Breakfast in America: Bagels – oder – Ich back’s mir: Frühstück

Das neue „Ich back’s mir-„Thema auf Claras blog Tastesheriff dreht sich diesen Monat um das Thema Frühstück.
Erst dachte ich juhu!
Zeige ich euch doch mein Lieblingsbrötchen-Rezept, einen Brötchenkranz aus Quarkölteig.
Blöd nur, dass ich euch das Rezept schon vor längerer Zeit, zwar ausgestochen als Bäume, vorgestellt habe.
Und mein 3-Minuten-Brot
ist einer meiner meistgeklickten posts.
Beide Rezepte sind toll, aber ich wollte ja regelkonform was Neues vorstellen.

Da kam mir meine intensive Beschäftigung mit unserem geplanten NY-Tripp im späten 2015 doch zur Hilfe.
Erinnerte ich mich doch an unsere bisherigen Besuche New Yorks, schaute Fotos an, sah dabei auch unsere Hotels und dachte an die üppigen Frühstücksbuffets.
Weil ich kein Freund von Eierspeisen und Speck am frühen Morgen bin, hielt ich mich da neben Obst und Müsli auch besonders gern an Bagels und zum „Nachtisch“ auch mal einen Blueberry-Muffin.

Na klar: Breakfast in America. 🙂 Das ist meine Frühstücksidee für „Ich back’s mir“, und den Anfang machen die

Bagles, die Brötchen mit dem Loch

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Tatsächlich habe ich Bagels auch schon hier häufig gegessen, in Coffee-Shops und amerikanisch angehauchten Cafes, aber selber gebacken habe ich sie noch nie.
Bis jetzt!
Und hier kommt mein Rezept:

Zutaten

(Für 12 Bagels)

1/4 L Milch
50 g Butter
1 TL Salz
1 EL ZUcker
1/2 Würfel frische Hefe
1 Eiweiß
400 g Mehl
1 Eigelb zum Bepinseln

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Die Milch, Butter, Salz und Zucker in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen, bis die Butter geschmolzen ist.
Die Hefe zerbröckeln und in die lauwarme Milchmischung geben und rührend auflösen.

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Die Mischung 10 Minuten stehen lassen.
Das Ei in Eiweiß und Eigelb trennen, das Eiweiß verquirlen und gründlich unter die Milch/Hefe-Mischung schlagen.

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Dann nach und nach das Mehl unter die Milch/Hefe-Mischung geben, erst mit den Knethaken des Mixers, dann mit den Händen 10 Minuten lang verkneten.
Zudecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und noch mal kurz kneten.

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Aus dem Teig dann 12 ca. hühnereigroße Teigkugeln formen.

Einzeln auf eine bemehlte Fläche legen und mit dem Stiel eines Kochlöffels ein Loch hineindrücken.
So entsteht ein Ring, diesen vergrößern, indem man den Ring um den Kochlöffel kreisen lässt.

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Die Kringel dann mit einem Tuch abdecken und 10 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

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In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
Immer 3-4 Teigkringel in das kochende Wasser geben, die gehen kurz unter, und kommen dann wieder an die Oberfläche.
Ca. 2 Minuten vorgaren lassen und mit der Schaumkelle herausheben, gut abtropfen lassen und auf, mit Backpapier ausgelegte, Backbleche legen, sechs auf jedes Blech.

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Das Eigelb mit 2 EL Wasser verrühren und die Bagels damit bepinseln.

Im Backofen bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen.
Dann abkühlen lassen.
Luftdicht verpackt können die Bagels auch aufbewahrt und am nächsten Tag dann auf den Toaster gelegt und kurz aufbacken werden.

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Für meinen ersten Bagel-Versuch war ich recht zufrieden mit dem Ergebnis,denn sie waren innen schön locker, auch wenn sie beim Backen etwas platter geworden sind.

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Und wie wird ein Frühstück daraus?

Na, das kommt ganz auf euren Geschmack an, zum Bagel passt alles.
Ich habe mir hier mal eine Variante mit Frischkäse und Lachs gemacht.

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Sehr, sehr lecker!

Breakfast in America, made in Germany.

Meine Blueberry_Muffins zeige ich euch in den nächsten Tagen, denn auch die gehören zum Frühstück, zumindest in Amerika. 😉

Habt einen schönen Einstieg in die neue Woche und lasst euch euer Frühstück schmecken.

LG, Monika

6 thoughts on “Breakfast in America: Bagels – oder – Ich back’s mir: Frühstück

    • Das war auch mein erstes Mal, und es war wirklich genau so einfach, wie es aussieht. Ich hatte auch schon befürchtet, dass die Teigkringel dabei total „aus dem Leim“ gehen oder beim Rausheben festkleben.
      War alles nicht der Fall!
      Achte nur unbedingt drauf, den Backofen vorzuheizen.
      Ich war da etwas spät am Start, und ich glaube, mehr Hitze am Anfang hätte meine Baggels etwas höher bleiben lassen.
      Geschmacklich waren sie aber klasse, und kleiner Tipp noch:
      Man kann sie prima einfrieren, holt sie etwa eine Stunde vor’m Verzehr raus und muss sie noch nicht mal auftoasten.
      LG, Monika

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