#fünffragenamfünften – oder – Von vermehrter Offenheit,Ortsverbundenheit, mittellautem Lachen und der Liebe zu New York und zum Stricken

Also eigentlich ist mit meinem Titel ja schon fast alles gesagt, bzw. sind Nics #fünf Fragen am fünften ja schon beantwortet.

Aber gut, ich mache es dann doch noch ein wenig ausführlicher.

Der Reihe nach.

1. Sagst du immer, was du denkst?

Äh…, nein!

Zum einen sage ich heute in Situationen bei Fremden schon mal eher, was ich denke, ob mir z.B. ihre Ansicht gefällt oder eben nicht. Als ich jünger war, habe ich da aus Unsicherheit oft meinen Mund gehalten.

Und auf der anderen Seite halte ich gerade bei meinem Mann oder engen Freunden schon mal den Schnabel und haue nicht alles raus, weil ich eher abwäge, ob die totale Offenheit es immer wert ist gesagt zu werden, oder ob nicht auch mal Schweigen Gold ist.

Ich sag da nur: Weisheit des Alters…. Na, zumindest arbeite ich dran. ;-))

2. Wirst du immer da wohnen bleiben, wo du nun wohnst?Wer will das schon mit Bestimmtheit sagen, wo er in 10 oder 20 Jahren wohnt. Ich lebe schon immer in Krefeld und schon ewig in einer Wohnung am Rande der Stadt.

Das ermöglicht mir die meisten Besorgungen und Wege mit dem Fahrrad zu erledigen, also schnell in der Innenstadt zu sein und schnell im Grünen.

Es hat sich beruflich und familiär nie ergeben hier wegzuziehen, wobei mein Herz weniger an der Stadt ansich hängt.

Unsere Wohnung mit großem Balkon und Blick in grüne Baumwipfel liebe ich schon sehr, aber irgendwann werden wir sicher umziehen, bevor wir unsere Einkäufe nicht mehr in den 3. Stock geschleppt bekommen. Kommt Zeit, kommt Rat.

3. Wie klingt dein Lachen?

Also, ich habe keine extrem laute oder dreckige Lache, eher so mittellaut, zwischen Gackern und Kichern.

Auf Fotos bin ich eher selten so lauthals am lachen, wie auf dem hier Gezeigten, da lächele ich fast immer mit geschlossenem Mund. Dabei bin ich eher ein fröhlicher, postiver Mensch, der gerne lacht.

4. Was war deine weiteste Reise?Die ging in die USA. Aber nicht New York war die weiteste (westlichste) Stadt, die ich besucht habe, sondern der Staat Indiana, in dem ich mit zarten 18 Jahren mit meiner Freundin fünf Wochen lang vier Gastfamilien besucht habe.

Das Foto zur Frage zeugt aber von meiner großen New York-Liebe. Diese Stadt habe ich in den letzten 10 Jahren dreimal besucht und das soll nicht das letzte Mal gewesen sein.

Richtung Norden bin ich bis Stockholm gekommen, östlich hat es mich bis in die Türkei (eigentlich war ich ja der Meinung, dass Krakau der östlichste Ort gewesen sei, aber ein kurzer Blick auf die Europakarte hat mich schnell eines Besseren belehrt) verschlagen und südlich bis Kreta.

5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?

Da habe ich nicht überlegen müssen: Stricken kann ich stundenlang

Überall und wie man auf dem Foto sieht, auch gerne am Meer.

Das wird mir nie langweilig, selbst wenn ich mal ein Strickprojekt nadele, das eher öde glatt rechts gestrickt wird. Ich habe dann ich sicherlich noch ein anspruchsvolleres Zweitprojekt angenadelt und kann abwechseln.

Stricken entspannt mich total, fordert mich manchmal heraus (wenn es sich um ein kompliziertes Muster oder Schnittdetail handelt), hilft Wartezeit und lange Fahrten im Zug oder als Beifahrer sinnvoll zu verbringen und macht mich einfach glücklich.

Es hat mir heute Spass gemacht, die fünf Fragen am 5. zu beantworten und bin gespannt, was ich bei Luzia Pimpinella zu lesen bekomme.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

2 thoughts on “#fünffragenamfünften – oder – Von vermehrter Offenheit,Ortsverbundenheit, mittellautem Lachen und der Liebe zu New York und zum Stricken

  1. Toll, dieser Einblick! Und irgendwie stelle ich heute fest, dass man übers Bloggen schon sehr einen Menschen „erfasst“, denn überrascht haben mich deine Antworten nicht.
    Kölle Alaaf ( heute noch ein letztes Mal )!
    Astrid

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    • Alaaf!
      Ja, man „kennt“ sich doch schon viele Jahre, ohne sich je begegnet zu sein.
      Ich würde mal behaupten, dass viele Menschen, mit denen ich öfter persönlich zu tun habe, viel weniger von mir wissen.
      Danke für deine steten Kommentare.
      LG, Monika

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