#Sonntagsglück – oder – Köln: kulturell und kulinarisch und entspannt

Am Anfang war die totale Entspannung, dann folgten Kulinarische Genüsse.

Nach diesem Vorgeplänkel ging es dann am nächsten Tag richtig los: 17km, zwei Stadtteile, zwei interessante Ausstellungen und 15 Stunden später, war es Zeit wieder neue Kräfte zu sammeln.

Die brauchten wir dann auch am Sonntag für die letzte Aktionen, erst hoch oben über Köln und danach noch vier Etagen unter der Erde.

Das waren kurz gefasst die drei Tage des Quartett de Cologne in Köln.

Wie schon in den letzten Jahren haben drei Freundinnen und ich rund um die

Lange Nacht der Museen ein langes Wochenende in Köln verbracht.

Wir hatten uns diesmal ein ordentliches Programm vorgenommen, anstrengend, aber schön.

Ich möchte hier einmal erwähnen, dass ich alles, also Restaurants, Hamam, Museen, Führungen selber ausgewählt und bezahlt habe. (UNBEZAHLTE WERBUNG)

Ich empfinde es immer als ein großes Glück mit Gleichgesinnten so in eine Stadt einzutauchen. Deshalb sende ich meine Impressionen auch gerne zu Katrins #Sonntagsglück.

Am Freitag regnete es bei unserer Ankunft leider, aber da wir einen Besuch in einem Hamam geplant hatten, störte uns das nicht so sehr.

Der Hamam war wunderschön orientalisch ausgestattet, blitzsauber und die Behandlung wunderbar entspannend. Bei Tee in der orientalisch ausgestatteten Lounge ließen wir den Mittag dort ausklingen. (Da entstand das Bild oben rechts)

Am Abend hatten wir dann einen Tisch im NENI bestellt. Dort gibt es leckere, orientalisch angehauchte Gerichte im obersten Stock eines stylischen Hotels.

Am nächsten Morgen machten wir auf den Weg Richtung Ehrenfeld.

Ok, wir haben einen kleinen Umweg über die Südstadt gemacht, da ich diesen Stadtteil noch gar nicht kannte.

Dort würde ich auch gerne mal eine geführte Tour machen, aber für diesen Samstag hatten wir eine Eat the world-Foodtour eben durch Ehrenfeld gebucht und davon zeige ich euch hier einige Impressionen.

Diesen Stadtteil kannten wir schon ein klein wenig vom letzten Jahr, aber durch die geführte Tour haben wir so viele, neue interessante Ecken und Lokale kennengelernt.

Die Mischung dieser mehr als dreistündigen Führung war vielfältig. Neben kleinen Kostproben in sieben Lokalen haben wir vom sympathischen Guide viele Informationen und Insidertipps zum Stadtteil bekommen.

Das Neptunbad haben wir bei der Gelegenheit auch kurz von innen besuchen können.

Wo früher im Jugenstilgebäude das Schwimmbecken war, ist heute eine edle Muckibude.

Und hättet ihr darauf gewusst, dass früher mitten in Ehrenfeld die Produktionsstätte von 4711 lag?

Ja, bei der Farbgebung des Gebäudes hätte man drauf kommen können. 😉

Auch der Besuch einer kleinen Bonbon-Manufaktur (Rock&Roll) gehörte zu der Führung.

Dort konnten wir miterleben, wie der Weg von der Zuckermasse zu den fertigen Bonbons ist.

So hübsche Geschäfte und verzierte Häuser gab es reichlich in den Nebenstraßen.

Im Weltempfänger wurden uns vegane Muffins kredenzt.

Rund um den Bahnhof Ehrenfeld gibt es jede Menge tolle Graffiti zusehen.

Noch ein besonders schönes Beispiel einer bemalten Hauswand.

Im Tunnel des S-Bahnhofs gibt es an den ganzen Wänden entlang viel zu gucken, u.a. auch diesen Leuchtturm.

Und, nasowas, in Ehrenfeld steht doch tatsächlich so ein Leuchtturm, in echt. Wir wissen jetzt auch warum. Er gehörte zu der Heliosleuchtmittelfabrik, die es früher hier gab.

Ich könnte euch hier noch viel mehr Fotos zeigen, denn ich fand Ehrenfeld äußert sehenswert.

Nach 3,5 Stunden hat sich unser Guide verabschiedet und wir ließen uns noch ein wenig weiter durch diesen multikulturellen Stadtteil treiben.

