe ich das an einem gestrickten Spüllappen ausprobiert. Ich glaube, ich werde mich beim Korshavn-Sweater wirklich an das vorgegebene Flechtmuster halten. Das macht einfach den Effekt aus.

Aber für das Spültuch finde ich es eine gute Variante. Seit einiger Zeit benutze ich gerne gestrickte Spültücher. Das hellgelbe Exemplar ist nach einer Dropsanleitung gestrickt und sehr griffig. Davon werde ich mir sicher noch einige stricken.

Ich finde Spültücher sind auch ein nettes Mitbringsel. Im letzten Jahr in der Adventszeit habe ich welche in rot gestrickt, daraus Nikoläuse gefaltet und die als kleine Adventsgrüße versendet (Treffen waren ja wegen des Lockdowns nicht möglich).

Um die Wartezeit zu überbrücken habe ich begonnen mit Garn aus meinem Stash eine Mischung aus Schal und Tuch zu stricken.

Fertig gestrickt und dann richtig aufeinander genäht, ergibt sich ein Dreieck. Mal schauen, ob es mir aus dem Garn letztendlich gefällt, weil es nicht so weich fällt, wie ich gehofft hatte.

Wie heißt es so schön: Nevernotknitting

To be continued…

Wie es hier strickenderweise weitergeht, werde ich euch beizeiten zeigen. Solange habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

Verlinkt mit Dings vom Dienstag und Creativsalat

3 thoughts on “Von Maschenproben, Spültüchern und einem Schultertuch – oder – Wie ich mir das Warten auf neue Wolle vertrieben habe

  1. Hallo Monika,
    ich finde das Muster mit den kleinen Lücken auch super, das schaut wie richtig gewebt aus. Ich bin im Moment auch fertig mit meinen UFOs und auf der Suche nach dem richtigen Projekt. So gibt es eben gerade was kleines wie Mütze oder Strümpfe auf den Nadeln. Der Wohlvorrat freut sich. *G*
    Liebe Grüße
    Manu

    Gefällt 1 Person

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