Knitting on the beach – oder – Urlaubsstrickereien für den Winter

Man könnte den guten alten Spruch: „Sammle im Sommer, so hast du im Winter“ ein wenig abwandeln:

Stricke im Sommer (-Urlaub), dann hast du im Winter was Schönes anzuziehen.

Manch einer wird es vielleicht nicht nachvollziehen können, dass ich tatsächlich am Strand einen flauschigen Pulli für den Winter stricke.

Aber würdet ihr dieses „Hauch von einem Nichts“ – Garn fühlen können, dann würdet ihr merken, dass ist nichts von dem man schwitzige Hände bekommt, oder 1kg Wolle auf dem Schoß hat.

Tatsächlich habe ich eigentlich bei jedem Urlaub auf Santorini Strickzeug dabei. (In den letzten Jahren habe ich meist einen Schal oder ein Tuch gestrickt)

Es gibt für mich kaum was Entspannenderes, als am Strand mit Blick auf das Meer zu sitzen, dabei ein Hörbuch auf den Ohren zu haben und ein wenig die Stricknadeln klappern zu lassen.

Im Wechsel mit Lesen, Leute anschauen und natürlich im Meer schwimmen.

Da wir nicht von morgens bis abends am Strand abhängen, sondern mit unserem Mietwagen schöne und interessante Orte anfahren und besichtigen, haben wir uns das fleißige Faulenzen am Strand dann auch „verdient“.

Doch zurück zu meinem Strickprojekt.

(Ist es jetzt nötig den Werbebutton zu drücken? Tröörrtttt!!! Anleitung und Wolle selbstverständlich selbstgekauft!!!)

In Deutschland gab es ja schon im August die ersten Strickmodenhefte und ich verliebte mich im neuesten Rebecca-Heft spontan in einen Pulli aus sündhaft teurem Degradè-Garn aus Mohair und Seide.

Im Original, wie in der Collage zu sehen pinkmeliert, wählte ich das Garn in Kiwi-Blau-Türkistönen aus.

Und ich schwöre, ich wollte den ortsansässigen Wollhandel unterstützen, war in den wenigen Woll-Läden, bzw. habe dort angerufen, aber nirgends gab es dies Garn.

Nur in einem Geschäft berichtete mir die Dame am Telefon, ja sie habe das Garn, auch genau in meinem gewünschten Farbton.

Auf meine Bitte, mir doch 10 Knäuel zurückzulegen, die ich dann abholen würde, sagte sie, sie habe leider nur 2 Knäuel davon, machte aber auch nicht das Angebot mir die Restlichen nachzuordern.

Bitte was soll man mit zwei Knäueln eines Garns stricken? Außer vielleicht einem Tuch?

Ja, liebe Leute, dann blieb mir nur das Internet. Sorry!!

Das Garn: Ein weicher, überhaupt nicht kratziger Traum

Die Farben: Sie werden mich immer an Meer und Santorini erinnern

Das Muster: Supereinfach! Sieht aus wie ein Zopfmuster. Funktioniert aber viel simpler.

Und so habe ich jeden Tag ein bisschen am Strand gestrickt und dabei schon einen Großteil des Rückenteils fertig bekommen.

Hier habe ich ihn vor ein paar Tagen kurz vor Sonnenuntergang mal auf unserem Balkontisch ausgebreitet.

Zuhause werde ich dann beim Weiternadeln und später beim Tragen immer an die Tage auf Santorini erinnert werden.

Wie alles Schöne neigen sich auch unsere Tage auf Santorini dem Ende zu, aber wenn ihr diesen Artikel beim Creadienstag, bei Dienstagsdinge und bei Maschenfein lest, werde ich noch mit Aussicht auf die Caldera frühstücken und ein bisschen am Strand stricken und einen letzten Abend hier verbringen.

Yassas und seid mir lieb gegrüßt,

Monika

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