Auf den Nadeln – oder – Wolliges Dreierlei

Ohne Stricken – ohne mich 

(Selbst ausgewählt und bezahlt!!)

Jedem Strickjunkie wird es gehen wie mir: Kaum hat man ein Projekt beendet, so braucht man etwas Neues auf den Nadeln. Bestenfalls fängt man mit einer neuen Nadelei wirklich erst an, wenn die andere fertig ist.

In diesen Zeiten besorge ich mir meine Wolle immer online. Bin mir im Moment auch gar nicht so sicher, ob es in dem einzigen Wollladen in der Innenstadt überhaupt die Möglichkeit zu Click & Collect gäbe. 
Aber dort ist das Angebot eh auf zwei Wollfirmen beschränkt.

Ich habe zwei, drei Händler im Internet, bei denen ich gerne bestelle. Anleitungen besorge ich mir inzwischen oft bei Strickdesignerinnen, besonders gern von Petiteknit. Deren Schnitte und Anleitungen weiß ich sehr zu schätzen und bin deshalb gerne bereit für eine Anleitung soviel zu bezahlen, wie sonst für eine Strickzeitschrift.

Aber mal ehrlich, wieviel Anleitungen habe ich früher aus einem Heft gestrickt? Doch meist auch nur eine.

Drei Projekte sind mir dabei ins Auge gesprungen

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Der Friday-Slipover V-neck von PetiteKnit, die gehäkelte Baskenmütze von Paula strickt und ein Top einer britischen Designerin. Für alle drei Projekte habe ich mir gleichzeitig das Material besorgt und dann auch Maschenproben gestrickt. 

Auf den Nadeln habe ich aber jetzt den PullunderF3BE39D6-1D32-4745-B39A-8D44955A4406

Ich stricke ihn zweifädig aus Dropsgarn. Das entsprach bei der Maschenprobe dem Originalgarn. Ich habe schon öfter mit Garnen von Drops gestrickt und war mit der Qualität immer zufrieden, zumal das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

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Der Friday-Pullunder ist ein sogenanntes Topdown-Projekt, wird also von oben gestrickt. Auf dem Foto kann man die Konstruktion, von der ich sehr angetan bin, gut erkennen. Wenn ich das rechte Vorderteil gegengleich zur anderen Seite gestrickt habe, werden beide Vorteile und das Rückenteil in Runden bis unten fertiggestrickt.

Auf dem kleinen Bild rechts der Collage habe ich das Strickteil so gelegt, dass man sich gut vorstellen kann, wie es dann in Runden weitergehen kann.
Ist die Zunahme an den Armausschnitten (links unten) nicht total schön?

Ach, ich freu mich über mein wolliges Dreierlei

Und muss mich schwer zusammennehmen, nicht auch die anderen Projekte schon anzunadeln, sondern nur ab und an die Maschenproben zu streicheln.

Jede „Stricksüchtige“ wird‘s mir nachfühlen können.

Stricken ist mein Zeitvertreib, meine Ablenkung vom Alltag, meine geistige Herausforderung und zugleich meine totale Entspannung, ja Stricken ist soviel mehr, als sich ein Kleidungsstück herzustellen.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

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Du für dich am Donnerstag

HoT

Maschenfein

Creativsalat

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