Das Glück einen Sehnsuchtsort zu haben – oder – Bilder von Santorini 

Was mich an diesem Sommer nicht verzweifeln lässt, ist die Tatsache, dass ich schon alles, was für mich Sommer ausmacht, schon mal zehn Tage am Stück hatte.

Und wer hier öfter liest, der wird jetzt wissen was kommt: 

Santorini

Es ist ja schon fast zwei Monate her, dass ich meine liebste, griechische Insel besucht habe, aber bisher habe ich euch nur mal ab und an ein Bildchen gezeigt.

Und wer mag, kann jetzt hier, bei Kathrins #Sonntagsglück und bei Zwerkstücks Montagsfreuden einen kleinen Reisebericht von diesem Besuch lesen.

Ja, es ist wirklich jedesmal ein Glück für mich Santorini zu besuchen. Eine Bekannte nannte sie, diese Kykladeninsel meinen Sehnsuchtsort. Ja, das trifft es wirklich!


Vor einigen Jahren haben wir dort  unser Hotel entdeckt. Das Vulcano View, etwas südlich von Fira, an der Straße entlang der Caldera.

Es gibt viele Hotels mit diesem Wahnsinnsblick auf die Vulkaninsel in der Mitte der Caldera. Dieses, unser Hotel hat den Vorteil, dass das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, die Lage am Cliff sehr ruhig ist, also nicht Hunderte von Sparziergängern dort vorbeischlendern, und das Hotel von der Straße aus erreicht werden kann.

Und wenn ihr  die Bilder in der Collage betrachtet, dann könnt ihr sicher verstehen, warum es uns dort zu gut gefällt.

Aber auch auf Santorini gibt es viele Lost places

Von links oben im Uhrzeigersinn: 

Ein verlassenes Haus in einem Bergdorf/ Dies Lokal im Süden der Insel ist augenscheinlich auch schon länger nicht mehr in Betrieb/ Dies ist eine von acht Windmühlen, auf einem Berggrad. Sie sind allesamt verlassen, und mehr oder weniger zerfallen. / Das letzte Bild zeigt  eine alte Tomatenfabrik, in der nähe des Fischereihafens Vlichada, die schon so vom Einsturz gefährdet ist, dass mit einem Schild vor dem Betreten gewarnt wird.

Es gibt gerade in den Bergdörfern sehr viele, mehr oder weniger zerstörte Häuser, die alle verlassen sind. Die sind dem letzten schweren Erdbeben, genau vor 60 Jahren, am 9. Juli 1956 zum Opfer gefallen.


Bei Sparziergängen am Kraterrand entlang ist davon aber nichts mehr zu sehen. im Gegenteil, alle paar Meter steht man wieder da und kann von dem tollen Zusammenspiel von Natur und Architektur nicht genug bekommen.

Auf den Collagen (oben und unten) waren wir von Firostefani, das sich direkt an die Inselhauptstadt Fira anschließt, bis Imerovigli, das oberhalb des markanten Skarosfelsens liegt unterwegs. Allerdings nicht mit dem Guide der Santorini Free Tour.

Den hatten wir nur per Zufall dort entdeckt, wie er mit einer jungen Amerikanerin auch den Kraterrandweg beschritt. Ich habe dann zu Hause mal gegoogelt, und denke mir, dass es sicher auch für uns Santorini-Veteranen noch spannend wäre,mit einem Einheimischen Fira zu entdecken, quasi ein Greeter auf der Insel.

Hier geht es zu deren Seite.


Auf den folgenden Bildern habe ich einige Eindrücke vom südlichen Teil Firas festgehalten. Diese Ecke der Inselhauptstadt hatten wir bis dato immer ausgelassen.


Was aber jedes Mal ein Muss ist, ist ein Besuch des Bergdorfs Pyrgos. Ok, es ist schon etwas erschreckend, wenn man dort ankommt, und vielleicht schon zwei dicke Reisbusse auf dem Parkplatz unterhalb des Dorfes sieht. Mit denen werden dann Tagestouristen rangekarrt, einmal durchs Dorf getrieben und wieder eingesammelt.

Aber man kann dennoch ganz wunderbar einsame Orte dort finden, um das alte Kástro herumgehen, (von dem leider auch nur noch Ruinen stehen), und kaum einem Menschen begegnen. 


Auch kulturell hat Santorini noch einiges zu bieten, und selbst wir entdecken immer noch Orte, die wir nicht besichtigt haben. 

So besuchten wir diesmal ein Herrenhaus in Messariá. Es wurde im Jahr 1860 vom reichen Weinhändler Argyroú erbaut und 1888 um die Etage im klassizistischen Stil erweitert. Die europaweiten Handelsbeziehungen ermöglichten ihm eine luxoriöse Ausstattung. Auch dieses Haus wurde beim Erdbeben 1956 schwer zerstört,  und erst in den Achtzigerjahren wieder instandgesetzt. Heute ist es zu besichtigen und wir wurden von einer sehr freundlichen Führerin durch das Haus geleitet.


Auch einen ersten Besuch statteten wir dem Santozeum mitten in Fira. Dort werden Repliken der berühmten Wandmalereien von Akrotiri in echter Größe  ausgestellt. (Die meisten der Originale sind in Athen zu besichtigen.)

Besonders toll war auch das Ambiente der alten Villa, in denen sie ausgestellt wurden.

Oben auf dem Santozeum ist ein nettes Cafe, mit einem „Fototapeten-Blick“ auf die Caldera.
An unserem letzten, (halben) Tag statteten wir nach einigen Jahren  dem Prähistorischen Museum mal wieder einen Besuch ab.


Ein Highlight sind sicher einige der Original-Wandmalereien aus Akrotiri, sowie die Figur der goldenen Ziege, die erst 1999 gefunden wurde. Aber auch viele sehr schöne Keramik-Exponate.

Wir haben unsere Tage auf Santorini einfach genossen, haben eine Mischung aus Besichtigen und Faulenzen am Strand gehabt. Und haben immer sehr, sehr lecker Essen gegessen.

Im Uhrzeigersinn von links oben:

Fava: Ein Pürree aus den, hier angebauten gelben Bohnen/ sesamummantelten Fetakäse/ gefüllte, runde (typisch für Santorini) Zucchini/ Yogurt mit Honig und Nüssen.

Und hier noch einige Bilder zum Genießen 



Und nun noch der „unvermeidliche“ Sunset in der Caldera. 😉


Mit dieser wahren Bilderflut verabschiede ich mich von euch, und hoffe das wir ab nächste Woche auch hier solche Sommergefühle bekommen können. 

Nur ohne Meer, ja ok, auch noch einige andere schöne Ansichten, wie sie nur Santorini bietet.
Liebe Grüße, 

Monika

3 thoughts on “Das Glück einen Sehnsuchtsort zu haben – oder – Bilder von Santorini 

  1. Hast du schon fürs nächste Jahr gebucht? Als ich hier wieder mal nen Lagerkoller hatte, habe ich versucht bis in den November hinein, eine Unterkunft zu bekommen – típota!
    Aber Herr K. und ich sind uns einig, dass wir noch mal hinmüssen.
    Eine gute Woche!
    Astrid

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