Ich backs mir: Rührkuchen – oder – Von griechischem Walnußkuchen und altmodischen Küchengeräten

Da kam mir das Thema von Tastesheriffs monatlicher Backchallenge Backs mir doch gerade recht, geht es doch um Kuchen aus Rührteig. 

Denn ich wollte unbedingt einen griechischen Dessertkuchen mit Walnüssen, Karidópitta, den ich auf Santorini in einer Taverne gegessen habe, nachbacken. Das Rezept, einen klassischen Rührkuchen, fand ich in einem meiner Griechenland-Kochbücher.

Na prima, dann kann ich zwei Dinge verbinden, noch ein bisschen in kulinarischen Erinnerungen schwelgen und bei der linkparty mitmachen! 

 Diesen Kuchen kann man prima zu einem Picknick mitnehmen und schon problemlos ein, zwei Tage vorher backen. Denn dadurch, dass er mit einem Sirup getränkt wird, bleibt er supersaftig. Nun gut, ein Light- Kuchen ist das gerade nicht, aber das ist gerade bei griechischem Nachtisch insgesamt eher nicht der Fall.😉

Doch jetzt der Reihe nach, hier kommt das Rezept.

Griechischer Walnusskuchen  Zutaten:

  • 250 g Walnüsse
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker 
  • 1/2 halbe Tüte Vanillezucker
  • 4 Eier (die habe ich auf dem Foto doch glatt vergessen)
  • 125 g Paniermehl
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver 
  • 2 TL geriebene Zitronenschale (oder 1 Tütchen, wie ich es genommen habe)
  • 1TL Zimt
  • 1/2 TL Nelke (beides gemahlen)
  • 65 ml Milch

Für den Sirup:

  • 250 ml Wasser
  • 150 g Zucker 
  • 60 g flüssigen Honig
  • 1 EL Zitronensaft

Die Walnusskerne habe ich mit einer uralten Handmühle, die noch aus dem Haushalt meiner Mama stammt, und die mir per Zufall in den Tiefen meines Schrankes wieder entgegenkam. Und was soll ich sagen, die 250 g Walnüsse hatte ich ratzfatz durchgedreht und das Saubermachen hat nicht mal ’ne 1/2 Minute gedauert. Für das Aufbauen der Küchenmaschine allein hätte ich alles in allem viel länger gebraucht. Gut, dass ich das Ding (wie heißt das eigentlich richtig?) bei der Haushaltsauflösung nicht entsorgt habe. Das lag wohl vor allem daran, dass es auch noch einen Einsatz gab, der grobere Raspel macht und mit dem meine Mama immer Schokoraspel für den Quark-Nachtisch zubereitete. (Ja, da schwelge ich mal kurz in Kindheitserinnerungen😋)

  
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Wie auch immer, ihr müsst die Walnusskerne fein mahlen. 

Dann gebt ihr die Butter, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel und rührt alles mit dem Mixer mind. 5 Minuten schaumig. Dann kommt ein Ei nach dem anderen dazu, das ihr jedesmal 1/2 Minute unterrührt.   

 Das Paniermehl und das Mehl mischt ihr miteinander, gebt das Backpulver, Zimt und Nelke dazu, und vermengt alles mit der Eimasse, indem ihr nach und nach die Milch dazugebt. Alles zu einem glatten Teig verrühren und dann die gemahlenen Walnüsse mit einem Löffel unterheben. 

 Eine flache Auflaufform oder Brownies-Backform gut fetten, den Teig einfüllen und auf mittlerer Schiene bei 180 Grad Umluft ca. 35- 40 Minuten backen. (Stäbchenprobe!)

Kurz vor Ende der Backzeit bereitet ihr den Sirup zu. Dafür gebt ihr 250 ml Wasse in einen hohen Topf, verrührt den Zucker und Honig damit, lasst es aufkochen und dann 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Nehmt den Sirup vom Herd, vermischt den Zitronensaft damit und füllt ihn in eine handliche Kanne. 

 Nach der Backzeit nehmt ihr die Form aus dem Ofen und übergießt den Kuchen sofort, nach und nach mit dem Sirup. Wartet immer zwischendurch kurz, bis der Kuchen ihn aufgesogen hat. 

Ja, ich habe den gesamten Sirup darauf verteilt. Nein, der Kuchen ist nicht auseinandergebrochen beim Rausheben aus der Form, allerdings müsst ihr damit auch warten, bis der Kuchen vollständigt abgekühlt ist.

  
Dann könnt ihr den Karidópitta in Stücke schneiden, und zum Aufbewahren und/oder Mitnehmen in eine Dose füllen. (Vielleicht am besten nicht ganz luftdicht verschließen, damit er nicht nässt)

So bleibt euer Walnusskuchen tagelang frisch, und wird eigentlich immer leckerer. 

 Fehlt nur noch das echte Tavernenfeeling und das griechische Wetter,…obwohl… so langsam entschließt sich der Sommer ja seinem Namen auch zu verdienen, denn während ich das hier schreibe, sitze ich im Sommerkleid auf dem Balkon.

Alle meine „Versuchskaninchen“ fanden meinen griechischen  Walnusskuchen sehr, sehr lecker, und dementsprechend war er schnell weggefuttert. Da es aber ein wirklich schnelles Rührteigrezept ist, werde ich ihn einfach nochmal backen und so öfter mal ein (oder zwei) kleine(s) Stückchen zum Kaffee geniessen.😉

Davor steht aber morgen der Wochenendeinkauf, um die Zutaten zu erstehen, und natürlich schicke ich das Rezept jetzt schnell zu Claras linkparty: Ich backs mir- Rührkuchen.

Und euch wünsche ich ein schönes Sommerwochenende und sage mal Tschüss!

Liebste Grüße,

Monika

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