#Sonntagsglück – oder – Ein Monat voll toller Wochenenden

Der Juni hat es gut mit mir gemeint.

Er hat so viele schöne Begegnungen, Eindrücke und Momente für meine Lieben und mich bereitgehalten.

Der Juni hat mir wirklich Spaß gemacht!!

Mal abgesehen davon, dass es mir in den letzten paar Tagen vielleicht ungefähr 10 Grad zu warm war und ich auf die dicke Erkältung, die mich seit ein paar Tagen etwas belastet, gut hätte verzichten können.

Der Juni fing ja schon gut an, mit meinem Geburtstag nämlich.

Seit vielen Jahren begehen mein Mann und ich unsere Geburtstage erstmal allein und feiern mit Freunden und Familie erst zu einem anderen Termin.

So kann man seinen Ehrentag genießen ohne Feiervorbereitungen.

Nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir Richtung Mühlheim an der Ruhr auf, da ich mir gewünscht hatte dort einmal den Aquarius, einen alten Wasserturm in Styrum zu besuchen. In dem Industriedenkmal ist ein kleines, aber feines Museum rund um Thema Wasser eingerichtet, mit vielen interaktiven Stationen, einem interessanten Anbau und einem tollen Ausblick aus grüne Ruhrgebiet.

Einige Kilometer davon entfernt steht der nächste Wasserturm, in dem sich die größte begehbare Camera Obscura befindet. Mehr Informationen findet ihr hier.

Alles wird sehr gut erklärt, dass selbst ich mit meinem geballtem physikalischen Unverstand es begriffen habe. Dazu gibt es noch eine Ausstellung mit vielen historischen Objekten zur Vorgeschichte des Films.

Dann wurde es natürlich auch Zeit den namensgebenden Fluss zu besuchen. Ich war sehr angetan von der Ruhr, die teilweise schon renaturiert wirkt (oder ist?)

Auf jeden Fall ein nettes Fleckchen Erde.

Zum guten Schluß statteten wir der nicht weit von der Ruhr liegenden, kleinen Altstadt mit vielen netten Fachwerkhäuschen einen Besuch ab und speisten dort sehr lecker in einem mediterranen Lokal unterhalb der Mauer einer Kirche.

Ein schöner Tag mit Urlaubsfeeling, und das nur 40 Minuten von zu Hause weg.


Am folgenden Wochenende galt es ein Geburtstagsgeschenk einzulösen. Ich hatte einer Freundin einen Tag in Düsseldorf mit einem abschließendem Besuch im Marionettentheater geschenkt.

Wie schön, dass an diesem Termin auch der Bücherbummel an der Kö (siehe Bild oben ) stattfand. Dort waren wir aber nur kurz, denn unser erster Besuch galt der Ausstellung von Ai Wei Wei.

Diese verteilt sich auf zwei Museen, dem K20 und dem K21.

Im K21 dem ehemaligen Ständehaus werden Werke zum Thema Migration und humanitäre Krisen, sowie über das Leben des Künstlers gezeigt.

Diese Skulptur Life Cycle aus Bambus und Sisal ist einem Schlauchboot nachempfunden und erinnert so an die wenig seefesten, überfüllten Flüchtlingsboote.

Der Circle of Animals ist der Hingucker am Ende der Ausstellung.

Es würde zu weit führen, hier ausführlicher dazu zu schreiben.

Das kann man sich besser hier einmal durchlesen. Solltet ihr euch zu einem Besuch entschließen, so bekommt ihr mit ein informatives Heftchen dazu, wo alle wichtigen Infos und Hintergründe in Form eines Kurzführers gebündelt sind.

Achtung kauft euch direkt ein Kombiticket zum Preis von 15€ für beide Museen, das nur 3 € mehr, als ein Einzelticket kostet und gleichzeitig berechtigt den Shuttlebus zwischen den Museen kostenlos zu benutzen.

So gelangten auch wir ins K20 in der Altstadt, in dessen großen Ausstellungshallen zwei Schlüsselwerke gezeigt werden.

Oben seht ihr ein Foto der Sunflower Seeds

60 Millionen handbemalte Porzellan-Sonnenblumenkerne sind dort lose zu einem riesigen Rechteck aufgehäuft.

Die gesamte Ausstellung in beiden Häusern war sehr beeindruckend, und hat mich über den Tag hinaus beschäftigt.

Da wir an dem Tag halt noch lecker essen wollten und am Abend das Marionettentheater besucht haben, habe ich mich am nächsten Tag zu Hause noch mal mit dem Gesehenen auseinandergesetzt.

