Es ist Kürbiszeit – oder – Von Floristik und Kürbis-Ciabatta

Ja, es ist Kürbiszeit!!

Jetzt gibt es sie ja zu hauf, klein und riesig, zur Dekoration und zum essen.

Als Dekoration habe ich sie am vergangenen Wochenende in sehr phantasievollen, ausgefallenen Floristik-Arrangements gesehen.

Da waren wir nämlich in Arcen in den Schlossgärten und im Zuge der Blumenshow „Ernte den Herbst“ gab es wunderschöne Herbstfloristik zu sehen. Nichts für den Wohnzimmertisch, aber schon sehr beeindruckend.

Gekocht habe ich dies Jahr auch schon reichlich mit Kürbissen.

Kürbissuppe, nach z.B. nach einem Rezept von meinem Blog.

Gebacken habe ich auch schon mal mit mit Kürbissen, nämlich Kürbis-Flammkuchen und Kürbispie, also etwas Süßes.

Was ich bisher noch nicht ausprobiert habe:

Brotbacken.

Als ich letzte Tage für Freunde ein Herbstmenü gekocht habe, hatte ich Zeit und Lust zur Kürbissuppe ein Brot zu backen.

Was passte da besser, als ein Kürbis-Ciabatta ?

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit ein Rezept Schritt für Schritt zu fotografieren, habe ich es vor lauter Schnibbeln, Kochen, Backen ganz vergessen.

Dennoch möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Ihr braucht dazu:

  • 250g Kürbismus (Wie ich das zubereitet habe, erkläre ich später)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Salz
  • 600g Mehl
  • 1 Eigelb
  • Sonnenblumen- und Kürbiskerne

Für das Kürbismus habe ich etwas mehr als 250g Hokaido-Kürbis in kleine Stücke geschnitten. Diese habe ich dann mit wenig Wasser bedeckt in eine Glasschüssel gefüllt und ca. sechs Minuten in der Mikrowelle gegart.

Sind sie gar, die Stücke mit dem Pürierstab pürieren.

Das Mus in eine Schüssel geben, 250ml kaltes Wasser dazugeben und verrühren.

Ist es lauwarm, die Hefe zerbrökelt hinzugeben.

Dann Zucker und Salz mit verrühren, und das Mehl dazugeben und mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.

Abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 50 Grad (Umluft 30 Grad ) vorheizen.

Den Teig auf gut bemehlter Arbeitsfläche zu zwei länglichen Broten formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Das Eigelb verquirlen und die Brote damit bepinseln und mit den Kernen bestreuen.

Auf mittlerer Schiene 10-15 Minuten gehen lassen.

Dann die Ofentemperatur auf 220 Grad erhöhen und weitere 25 Minuten goldbraun backen und danach auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das Kürbis-Ciabatta ist wunderbar goldgelb, weich und saftig und schmeckte sowohl zur Kürbissuppe, als auch noch am nächsten Tag mit Frischkäse.

Ich habe übrigens gleich eine größere Portion Kürbismus zubereitet und in Portionen eingefroren, dann kann ich ohne viel Aufwand nochmal Ciabatta backen.

Seid mir lieb gegrüßt,

Diesen kürbislastigen post schicke ich zum Creadienstag, zu den Dienstagsdingen und zu HoT.

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One thought on “Es ist Kürbiszeit – oder – Von Floristik und Kürbis-Ciabatta

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