Hmmmm, das duftet – oder – Kräuter-Kränzchen selbstgebunden

Bei diesem post ist es mal wieder schade, dass man via Internet nicht auch Düfte weitergeben kann.

Denn genau wie der Duft von frischgebackenem Brot, oder von einem noch ofenwarmen Kuchen, wäre auch der Geruch des Kränzchens  aus frischen Kräutern der reine Genuß.


Auf die Idee einen solchen Kranz zu binden, brachte mich einerseits eine Freundin (bei einem unserer freitäglichen Quatsch-Kaffee und Bastelnachmittage wand sie einen Dekokranz), andererseits der reich bestückte Salat-und Kräuterstand auf unserem Wochenmarkt.


Von dort war es nur ein Katzensprung zum Bastelladen in der Fußgängerzone, wo ich einen kleinen Styroporkranz erstand.

An einem sonnigen Abend letzte Woche breitete ich dann die Kräuter auf unserem Balkontisch aus und legte los.
Wollt ihr auch? Ist gar nicht schwer!

Was ihr dazu braucht?


  • Kräuter eurer Wahl; bei mir waren es Thymian, Salbei und Rosmarin
  • getrocknete Lavendelblütenstile (nicht zwingend)
  • Styroporkranz in gewünschter Größe ( ich nahm einen kleinen, weil ich ihn in das Drahtkörbchen stecken wollte)
  • dünnen Wickeldraht, optimal wäre grün, ich hatte aber nur den silberfarbenen und alternativ noch gold oder Kupfer in der Schublade.
  • grünes Floristenband zum Umwickeln des Kranzes. Meins ist schon so alt, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich es erstanden habe.
  • Schere


Mit dem grünen Band umwickelte ich erst mal den weißen Kranz, damit evtl. Lücken, die auch beim langsamen Trocknen der Kräuter entstehen können, nicht so auffallen.

Dann nehmt ihr einige der Kräuter, legt dabei den breiten, flachen Salbei nach unten, bündelt sie und legt sie auf den Rohling. Das erste Bündelchen könnt ihr noch mit Draht zusammenbinden. die weiteren legt ihr so an und wickelt den dünnen Draht drumherum.


Mit dem jeweilgen, nächsten Bündel deckt ihr die Drahtstellen ab.

So geht ihr rundherum vor und kaschiert am Ende die „Nahtstelle“ mit lose eingesteckten Rosmarinzweiglein.

Wenn ihr mögt, könnt ihr noch als Farbtupfer und zusätzliche Duftnote Stiele mit Lavendelblüten dazwischen stecken.

Mein Kräuterkränzchen ist dann hinter Gittern gewandert, da ist er nun sicher vor Stößen untergebracht und kann so geschützt vor sich hintrocknen.

Aber auch ein größeres Kränzchen, dass man um ein Glas  mit Kerze legt,  wäre doch eine gute Idee, oder?

Für mein kleines Kränzchen habe ich nur die Hälfte der Kräuterbündel gebraucht, und den Rest habe ich für Salate und Saucen gebraucht.

Dies kleine, dufte DIY schicke ich zum Creadienstag, zu Dienstagsdinge und zu Handmade on Tuesday.

Wie gesagt: Schade, dass ihr es nicht riechen könnt.

Seid mir lieb gegrüßt,

Monika

2 thoughts on “Hmmmm, das duftet – oder – Kräuter-Kränzchen selbstgebunden

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