Gestrickt und genäht – oder – Auf und unter den Nadeln

Im Moment habe ich diverse Strickprojekte schon angenadelt oder zumindest geplant.

Mir spuken jede Menge Ideen für selbstgemachte Adventsmitbringsel oder Weihnachtsgeschenke durch den Kopf. Teils habe ich sie schon erprobt, teils schon mal die Materialien besorgt, teils gibt es nur die Idee oder Inspiration.

Das Gute ist, ich hätte gerade auch genug Zeit, viele DIY-Projekte zu verwirklichen.

Denn der neuerliche Lockdown sorgt dafür, dass ich definitiv in diesem Jahr (und wahrscheinlich noch lange darüber hinaus) keine Familien-Kurse mehr abhalten werde.

Also sollte ich doch meiner Kreativität freien Lauf lassen können. Mal schauen, was sich alles so ergibt in den nächsten Wochen. (Irgendwie stehe ich im Moment so ein bisschen unter Corona-„Schockstarre“.)

Auf den Nadeln und Stricken geht ja immer

Da hatte ich euch letztens ja schon gezeigt, dass ich zwei Projekte auf den Nadeln habe.

Da es im Oktober abends schon recht herbstlich war, habe ich es genossen am Abend an meiner Decke weiterzumachen.

Dabei schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn während oben ich weiternadelte, konnte ich mich, mit wachsender Größe der Decke immer weiter zudecken.

Sehr kuschelig ist das, und darum habe blieb der Patentpulli in den letzten zwei Wochen im Wollkorb liegen.

Heute morgen habe ich die Decke bei schönstem Sonnenlicht auf dem Korbstuhl vorm Fenster drapiert.

In voller Pracht und ausgebreitet zeige ich sie euch demnächst, wenn ich sie ganz fertig habe.

Auf jeden Fall macht es unheimlich Spaß sie zu stricken, da sie durch die Musterstreifen so abwechslungsreich ist.

Dann habe ich noch was UNTER der Nadel:

Ich habe mir endlich, endlich eine neue Nähmaschine gekauft!

Bin ich doch mit meinem Discounter-S…r-Maschinchen des öfteren verzweifelt. Das ist nett ausgedrückt, denn eigentlich hätte ich sie, wenn unentwegt der Faden riß, die Nadel abbrach oder der Unterfaden Schlingen warf (und das obwohl alle Einstellungen, usw. ok waren), am liebsten aus dem Fenster geworfen. Grhrhrh….

Das sich dann zwei liebe Mitmenschen eine neue Nähmaschine kauften, gab bei mir die Initialzündung, es ihnen gleich zu tun.

Sie und ich lernen uns gerade kennen.

Ich habe schon diverse Stoffreste mit Teststichen benäht, kann jetzt spielend Garn aufspulen, liebe jetzt schon die Methode, die Spule einzulegen, finde es genial, dass ich auch ohne Fußpedal nähen kann, taste mich langsam an die Einfädelautomatik, …

Aber gestern Abend habe ich gedacht, dass ich mal was anderes als Probelappen nähen wollte.

Schon letztes Jahr hatte ich mir den grünen Leinenstoff für ein Tannenbaumkissen besorgt. Flugs malte ich mir eine Tannenbaum-Schablone dafür, schnitt den Stoff aus und probierte einfach mal Zickzackstiche in verschiedenen Längen und Breiten aus, den Knopf, der die Nadel runtersticht, damit man den Stoff an der Spitze dann etwas drehen kann, usw….

Ausgestopft habe ich es dann mit dem Polywatte aus einem Kopfkissen, das ich schon weit vor Corona bei meinem letzten Besuch beim Möbelschweden mitgenommen hatte.

Ich merke jetzt schon, dass das Nähen so deutlich mehr Spaß macht, aber ob ich das große Schneiderlein werde … ?

Ich kann es mir im Moment nicht vorstellen, aber wenn das Nähen leichter ist, dann nehme ich vielleicht die ganzen unliebsamen Vorarbeiten (Schnitt ausschneiden, Stoff zuschneiden, stecken,… ) lieber in Kauf.

Jetzt freu ich mich erstmal über mein Tannenbaumkissen, und somit tatata über die erste weihnachtliche Dekoration. 😉

Wie ist das bei euch? Seid ihr eher Team Stricken oder Team Nähen?

Bleibt zuversichtlich und kreativ! Und vor allen Dingen gesund!!

Liebe Grüße,

Verlinkt bei Dings vom Dienstag, und beim Creadienstag

2 thoughts on “Gestrickt und genäht – oder – Auf und unter den Nadeln

  1. Liebe Monika,
    wie ich lese und sehe bist du mit deiner neuen Nähmaschine zufrieden!
    Ich bin mit meiner „Neuen“ auch noch in der Probephase, wenn man lange mit einem anderen Modell gearbeitet hat muss man sich an die „Neue“ erst gewöhnen.
    Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim „kreativ sein“
    Monika W.

    Liken

  2. Liebe Monika,
    Deine Decke ist ein Traum, sie gefällt mir so gut. Ich weiß nicht, ob ich dafür die Geduld aufbringen würde.
    Ich nähe genauso gerne wie ich stricke. Dazu kommt, dass Stricken eher im stillen Kämmerlein stattfindet, im Gegensatz dazu nähe ich nicht nur zu Hause, der Nähkurs macht mit vielen netten Nähschwestern viel Spaß und ich bekomme dort die Kleidung an den Körper angepasst. Besser geht es nicht.
    Viel Freude mit Deiner neuen Nähmaschine
    Gudrun

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s