Friday- Flowerday – oder – Sträuße, wie aus dem Bauerngarten

Immer im Hochsommer gibt es auf dem Marktstand eines Gärtners neben blühenden Topfpflanzen und Kräutern auch Schnittblumen.

Aber keine 08/15-Blümchen vom Großmarkt, sondern Blumen, wie aus dem Bauerngarten. Die wachsen bei ihm rundherum in der Gärtnerei und jedes Jahr freu ich mich drauf. Seine Frau bindet daraus fertige Sträuße, die dann am Marktstand stehen. Und da hat man dann die Qual der Wahl.

Darum konnte ich mich auch nicht entscheiden und habe mir einfach zwei Sträußchen mitgenommen.

Was da alles drin ist, kann ich euch gar nicht so genau sagen. Auf jeden Fall Zinnien und Dahlien.

Dieser Strauß hat seinen Platz auf unserem Esstisch vor der blauen Wand gefunden. Dort passt er farblich bestens hin, kommt in ihm doch viel Weiß, Blautöne (die je nach Lichtverhältnissen eher lila wirken) und auch etwas pink vor.

Er steht in einem schlichten Weckglas, dass in der größeren Krone aus Konservendosen steht. So wird es nicht zu bunt und passt auch zum sommerlichen Drumherum.

Ich mag unsere blauen Wände in der Essecke, sie dienen ja oft als schöne, farbige Kulisse für meine Freitagsblümchen bei Helgas Friday-Flowerday.

Wie schon erwähnt, konnte ich mich nicht so recht entscheiden, und habe mir darum noch einen zweiten, kleineren Bund mitgenommen.

Der ist ziemlich gelblastig und deshalb kam endlich mal wieder mein gelber Krug ( gekauft in einer Töpferei in Santorini. ;-)) Wo sonst!) zum Einsatz.

Neben einer kleinen Sonnenblume und einem dicken Stiel Fette Henne, dominiert das gelbe Gedöns, von dem ich leider nicht den Namen kenne. Die pinke Tausendschön knallt genauso raus, wie es die Zinnie tat, die leider an der Blüte abgeknickt, im blauweißen Becher landete.

So passt viel sommerliches Gelb zu maritimen Blau-Weiß, das sich auf der Bilderleiste überm Küchentisch tummelt.

Nun habe ich diese Blümchen schon letztes Wochenende auf dem Markt gekauft, sodass sie auch dank des heißen Sommerwetters doch teilweise verblüht sind. Darum habe ich aus den noch halbwegs frischen Blumen der zwei Sträuße kurzerhand einen neuen gemacht.

Allerdings war auch der gestern beim Fotografieren schon etwas am schwächeln, aber bei 33 Grad ist das ja auch kein Wunder.

Aber immerhin habe ich so noch drei Tage länger Freude an den Blümchen vom Marktstand gehabt.

Aus zwei mach eins = Verlängerung der Blümchenfreude

„Strickt“ ihr eure Blümchen auch um, wenn Teile verwelkt sind, oder lasst ihr sie komplett in Ehren verwelken?

Früher in Zeiten, in denen ich mit kleinem Kind voll berufstätig war, gehörte ich eher zu der Spezies, die irgendwann den komplett vertrockneten Strauß entsorgte, bzw. oft gar keine frischen Blümchen besorgte, da es ja immer ein wenig Mühe macht, Blümchen in der Vase zu inzinieren. Heute könnte ich mir eine Woche ohne frische Blumen gar nicht mehr vorstellen.

Ein bisschen ist das sicher auch ein Verdienst von Helga mit ihrem Blog Holunderblütchen und ihrer wöchentlichen Linkparty Friday-Flowerday. Erstmal ist es natürlich ein Anreiz dort auch seine Freitagsblümchen zu präsentieren und dann sind die verlinkten Beiträge dort oft auch sehr inspirierend.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

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