Zum Abschluss statteten wir der Moschee noch einen kurzen Besuch ab, da wir sie mal beleuchtet sehen wollten. (Letztes Jahr hatten wir sie mit einer Führung besichtigt)

Die Museumsnacht begann dann für uns am Neumarkt, wo wir die Eintrittskarten in Form von Armbändern erhielten und führte uns dann u.a. in die Rembrandt-Ausstellung im Wallraf- Richartz-Museum.

Ich habe leider heute kein Foto für euch… Nein im Ernst, ich habe die Museumsnacht mal ganz fotofrei genossen.

Unser Fazit dieser Veranstaltung:

Es wird leider von Jahr zu Jahr voller.

Die Organisation ließ etwas zu wünschen übrig. So stand im Programm, dass man die weißen Armbänder überall bekommen könne, wovon das Personal im Belgischen Haus aber leider nichts wusste. Die Schlangenbildung vor den Museen war, sagen wir es mal freundlich, deltaförmig. Was dann irgendwann als sich das Delta zu einem Fluß, äh einer Schlange vereinigte zu einigem Unbill führte.

Aber grundsätzlich ist das Programm der Langen Nacht der Museen sehr vielfältig und sehenswert.

Die Nacht war natürlich kurz, aber auf uns wartete ja auch am Sonntag noch ein wenig Programm.

Spontan schoben wir noch einen Besuch auf der Aussichtsplattform des Cologne Triangle ein, denn das Wetter meinte es, wie übrigens auch am Samstag, recht gut mit uns.

Es herrschte sogar erstaunlich gute Sicht. Ich konnte nämlich sogar die sieben Hügel des Siebengebirges ausmachen.

Und natürlich auch das berühmteste Wahrzeichen der Stadt am Rhein.

Das war, wie schon in der Einleitung erwähnt, der höchste Punkt Kölns.

Und wo wir uns dann auch mal bis zu vier Etagen im Keller befunden haben, zeige ich euch jetzt.

Wir haben den WDR besucht, den großen Sender im Herzen der Stadt. Deshalb gibt es auch so viele Etagen unter der Erde, denn höher nach oben durfte so nah am Dom nicht gebaut werden.

Der freie Mitarbeiter, der uns über zwei Stunden durch Fernsehstudios und das Rundfunkhaus führte, machte dies ausgesprochen kompetent und kurzweilig.

Auf dem Bild oben seht ihr das Fernsehstudio der Sportschau.

Das Rundfunkhaus hat den Charme der 50ziger behalten.

Diesen Paternoster durften wir als Besucher leider nicht benutzen. Schade, denn so viele Paternoster gibt es ja nicht mehr.

So eine Führung durch einen Sender kann ich nur empfehlen, weil man dabei viel Neues erfährt, von einem Medium, das man gut zu kennen glaubt. Und ehrlich diese Kulissen sehen im TV wesentlich spektakulärer aus. (Die Führung ist tatsächlich kostenlos, man muss sich allerdings mit Vorlauf online anmelden)

Dann wurde es langsam Zeit für uns Vier wieder Richtung Heimat aufzubrechen und unsere Wege trennten sich, nach einem schönen, ereignisreichen Wochenende in Köln.

Es hat Spaß mit euch gemacht liebe C. , U. und liebe A.

Ich hoffe ihr Leser habt auch ein wenig Freude an den vielen Infos und Impressionen gehabt.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

2 thoughts on “#Sonntagsglück – oder – Köln: kulturell und kulinarisch und entspannt

  1. Da bin ich natürlich vielem Bekannten begegnet ( den Leuchtturm habe ich mit meiner Enkelin immer anschauen müssen vom Laubengang ihrer Wohnung aus, ob er schon leuchtet ). Selbst mit dem Paternoster im WDR bin ich schon gefahren, als man das noch durfte.Ich hoffe, bei Neni hat es euch geschmeckt.
    Was die Museumsnacht anbelangt: Für ältere Leute mit Bewegungseinschränkungen ist das schon lange nicht mehr, so ein Gedrängel & Geschubse. Aber zum Glück können wir ja jederzeit in die Museen dank unserer MPG-Mitgliedschaft und da gibt es oft auch seniorengerechte Führungen, denn wir sind über die Jahre gemeinsam alt geworden.
    Danke übrigens für deinen aufbauenden Kommentar!
    Einen weiterhin sonnigen Sonntag!
    Astrid

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Monika, du hast unser Wochenende sehr schön beschrieben und bebildert. Wir haben wieder sehr schöne Dinge gesehen und erlebt . Köln ist immer einen Besuch wert. Und du hast für uns wieder interessante Orte ausgesucht .
    Lieben Dank nochmal für dein Engagement und für die Buchungen.
    Liebe Grüße Annette

    Gefällt 1 Person

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