12 von 12 – oder – Wenn man vergisst, dass der 12. August ist, …

Auf einmal, während ich bei unserer Radtour darüber sinnierte, dass die Bäume durch die Trockenheit der letzten Wochen schon soviel Laub, wie im Herbst verlören, und das schon am … 12. August

….da überfiel mich nach 18h die Erkenntnis: Heute ist die Linkparty 12 von 12 bei Frau Kännchen.

Oh, wie schade! Nicht ein einziges Foto hatte ich bisher am heutigen Sonntag gemacht.

Nicht davon, dass wir heute morgen erstmals lange Hose und Socken angezogen haben, oder Herr L. wieder einen Teller mit Obst mandala-artig gestaltet hatte, auch nicht von unserer Radtour über Feldwege, vorbei an reifen Kürbissen, abgeernteten Getreidefeldern bis nach Kempen, wo wir uns ein leckeres Eis auf die Hand kauften.

Tja, also heute habe ich leider kein Foto für dich.

Zumindest nicht vom heutigen Tag, aber ich breche mal ausnahmsweise die Regel und zeige euch 12 Fotos vom (pre12.) 11.

Der war sowieso wesentlich interessanter und sehr fotointensiv, denn wir haben der niederländischen Stadt Arnheim einen Besuch abgestattet.

Das hatten wir eigentlich an meinem Geburtstag Anfang Juni vorgehabt, aber an dem Tag hat es bis in die Mittagszeit so geschüttet, dass wir dies Unternehmen verschoben haben. Da dann einige Städtetouren anstanden und danach die Affenhitze herrschte, beschlossen wir Samstagmorgen: Jetzt oder nie!

Kommt ich nehme euch mit nach Arnhem, und zeige euch Impressionen in 12 Bildern. (Wer mehr von Arnhem sehen möchte, der kann bei mir im blog hier fündig werden.)

1. Wir sind mit dem Auto bis Emmerich gefahren und von dort, kann man mit einem VRR-Ticket (Verkehrsverbund des Niederrheins und des Ruhrgebiets) mit zwei Personen für knapp 17€ entspannt in einer halben Stunde nach Arnheim fahren.

Wie ihr am Tarif-Schild des Parkhauses seht, kostet das Parken dort ungefähr soviel. Und man kommt ganz entspannt im blitzeblanken Bahnhof, der keine 3 Minuten von der Innenstadt entfernt liegt an.

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2. Auch von außen sieht er recht stylisch aus.

3.Alt und neu liegt hier oft dicht beieinander, wie man hier am Beispiel des Rathauses sieht.

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4. Auch das Sabelsport, das einzig erhaltene Stadttor geht eine Symbiose mit modernen Gebäuden ringsherum ein. Im Hintergrund ist der Turm der Eusebiuskirche zu sehen.

Dieses Tor führt zum Fluß, dem Nederrijn, also unserem guten alten Rhein auf holländischer Seite.

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5. Nach wenigen Schritten ist man am Ufer des Rheins, der natürlich im Moment einen sehr niedrigen Wasserstand hat.

Von dort bietet sich ein Blick auf „Die Brücke von Arnheim“, neu gebaut nach dem Krieg heißt sie John Frost brug, nach dem britischen Generalmajor, der maßgeblich an der, leider vergeblichen, Verteidigung der Brücke gegen die deutsche Wehrmacht beteiligt war.

Ein wenig zur Geschichte dieser Schlacht kann man im Airborne at the bridge, einer Dependance des Airborne Museum Hartenstein, erfahren.

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6. Nach dem ganz großen Kulturprogramm war uns gestern aber nicht zumute, sondern eher danach uns treiben zu lassen. Durch viele verwinkelte Gässchen mit hübschen Cafes und Geschäften, die „7 straatjes“, natürlich auch zu Hema und dem ein oder anderem Dekorationsladen.

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7. Schließlich stärkten wir uns in einem der kleinen Cafes. Ich ganz typisch mit einem (Mini-) Tässchen Kaffee und einem erstaunlich großen Appelgebak.

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8. Wir hätten natürlich auch „Eeten uit de muir“, Essen aus der Mauer, nehmen können.

Ach, ist niederländisch nicht herrlich bildhaft. ;-))

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9. Am späten Nachmittag machten wir uns dann wieder auf zum Bahnhof, und entdeckten dann noch die Werke der Straßenkünstler vom World Street Painting Festival, die noch bis Ende des Monat dort zu bewundern sind.

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10. Weil die so toll waren, gibt es hier gleich noch eines zu sehen.

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11. Auf Wunsch von Herr L. sind wir dann griechisch essengegangen. Und mein gemischter Vorspeisenteller, den ich immer gerne esse, natürlich als Hauptgang, war auch echt sehr lecker.

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12. Gegessen haben wir übrigens mit Blick auf Emmerich auf der anderen Rheinseite, also schon wieder in Deutschland. Da wir in Arnheim kein „vertrauenswürdiges“ griechisches Lokal gefunden haben, und mein Mann ja schon stundenlanges shoppen über sich ergehen ließ, kam ich ihm da gerne entgegen…

Was für eine Errungenschaft im vereinigten Europa mal eben zwischen zwei Ländern hin und her switchen zu können!!!

Das empfinde ich als echtes Glück und deshalb geht dieser Post auch zu Kathrins #Sonntagsglück.

Na, habe ich zuviel versprochen? Die 12 Bilder sind doch sehenswert!!

Mit 12 von 11 gehe ich heute natürlich spät an den Start, aber ich wollte euch unbedingt von dieser vielfältigen Stadt am Nederrijn berichten.

Habt einen guten Start in die neue Woche und seid mir lieb gegrüßt

2 thoughts on “12 von 12 – oder – Wenn man vergisst, dass der 12. August ist, …

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