Gelb und Grau – oder – Sommerschal und Winterpulli

Er ist fertig!

Mein sonnengelber Santorini-Sommerschal.

Vor zwei Wochen lag er noch im schwarzen Lavasand auf Santorini und jetzt trage ich ihn im deutschen Herbst.

Ich habe ihn dann gewaschen, vorbildlich gespannt und tagelang trocknen lassen.

Nach dem Stricken ist vor dem Stricken.

Wie ich schon öfter berichtet habe, muss ich immer was auf den Nadeln haben. Deshalb wundert es sicher nicht, dass ich schon wieder rumtüftele, was ich als nächstes stricke.

Eigentlich beginnt es mit einer Kapitulation, denn ich habe beschlossen ein ewiges Strick-UfO ( oben links) aufzuriffeln und was Neues darauszustricken. Unter anderem hier hatte ich diese „neverending story“ schon mal vorgestellt.

Den Pulli fand und finde ich zwar immer noch schön, aber die Anleitung aus dem japanischen Strickbuch war schon sehr speziell und das Problem war, dass  ich nicht das Originalgarn verwendet habe,… und sich das Muster sehr zusammenzog…

.Nun habe ich eine Maschenprobe gestrickt von einem Pulli, der mir in der Strickzeitschrift supergut gefiel.

Wie man aber in der Collage weiter oben sieht, zieht sich das zwei rechts/zwei links-Muster auch ziemlich zusammen und ich bin mir nicht sicher, ob sich das nach dem Anfeuchten und Spannen legt.

Gestern entdeckte ich einen Pulli in einem anderen Heft, (der grüne Pullover in der oberen Collage) mit einem wesentlich simpleren Muster, dass dennoch sehr effektvoll ist, sich aber definitiv nicht zusammenzieht.

Habt ihr gute Erfahrungen mit Rippenstrick gemacht? Bekommt man das tatsächlich so hin, dass er sich nicht zusammenzieht?

Damit aus dem grauen Garn jemals noch mal ein Winterpulli wird, sollte ich vielleicht auf Nummer Sicher gehen und das Streifenmuster aus rechten und linken Maschen stricken.

Hmmmm???

Mal schauen, ob ich bei RUMS oder Maschenfein Antworten auf meine  Fragen bekomme.

Schau‘n wir mal? 😉

Habt es nett und liebe Grüße,

4 thoughts on “Gelb und Grau – oder – Sommerschal und Winterpulli

  1. Hallo,

    Rippenstrick zieht sich zusammen. Es dehnt sich beim Tragen, daher werden oft enganliegende Strickstücke im rippenstrick gefertigt, da diese sich dann dem Körper anpassen. so eine art elasthaneffect.
    Wenn der Pullover körperferner von den Maßen her ist, dehnt sich nichts. Dann müssen die Maße ungedehnt erreicht werden. Und er das Strickstück wird dicker.

    Liebe Grüsse

    Bettina

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    • Danke für deine ausführliche Antwort.
      Der Pulli soll laut Bild in der Strickzeitschrift halt sehr locker sitzen, und das sehe ich bei der Maschenprobe eher nicht. OK, es ist nicht das Originalgarn, hat aber die gleiche Lauflänge und Maschenanzahl.

      Ich wollte nur nicht das nächste UfO produzieren, sondern einfach einen netten, warmen, aber nicht zu dicken Pulli für den Winter haben.

      LG, Monika

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  2. Leider habe ich bei Rippenmustern die selben Probleme. Der Pulli wird dann so schmal und unterstreicht die Problemzonen.
    Meine Pulli`s sollen immer locker und leger sein.
    Schau doch mal bei Ravelry, da finde ich meist was.
    Liebe Grüße Rita

    Gefällt 1 Person

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