One hour away only – oder – Das Lehmbruck-Museum in Duisburg

Ich gestehe es hier freimütig:

Beim Thema Kunst-Museum fällt mir nicht unbedingt ein Besuch in Duisburg ein.

Bis jetzt!!

Es ist ja nicht so, als ob ich die kulturellen Möglichkeit meiner Heimatsstadt Krefeld schon ausgeschöpft hätte …  (Wie ist das mit dem Propheten im eigenen Land? 😉  )

Aber wenn ich bisher in der näheren Umgebung das Bedürfniss hatte, eine Kunstausstellung zu besuchen, dann führte mich mein Weg häufig nach Düsseldorf oder Köln.

Darüber habe ich hier im Blog ja  schon oft berichtet.

Und immer waren ein oder zwei Freundinnen mit dabei, die wie ich ein Faible für Kunst-Ausstellungen haben.

Es macht einfach Spaß mit „gleichtickenden“ Menschen,  einen schönen Tag zu verbringen.

Kultur aufzusaugen und danach noch ein wenig dem Kommerz (beim Shoppen) und dem leckeren Essen zu frönen.

Wir nennen das immer Kultur, Kommerz und Kulinarisches.

Wer jetzt genau auf die Idee kam, am letzten Samstag eines dieser Treffen in Duisburg stattfinden zu lassen, weiß ich gar nicht mehr.  Mal wieder ein Ausflugsziel, das weniger als eine Stunde von zu Hause weg ist, also One hour away only.

Unser Ziel, das Lehmbruck-Museum, fussläufig vom Bahnhof zu erreichen.


Leider habe ich dem interessanten Museumsbau nur ein Foto gewidmet, war es doch am nieseln und es zog uns schnell hinein ins Innere.

Ausgestellt sind die Hauptwerke des namengebenden Bildhauers Wilhelm Lehmbruck, aber auch eine Sammlung mit Werken von Salvadore Dalí, über Käthe Kollwitz, Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely bis zu Günther Ücker,….


Da in dem Museum das Fotografieren nur mit Genehmigung erlaubt war, die ich auch mit meiner Unterschrift bestätigt habe, veröffentliche hier nur Fotos, auf denen nur Ausschnitte zu sehen sind.




Das Lehmbruck-Museum hat mich sehr beeindruckt, sowohl die Vielfalt der Sammlung, als auch architektonisch.

Das Gebäude hat Manfred Lehmbruck, ein Sohn des Künstlers entworfen und seinem Vater damit ein schönes Denkmal gesetzt.

Das bildhauerische Werk hat hier einen exzellenten Rahmen bekommen.


Besonders reizvoll war das Zusammenspiel mit der Außenwelt, die quasi wie ein weiteres Kunstwerk wirkt.



Ein großes Plus war die Sonderausstellung des österreichischen Künstlers Erwin Wurm, die aber am heutigen Sonntag zu Ende geht.

Von ihm hatte ich noch nie gehört, aber wir waren sehr angetan von seinen schrägen Skulpturen, (groß und klein), den Wandarbeiten, Rauminstallationen und besonders den 

„ Drinking Sculptures“.

Schränke, künstlerisch verfremdet, mit alkoholischem Inhalt. Mit einem Weinchen haben wir dann auch mal angestoßen.

Kunst zum Anfassen, oder besser gesagt zum trinken.

Der Tag ging dann noch sehr nett weiter und endete beim Mexikaner im Innenhafen.  Und dort im Innenhafen steht auch das Ziel für einen nächsten Besuch, das Museum Küppersmühle.

Anfang des Monats beschrieb Astrid von Le monde de Kitchi, was für sie Kultur ausmacht und lud diesen Monat zur Linkparty Unsere Kultur ein. In der Zielgraden mache ich mit meinem post über das Lehmbruck-Museum mit. Zwar ist es kein grundsätzlicher Bericht über mein Verhältnis zur Kultur, aber zeigt doch, dass ich meinen Blog gerne dazu nutze, um euch interessante Orte und Ausstellungen vorzustellen.
Diesen post verlinke ich auch noch mit dem #Sonntagsglück und Nicelittlethingsaround , denn das gemeinsame Erleben eines schönen Tages kann man durchaus so bezeichnen: Beglückende Kleinigkeiten, die das Leben reicher machen.

In diesem Sinne, genießt das Leben, habt einen schönen Tag und seid mir lieb gegrüßt,


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