Zum #Sonntagsglück gibt’s  Baileys-Mousse – oder – Keine Angst vor Gelantine

Baileys ist ja schon ein bisschen in die Jahre gekommen, aber ich finde den Whiskey-Sahnelikör noch immer sehr lecker umd Herr L. auch.

Deshalb hatte er von lieben Freunden ein Fläschchen zu Weihnachten bekommen.

Lange hatten wir sie nicht geöffnet, aber als wir letztens Besuch zum Essen bekamen, war ich auf der Suche nach einem Dessert-Rezept, dass man gut einen Abend vorbereiten kann. Ja, das sogar einige Stunden im Kühlschrank fest werden muss.

Und weil es alle so lecker fanden, habe ich es gestern noch mal zubereitet und dabei für euch die einzelnen Schritte fotografiert. Nachher lassen wir es uns mit der Familie schmecken.

Wovon ich rede?  Vom 

 BAILEYS-MOUSSE



Und das braucht ihr dazu:

  • 3 frische Eigelb (Größe M)
  • 40 g Zucker
  • 4 Blatt Gelantine *
  • 100 ml Baileys
  • 6 EL Milch
  • 200 ml Schlagsahne
  • Und wenn ihr mögt: Haselnusskrokant und Physallis zum Dekorieren


Und jetzt höre ich schon einige Bedenkenträger: „Ui,ui,ui, Gelantine! Damit hab ich’s so gar nicht!“

Keine Angst vor Gelantine!!

Aber der Reihe nach.


Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Dahinein eine Rührschüssel stellen, die Eigelbe und den Zucker darin im heißen, aber nicht mehr kochenden Wasserbad, mit den Rührhaken des Mixers dickcremig aufschlagen.

In der Zwischenzeit die 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen.


Die Gelantine zwischen beiden Händen ausdrücken. Okay, das ist etwas glibberig, aber völlig ungefährlich.   Dann mit 1EL wasser bei mittlerer Hitze unter Rührem auflösen. Das geht total flott.

Die Schüssel mit der Eier/Zucker-Creme aus dem Wasserbad nehmen, 1-2 Esslöffel davon abnehmen und zu der warmen Gelantine rühren. Diese Masse dann zum Ei/Zucker-Gemisch geben und zügig mit dem Mixer verrühren.

Wenn ihr so vorgeht, gibt es keine Klümpchen und Blattgelantine ist keine Hexerei. Mit Pulvergelantine habe ich allgemein weniger gute Erfahrungen gemacht, mit pflanzlichen Geliermitteln habe ich noch nicht gearbeitet. (Würde mich aber über Erfahrugsberichte freuen)


Nun kommen noch 100 ml des namengebenden Baileys und 5 Esslöffel dazu und werden kurz untergerührt.

Die Schüssel kalt stellen und in der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Nach ca.5-10 Minuten, wenn die Masse fest zu werden beginnt, wird die Sahne mit einem Löffel untergehoben.


Nun die Creme in eine flache Schale füllen. Ich setze zur Kontrolle, wie fest die Masse schließlich wird, immer einen Klecks auf einen Extrateller. So weiß ich nach einiger Zeit gleich, wie stichfest  die Creme geworden ist.


Zum Servieren stecht ihr mit einem Esslöffel Nocken ab und setzt sie dekorativ auf ein Dessert-Tellerchen, wenn ihr mögt mit Krokantstreuseln, Schokoplätzchen und Physallis, wie ich es  bei meinem ersten Zubereiten unseren Freunden serviert habe.


Ich freue mich schon auf unser Essen heute und besonders auf das Baileys-Mousse zum Nachtisch.

Also ein klarer Fall von #Sonntagsglück und für Nicelittlethingsaround.

Habt einen schönen Sonntag und, wie gesagt: Keine Angst vor Gelantine! 😉

LG,

Monika

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