Pussyhat, ein Statement – oder – Etwas mehr, als eine pinke Mütze 

Ich bin ein durchschnittlich politischer Mensch. 

Was so viel heißt, wie:

  • Ich informiere mich in verschiedenen Medien über das politische Geschehen in der Welt.
  • Ich gehe zu allen Wahlen
  • Ich bin kein Mitglied einer Partei, bin aber seit Beginn meines Wahlalters einer Partei treu
  • Ich versuche tolerant zu sein, was mir meist auch gelingt
  • Ich bin seit Jahrzehnten auf keiner Demo mehr gewesen

Und mein Blog ist auch für mich nicht der Ort mich politisch zu äußern. Das bewundere ich zwar bei einigen blogs, die ich regelmässig lese, unter anderem bei der hochgeschätzten Astrid, aber mein Fokus liegt hier an diesem Ort einfach woanders.

Umso mehr mag es den ein oder Anderen wundern, dass ich mich hier und heute mit einem Pussyhat präsentiere.

Jener Strickmütze, die bei dem Womans March am 21. Januar in Washington ein sichtbares Zeichen des Protests setzten.


Ein Meer von pinken Mützen gegen einen sexistischen und narzisstischen Präsidenten. 

NOT MY PRESIDENT!


Wie viele war auch ich geschockt, als Donald Trump im letzten November gewählt wurde.

Noch geschockter war ich, als mir klar wurde, dass  meine schlimmsten Befürchtungen. hinsichtlich seiner Präsidentschaft schon in den ersten Tagen, übertroffen worden.

Um so mehr hat mich das große Engagement vieler Frauen in der ganzen Welt begeistert, gegen diesen Präsidenten zu demonstrieren, und ein pinkes Zeichen gegen ihn zu setzen.
Mehr zur Pussyhat-Kampagne könnt ihr hier lesen.


Und so ist diese Mütze, die ja schon durch Farbe und Form auffällt, eben nicht nur eine wärmende Kopfbedeckung, sondern auch ein Statement. 

Gegen Trump und für die Hoffnung, dass er sein Land und unsere Welt nicht ins Verderben führt!

Gegen Trump, der ein unsympathischer, sexistischer, frauenfeindlicher, ausländerfeindlicher Narzist ist, mit dem Wortschatz eines Viertklässlers (ob das Methode hat, weiß ich nicht) und dem Benehmen eines Pubertierenden.

Gegen Trump, der es in wenigen Tagen geschafft hat, viele Menschen in aller Welt gegen sich aufzubringen, aber erschreckenderweise auch genug Anhänger, die ihn sich als Vorbild nehmen, seinen Heilsversprechen (America first) Glauben schenken.

Wie ihr in dem Schaufensterbild seht, trage ich den Pussyhat auch unterwegs, und nicht nur fürs Foto für den post. Obwohl ein Kommentar von Herrn L. dazu war: „Na, ist ja bald Karneval!“ Er meint’s nicht bös. 😉 Er ist ja kein Trump!!


Und weil es aber auch eine selbstgestrickte Mütze ist, schicke ich sie ganz unpolitisch zu Rums und zu Maschenfein.

Damit schließt sich der Kreis wieder, denn eigentlich ist dies ein unpolitischer blog.

Pinke Grüße,

Monika





4 thoughts on “Pussyhat, ein Statement – oder – Etwas mehr, als eine pinke Mütze 

  1. ich mag diese mütze auch sehr gerne. deine sieht ganz fabelhaft aus unds teht dir auch ausgesprochen gut. leider ist es aber niemals möglich nicht politisch zu sein. sich vom politischen zu distanzieren ist streng genommen auch schon ein politisches statement… und mit dieser mütze vertrittst du ja nun auch öffentlich eindeutig ein politisches statement.
    liebe grüße,
    jule*

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Monika,
    das hast Du gut gesagt und ich finde es mutig, diese Mütze auch zu tragen.
    Was drüben zur Zeit passiert, ist ganz unsäglich und ich bewundere, mit welcher Friedlichkeit dort klare Zeichen gesetzt werden.
    Ob der Herr sich selbst demontiert, ich weiß es nicht, aber so wie die Politik durchaus auch gehandhabt wird, werden wahrscheinlich schon im Hintergrund die Strippen gezogen, über die er dann stolpern wird. Ob es danach besser wird?
    Und die rechten Ströme hier in Europa sind ja die gleichen Lieder auf anderen Instrumenten, wer weiß, was uns noch erwartet.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende
    Gudrun

    Gefällt 1 Person

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