#fünffragenamfünften – oder – Fünf mal Lilamalerie

Nic von Luzia Pimpinella stellt an jedem 5. eines Monats fünf Fragen.

Ehrlich gesagt veröffentlicht sie diese schon wesentlich früher, damit man ordentlich Vorlauf hat, und sich Gedanken machen kann.

Bisher habe ich erst einmal mitgemacht, hatte ich es doch oft schlicht vergessen oder hatte ich zu einzelnen Fragen nicht viel zu sagen.

Diesmal hatte ich sie mir abgespeichert und sie kamen mir auch recht entgegen.

So, los gehts!

1.Wen fragst du, wenn du guten Rat brauchst?

Das kommt natürlich ein wenig darauf an, für was ich einen guten Rat brauche.

Will ich etwas über Zubereitung oder Haltbarkeit von Lebensmitteln wissen, wende ich mich an eine Freundin, die schon von Berufswegen damit zu tun hat.

Geht es um Sorgen und Probleme war und ist oft eine andere Freundin meine Ansprechpartnerin, und ich auch ihre.

Mein bester und immer verlässlicher Ratgeber ist mein Mann, der immer sehr unaufgeregt und objektiv seine angefragte Meinung kundtut, auf die ich dann auch…, sagen wir mal…. oft höre.

Allerdings tatsächlich eher bei wesentlichen Dingen und nicht bei Rat auf Fragen, wie:

„Der flache oder der hohe Schuh?“ „Der Flache.“

Und ratet mal, welchen ich dann wohl anziehe? ;-))

2. Welchen Modetrend, den du früher mal mitgemacht hast, findest du heute nachhaltig lächerlich?

Oh, wo soll ich da anfangen?

Wenn man wie ich Ü55 ist, dann hat man mit den Jahren ja schon so einige Moden mitgemacht, aber ich denke, dass

  • Stoffkragen mit Spitze, groß wie Tischsets
  • Schulterpolster, á la „Dallas“ (Für die jüngeren Leser: Eine Fernsehserie aus den 80zigern, die bei den Reichen und Schönen spielte, wobei die Frauen alle gepolsterte Schulterpartien, wie Footballspieler hatten.)
  • Dauerwellen (No comment!!!)

….
wohl die schlimmsten Modesünden waren. Von denen gibt es zwar Fotos, aber alle aus vordigitaler Zeit.
Und so erspare ich euch und mir davon hier ein Foto zu posten.
Dafür gibt es ein Foto eines geliebten Klassikers, der mich schon seit fast 20 Jahren begleitet, einer Cordjacke im Jeansjackenstil.
3.Willst du immer alles erklären?

Tatsächlich neige ich oft dazu, Handlungen oder Entscheidungen von mir zu erklären, in dem Sinne von Rechtfertigung.

Da muss ich noch mal an mir arbeiten, dass ich Dinge einfach kommentarlos stehen lasse und nicht das Gefühl habe, dass ich noch viel dazu sagen muss.

Ist die Frage eher in dem Sinn gemeint, dass ich besserwisserisch Menschen mit meinem gesammelten Halbwissen beglücke, so kann ich das wohl verneinen.

Obwohl meine Familie und besonders mein Sohn da eventuell eine andere Meinung haben könnte. Die meinen ja, einmal Erzieherin, immer Erzieherin, dass ich meinen Bildungsauftrag nie aufgegeben habe. 😉

4. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?

Uiuiui! Das finde ich, ist eine echt schwierige Frage!

Ich weiß, dass mich Leute früher, in meinen Zwanzigern beim ersten Treffen eher für arrogant gehalten haben. (Das hat mir zumindest eine Kollegin später mal gesagt)

Das war aber die totale Unsicherheit, die ich dann wohl hinter so einem Schutzschild verborgen habe.

Mit zunehmenden Selbstbewusstsein und „Altersweisheit“ (haha), denke ich aber, dass ich mein Verhalten da geändert habe und dass mich Leute heute als offen und kommunikativ beschreiben würden.

Es kommt natürlich immer auch ein wenig auf den Kreis der Menschen an, auf die ich da treffe…

Aber ich will hier mal nicht zu tiefenpsychologisch werden.

5. Was für eine Art Humor hast du?

„Humor ist die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen“ sagt Wikipedia

Sich selber als humorvoll zu bezeichnen, hat so etwas von Eigenlob, aber doch ich glaube schon, dass ich das bin.

Ich versuche vielen Situationen etwas Positives abzugewinnen, und ich kann auch ganz gut über mich selber lachen.

Als Kind konnte ich schlecht mit Ironie umgehen, die mein großer Bruder und mein Vater so vortrefflich an mir erprobten.

Selber bin ich auch oft ironisch, ( 🙂 Ja, Erziehung prägt halt).

Ich kann aber auch sehr selbstironisch sein.

Brechstangen-Humor, à la Mario Barth ist nicht so meins, da mag ich schon eher einen Tobias Mann, Dieter Nuhr oder Kabarettisten, wie Christian Ehring.

Fünf Fragen, fünf Antworten, fünf mal Lilamalerie.

Es war sehr interessant, mal in sich selber reinzuhorchen und so gebe ich heute ein wenig von mir preis.

Mit solchen Antworten macht man sich ja auch immer ein wenig „nackig“, aber da ich auch bei anderen Blogs gerne mehr über die Bloggerinnen selber erfahre, teile ich hier auch mal wieder recht Persönliches.

Seid mir lieb gegrüßt,

2 thoughts on “#fünffragenamfünften – oder – Fünf mal Lilamalerie

  1. Tolle Fotos von dir!!!!
    Ja, ich finde es auch immer wieder interessant, mehr über eine Bloggerin, die man mag, zu erfahren.
    Das mit der Erzieherin… na ja, trifft auf Lehrerinnen auch zu. Ist ja nicht böse gemeint, aber wenn man zeitlebens die Rolle hat, fällt es schwer, da raus zu kommen.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
    Astrid

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