Fünf Fragen am 5. – oder – Von Engeln, Pfannenpannen und Weihnachtsgefühlen

Schon wieder der 5. ?!?

Kaum zu glauben, der kommt immer so plötzlich! Obwohl Nic die Fragen für ihre Linkparty ausreichend früh ins Netz stellt, werde ich regelmässig vom Datum überrascht, will sagen, mir fällt am Tag erst ein, dass ich gerne die fünf Fragen in einem post beantworten möchte.

Und los geht’s!

Die Bilder, die ihr seht sind allesamt bei unserem NY-Besuch vor drei Jahren im Dezember entstanden. Durch Katrin bin ich letzte Tage nochmal zum Fotogucken und Schwelgen über diese tolle Woche dort gekommen. Darum gibt es hier weihnachtliche New Yorker Impressionen.

1. Was ist das Spießigste, das du besitzt?

Spießigkeit liegt ja immer im Auge des Betrachters.

Was der einen als Inbegriff der Spießigkeit gilt, ist für die andere etwas völlig Normales.

Also, so richtig spießig finde ich eine Gebäckzange, die ich vor zig Jahren passend zu einem Besteck geschenkt bekommen habe.

Aber selbst die kommt ab und an zum Einsatz.

Und spießig mag vielleicht auch mein Erzgebirge- Engelorchester für andere sein.

Aber die Engelchen gehören für mich zu Weihnachten, wie der echte Tannenbaum.

Sie werden jedes Jahr wieder aufgestellt und bekommen auch regelmässig Zuwachs.

2. Worin bist du so richtig schlecht und das ist auch vollkommen okay?

Da könnte ich mich natürlich Nic anschließen und mein mathemathisches Unverständnis anführen, aber mit ist dann noch etwas eingefallen, in dem ich auch wirklich schlecht bin.

Braten in der Pfanne.

Hört sich blöd an, ich weiß, aber ich hasse es Fleisch anzubraten. Das Gespritze vom Fett und das man am besten daneben stehen bleiben muss, nerven mich, weil dann alles an mir nach Anbraten mieft.

Ich habe auch keine große Geduld dabei, weshalb ich die Platte oft viel zu heiß stelle.

Hört sich fast ein bisschen pathologisch an, aber ich machs ja , aber nicht gern.

Da ist Herr L. der wesentlich bessere Pfannenkoch.

3. Füllst du gerne Tests aus?

Nö, eigentlich nicht.

Ich finde die oft sehr durchsichtig und mir ist auch die Zeit zu schade dafür.

4. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?

Kennt noch jemand den Film „Theo gegen den Rest der Welt“, wo Theo dann irgendwann seinen Kumpel Enno fragt: „Enno, kannst du nicht mal sagen, dass ich was richtig gemacht habe?“

Das ist hier zwischen meinem Mann (Herr L.) und mir so ein Running Gag.

Immer wenn einer meint, der Andere habe einen Fehler gemacht, sagt der eben diesen Theo-Satz.

Möchte das nicht jeder hören, dass er etwas richtig gemacht hat.

Hm, Thema verfehlt, oder? Aber mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein zu dieser Frage, wobei, wenn ich die Antworten der Anderen lese, werde ich wahrscheinlich öfter zustimmend nicke.

5. Was ist für dich an Weihnachten wichtig?

Ich finde fast die Zeit vor Weihnachten noch schöner, als Weihnachten selber.

Das Dekorieren, das Planen und das Backen über die Wochen macht mir großen Spaß.

Ich liebe es an bestimmten Traditionen festzuhalten, z.B. am Samstag vorm 1. Advent mit einer Freundin Plätzchen zu backen und danach herzhaft griechisch essen zu gehen.

Oder mit meinem Mann kurz vor Weihnachten noch einen Städtetripp zu machen, diesmal geht es nach Leipzig.

Oder einen Tag lang mit einem Freund (ein Mann, der gerne shoppen geht!!) ein großes Shoppingcenter plus Weihnachtsmarkt zu besuchen.

….

An den Weihnachtstagen liebe ich es mit meiner Familie zusammenzusein, sie zu beschenken und lecker zu essen.

Der religiöse Aspekt spielt in unserer Familie keine große Rolle, wohl aber das Gefühl der Verbundenheit, des kleinen Kosmos aus Familie und engen Freunden macht für mich Weihnachten aus.

In den Tagen danach bin ich immer (gerne) in so einer Art Weihnachtskokon, da muss ich nicht raus und ich habe auch nicht das Bedürfnis am 27. auch schon wieder die Geschäfte zu stürmen.

Danke liebe Nic, dass du uns mit deinen Fragen ein wenig zum Nachdenken über uns selber bringst und schön, dass du auch in 2019 damit weitermachst.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

One thought on “Fünf Fragen am 5. – oder – Von Engeln, Pfannenpannen und Weihnachtsgefühlen

  1. Schon doof, dass so viele weibliche Wesen meinen, sie verstünden nichts von Mathematik ( ich gehöre ja auch eher dazu ). Aber ich glaube, ich habe mich da nie so reingehangen wie in viele andere Interessensgebiete. Die Braterei finde ich auch doof, kommt aber auch sehr selten bei uns im Haushalt vor. Und die Vorweihnachtszeit: Auch dieses Jahr habe ich vorher gedacht, ich bin vollkommen relaxt. Und inzwischen ist mir schon alles zu viel…
    Genieße deine Vorweihnachtszeit weiterhin!
    Astrid

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