Von Tontöpfen und Trommeln – oder – Basteln mit den Kleinsten

Vor vielen Jahren hat mein Sony als Aktion auf einem Kindergeburtstag eine  Trommel aus einem Tontopf gebastelt. Da war es wohl acht oder neun Jahre. 

Ich fand das Ergebnis so schön und wohlklingend, dass ich es dann auch als Bastelangebot in Kursen mit fast Zweijährigen angeboten habe.

Die können die Trommel im Gegensatz zu Grundschulkindern allerdings noch nicht selber basteln, wohl aber kunterbunt bemalen und natürlich hinterher wunderbar darauf trommeln.

Das Aufkleben der Trommel-„Haut“ übernahmen die Mütter bei einem abendlichen Treffen. Das war schnell gemacht und so blieb noch genug Zeit zum Klönen und Austausch.

Das Material für eine Trommel:

  • ein Tontopf  mit einem Durchmesser von mind. 20 cm (Eine Erwachsenenhand muss draufpassen)
  • Butterbrotpapier von der Rolle (Aufpassen: Es gibt kurze und längere Rollen! Immer die längere wählen, dann schmiegt sich das Papier besser um den oberen Rand)
  • einen Pappkreis als Schablone (mit einem Ø, der mind. 1cm größer ist, als der obere Rand des Topfes)
  • Schere, Bleistift
  • Kleister, recht flüssig angerührt
  • ggf. Pinsel, aber ich empfehle „Matschen“ mit den Händen


Und so geht’s:

  • Mit Hilfe der Pappschablone mindestens fünf Kreise auf das Butterbrotpapier zeichnen. (Besonders schnell geht es, wenn man das Papier vielfach faltet und die Kreise auf einmal ausschneidet
  • Dann den Rand des Tontopfs mit Kleister bestreichen.
  • Den ersten Papierkreis  glatt darüber legen und satt mit Kleister einstreichen und am Rand feststreichen
  • So mit jedem Papierkreis vorgehen und das darunterliegende  Papier immer gut mit Kleister einstreichen.
  • Das Butterbrotpapier ist sehr reißfest, deshalb kann man es ruhig auch noch mal nachziehen.
  • Je glatter ihr die einzelnen Schichten aufbringt, desto glatter wird die Trommelfläche.


Es dauert ca. 2-3 Tage, bis die Trommelfläche getrocknet ist. (Wenn man wenig Zeit hat, oder die Trommeln bei einer Feier gestalten will, dann kann man mit einem Fön nachhelfen)


Und dann können die kleinen Maler in Aktion treten!


Dafür habe ich Acrylfarbe in Schälchen gefüllt. Die Farben trocknen  sehr glänzend und leuchtend.

Wer möchte, kann selbstverständlich auch Fingerfarben nehmen. Da bei meinem Kurs aber die Mütter dabei waren, die darauf achteten, dass die Kinder die Farbe nicht in den Mund nahmen, entschieden wir uns für die Acrylfarben.


Wie ihr auf den Fotos seht, habe ich den  Tontopf beim Anmalen auf die Trommelfläche stellen lassen, weil die kleinen Kinder sonst eher diese, statt des Trommelkörpers anmalen würden.

Hier seht ihr einige der bunten Ergebnisse.


Zum Schutz der Privatsphäre habe ich nur zwei Fotos eingestellt, auf denen die Kinder die getrockneten Tontopf-Trommeln bespielen. Aber ich kann euch sagen, die Kinder waren ganz begeistert und die Trommeln klingen wirklich sehr schön.

Die Trommelfläche ist sehr stabil und wenn die Kinder nicht gerade mit spitzen Gegenständen hineinstechen auch sehr haltbar.

Ich habe  statt Tontöpfen auch schon mal Plastiktöpfe verwendet, die sind unkaputtbar, aber klingen auch nicht so schön, wie die Exemplare aus Ton.

Bimmel, bammel, bommel, die Katze schlägt die Trommel…

Und das bei:

 Creadienstag

Dienstagsdinge

HoT

Kiddikram

Mit dieser Bastelei zeige ich seit längerer Zeit mal wieder, was man schon mit den Allerkleinsten basteln kann.

Habt es nett und kreativ,

LG,

Monika

2 thoughts on “Von Tontöpfen und Trommeln – oder – Basteln mit den Kleinsten

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