#Sonntagsglück – oder – Bonn, Beethoven, Base Camp

Es ist doch tatsächlich schon wieder 2 Wochen her, dass ich mit zwei Freundinnen ein Sommerwochenende in Bonn verbracht habe.

Tja, da waren die Temperaturen tatsächlich noch sommerlich, was man sich angesichts des momentanen Herbstwetters kaum noch vorstellen kann.

Umso mehr Spaß macht es, sich an die drei Tage zu erinnern, an denen wir viele schöne Dinge entdeckt und unternommen haben.

Gewohnt haben wir im Base Camp.

Hört sich irgendwie nach Bootcamp an, ist aber tatsächlich ein Campingplatz der besonderen Art.

Hier stehen die Wohnwagen nämlich in einer liebevoll ausgestatteten Halle. Jeder ist nach einem anderen Motto dekoriert…

… im Afrika-Look, im Geist der 70er, eine große Berg-Gondel, im Formel 1- Look, … und, und, und…

Das ist witzig und liebevoll gestaltet. Die Wohnwagen bieten Platz für zwei bis max. drei Leute. Es gibt aber auch drei große Airstreams (zwei davon draußen) und Eisenbahnwaggons mit Schlafabteilen, die größer sind. Die Betten sind frisch bezogen und auch das Frühstück ist inklusive.
Unser Wohnwagen war einer, der amerikanischen Airstream-Modelle neben der Halle.

Duschen und Toiletten gab es, wie es auf dem Campingplatz üblich, nach Männlein und Weiblein getrennt.

Das Frühstück war in Buffetform, nicht luxeriös, aber total ausreichend.

Was mich erstaunte war das gemischte Publikum, von jung bis alt, von holländischer Jugendgruppe, über Gamescom-Besucher, 60plus-Grüppchen und Motorradfahrern, und das es Abends ab 23h wirklich sehr ruhig war, weil jeder Rücksicht nahm.

Weil das Wetter es recht gut mit uns meinte waren wir sehr viel draußen unterwegs und haben die reichhaltige Museumszene Bonns kaum besichtigt.


Leider war die aufsehenerregende Iran-Ausstellung in der Bundeskunsthalle gerade zu Ende gegangen. Wohl konnte man den dazugehörigen Persischen Garten noch besichtigen.

Wirklich ein kleines Paradies, auf dem Platz vor der Kunsthalle umwandet und  semidauerhaft angelegt und noch bis  Mitte Oktober zu besichtigen.

Wusset ihr, dass man das Dach der Bundeskunsthalle besuchen kann?Hier gibt es neben den markanten Kegeln, Sitzgelegenheiten, Liegestühle und einen tollen Ausblick.

(Dorthin kommt man mit dem Aufzug oder auch vom Vorplatz aus über eine Treppe.)


Wer Bonn sagt, muss auch Beethoven sagen…
Wir haben den sogenannten Beethoven-Rundgang mittels einer Broschüre der Bonn-Information gemacht. Der führt zu Stationen, die in Verbindung zum Leben des Komponisten stehen.  Informativ und eine recht ordentliche Alternative zu einer Führung. 

Besonders überraschend fand ich, welche Originale im Beethovenhaus ausgestellt werden, von Instrumenten, über Hörrohren bis zu Briefen.

Der Post Tower von weitem sichtbar, bietet aus der Nähe betrachtet äußerst interessante Ein – und Ausblicke.

Wir haben so viel besichtigt, erlaufen, hatten es lustig und lecker…

Ich zeige euch in meiner letzten Collage ein paar Impressionen:

  • Einen super Ausblick über den Rhein, Bonn und Umgebung, hat man von der Rooftop-Bar im 17. Stock des Marriot-Hotels (nahe der Museumsmeile).
  •  An einem lauen Sommerabend aßen wir lecker,draußen vor dem traditionellen Brauhaus Bönnsch.
  • Wir amüsierten uns köstlich beim Improvisationstheater Springmaus 
  • Am Sonntag machten wir einen Sparziergang durch die Bonner Südstadt, einem gründerzeitlichen Wohnviertel mit wunderschönen Fassaden und einem netten veganen Lokal, in dem wir unser letztes Mittagessen einnahmen, bevor wir drei uns wieder trennten und Bonn verließen.


Bonn ist nur ca. 1 1/2 Stunden von unseren Wohnorten entfernt, wir haben auch schon öfter einen Tagesausflug zu Ausstellungen oder Konzerten gemacht, aber es ist ein großes Glück, wenn man sich mit Freundinnen mal ein paar Tage treiben lassen kann und eine Stadt erleben darf.
Liebe A. & liebe C., es war mal wieder schön mit euch!!


Nun seid mir lieb gegrüßt und habt es nett,



Ich schicke meine Bonner Impressionen zu Kathrins #Sonntagsglück und zu Ionnas Nicelittlethingsaround 

3 thoughts on “#Sonntagsglück – oder – Bonn, Beethoven, Base Camp

  1. Danke fürs Mitnehmen! Obwohl ich 16 Jahre in BN gelebt habe, ist die Stadt mir doch fremd geworden und vieles, was du zeigst, kenne ich nicht wirklich. Gut, die Südstadt, dort hab ich gelebt. Und die Bundeskunsthalle ist immer wieder mal Ziel…
    Die Übernachtungsmöglichkeit ist ja schräg!
    LG
    Astrid

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  2. Liebe Monika, du hast unser Wochenende toll in Szene gesetzt. Bonn ist wirklich eine schöne Stadt. Die Leute im Basecamp waren super nett und die Bonner sind freundlich und hilfsbereit. Wir hatten dort ziemlich viel Spaß. Liebe Grüße Annette

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