Was aus einer geschenkten Orangenlimo wurde – oder – Mittwochs mag ich: Grünen Kuchen

Letztens beschlossen wir Abends auf der Heimfahrt, das abendliche Kochen gegen zwei Salate mit Pizzabrötchen von unserem To-Go-Italiener einzutauschen.
Ich weiß gar nicht, wie ich dann zu der Ehre kam, aber der Pizzabäcker drückte mir noch eine Flasche F**ta in die Hand.
Trinkt bei uns kein Mensch, aber ich wollte ja nicht dreist sein und fragen: „Kann ich vielleicht lieber ’ne Coke light haben?“ (Ihr wisst schon, der geschenkte Gaul….)
Im Auto auf dem Weg nach Hause sinnierte ich dann darüber, was ich denn mit der Limo machen könne.

Und da er fiel er mir wieder ein, in „Sonys“ Kindertagen oft gebacken, ihn als Grundlage für diverse Geburtstagskuchen-Kreationen genommen, und in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten:

Der Fantakuchen

Und noch bevor wir die Treppen zu unserer Wohnung erklommen hatten, war ich wild entschlossen genau den mal wieder zu backen.
Einen Anlass dafür bot das Verkleidungsfest, dass ich mit meinem Maxiclub am heutigen Mittwoch feiere.

Der Fantakuchen ist also mein Beitrag zu unserem Buffet.

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Ihr braucht dafür:

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– 4 Eier
– 250g Zucker
– 1/8 Liter Öl
– 1 Vanillezucker
– 250 g Mehl
– 1 Backpulver
– 150 ml Fanta

Für die Glasur:

– 250 g Puderzucker
– ca. 50 ml Fanta
– ggf. flüssige Lebensmittelfarbe
– Gummitierchen nach „Geschmack“

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Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Eier, Zucker, Vanillezucker und das Öl miteinander verrühren.

Das Backpulver mit dem Mehl mischen, zu der Masse geben, und nach und nach die Orangenlimo dazurühren.

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Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glattstreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Heißluft ca. 25 Minuten goldbraun backen. (Stäbchentest!)
Vom fertig gebackenen Kuchen habe ich leider kein Foto gemacht, aber ihr könnt ihn euch ja sicher vorstellen. 😉
Den Kuchen auf dem Blech vollständig abkühlen lassen.

Für den Guss gebt ihr den Puderzucker in eine kleine Schüssel, gebt esslöffelweise die Fanta dazu, und nach Wunsch einige Tropfen Lebensmittelfarbe.
Der Guss hat die richtige Konsistenz, wenn er dickflüssig, aber mit dem Pinsel zu verstreichen ist.

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Die Deko, z.B. Gummischnecken sofort auf dem noch feuchten Guss verteilen.

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Nach dem Trocknen (am besten über Nacht) könnt ihr den Kuchen in Stücke schneiden.

Und, was soll ich sagen? Der Fantakuchen ist immer noch sehr, sehr lecker und so variabel zu dekorieren.
Bei mir tummeln sich eben „Schnecken auf der grünen Wiese“, und darum steht im Titel auch: Mittwochs mag ich grünen Kuchen.
Den ich hiermit direkt zu Frollein Pfaus Mmi-Aktion schicke.

Vielleicht kanntet ihr diesen megaschnellen Kuchen auch noch aus eigenen Kindheitstagen, oder, so wie ich, aus den Zeiten mit kleineren Kindern.
Auf jeden Fall ist er (immer noch) echt lecker!!
Und ideal für Karnevalsfeiern! 😜

Tja, das war meine Geschichte von der geschenkten Orangenlimo.

Nun habt es nett, ob jeck (Helau! Alaaf!) oder nicht,
LG,
Monika

3 thoughts on “Was aus einer geschenkten Orangenlimo wurde – oder – Mittwochs mag ich: Grünen Kuchen

  1. Das ist eine tolle Weiterverarbeitung und ein super lecker aussehender Kuchen :O) Ich mag die Schneckchen pbedrauf, auf der grünen Wiese :O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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