Im Marionettentheater in der Düsseldorfer Altstadt ließen wir den Tag im wahrsten Sinne des Wortes ausklingen.

Mit zauberhaften Marionetten in Mozarts Zauberflöte.


Das nächste Wochenende verbrachte ich dann mit meiner liebsten Reisefreundin in Valencia.

Von unseren vier Tagen dort werde ich euch in einem eigenen post berichten, denn diese Stadt ist so vielfältig und wir haben so viel gesehen und erlebt, dass ich das unmöglich in meinen Junibericht hineinpacken kann.


Am vergangenen Samstag schließlich hatte mein Mann, aka Herr L. Geburtstag.

Für ihn hatte ich mir eine Überraschung überlegt und heimlich etwas gebucht.

Und zwar eine Übernachtung im Schloss Walbeck, mit Leihfahrrädern für eine Radtour entlang der Maas und einem Essen in einem gemütlichen Lokal in Walbeck.

Wir hatten im letzten Jahr dort schon mal mit Freunden übernachtet, und bereits im Frühjahr meinte mein Mann, ob wir dort nicht noch mal ein Wochenende verbringen sollten. Wie so oft bleibt es dann bei den Plänen, aber als ich überlegte, was ich ihm neben technischem Krimskram (das ich einfach stumpf nach Wunschzettel bestelle) schenken könne, kam mir dieser, sein Wunsch wieder in den Sinn.

Ein Zimmer und Leihfahrräder ließen sich auch noch relativ kurzfristig buchen, ein Lokal fand sich im Internet. So musste ich nur noch ein Pokerface aufsetzen, als mein Mann zwei Tage vor seinem Geburtstag verkündete, er würde an seinem Geburtstag gerne eine Tagestour nach Münster machen, mit einem Besuch einer Vorstellung im dortigen Planetarium.

Ich plante dann fleißig zum Schein, was man danach dort noch anstellen könne, parallel hatte ich aber schon Sachen für eine Übernachtung zusammengepackt, eine Fahrradtasche besorgt und Proviant für das Picknick gebacken und besorgt.

So war die Überraschung am Geburtstag gelungen und nach dem Frühstück ging , es los.

Das Schloß besteht aus zwei Gebäudeteilen, idyllisch und ganz nah an der niederländischen Grenze gelegen.

Mit den geliehenen „Niederrheinrädern“, die über einen superbequemen Sattel verfügen, waren wir so schnell in den Maasduinen, einem Naturschutzgebiet und kamen auch immer mal wieder der Maas sehr nah, überquerten sie mehrmals über eine Brücke oder mit der Fähre.

So radelten wir bei angenehmsten 24 Grad insgesamt ca. 40 km mit Picknick- und Kaffeepausen, um uns dann im Schloss frisch zu machen und lecker Essen zu gehen.

Nach einer ruhigen Nacht und einem Frühstücksbuffet machten wir uns am späten Vormittag wieder auf nach Hause, da wir in Krefeld noch kurzfristig eingeladen waren.

Ich würde mal sagen: Geburtstagsüberraschung gelungen!!


Was für ein Monat!

Voll toller Wochenenden, schöner Erlebnisse und viel Zeit mit Mann und Freunden.

Ein Monat voller #Sonntagsglück, und darum auch bei Katrin verlinkt.

Kaum zu glauben, dass wir dieses Wochenende mal zu Hause sind,nicht wahr?

Aber zu Hause ist ja auch schön und ich genieße jetzt gerade, wo ich das schreibe die langsam angenehmeren Abendtemperaturen und wir sitzen auf dem Balkon und lassen es uns gut gehen.

Das selbe, dass ihr es nett habt, wünsche ich euch auch.

Seid mir lieb gegrüßt,

Ach übrigens alle Orte haben wir auf eigene Kosten besucht, die Verlinkungen habe ich nur zu Vertiefung bei Interesse für euch eingefügt. Man könnte auch sagen, dass es sich um unbezahlte Werbung handelt.

One thought on “#Sonntagsglück – oder – Ein Monat voll toller Wochenenden

  1. Hallo Monika,
    das nenne ich mal ein volles Programm und dann auch noch so ein schönes.
    Das Marionettentheater kenne ich noch aus der Schulzeit unserer älteren Tochter, deren Klassenlehrerin war zweimal mit der Klasse dort (und ich als Begleitung).
    Es waren unvergessliche Ereignisse und die Zauberflöte als Marionettenspiel würde mich auch reizen.
    Liebe Grüße
    Gudrun

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