Auf der Suche nach DEM Weihnachtsnachtisch – oder – Im Test: Honigkuchen-Trifle

Um es vorweg zu nehmen: in diesem post geht es um die Suche nach einem Weihnachtsnachtisch!
Um euch schon mal einen optischen Eindruck zu vermitteln, um diesen hier.

Honigkuchen-Trifle
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Dafür muss ich jetzt aber erst mal weiter ausholen.Es gibt bei uns am ersten Weihnachtstag eigentlich immer das gleiche Essen, solche Traditionen gibt es ja wohl in vielen Familien, allerdings kommt unser Essen eher nicht so megatraditionell 😉 rüber: Putenrollbraten mit einer Obst-Madeira-Sauce, Brokkoli in einer dicken, fetten Creme fraiche-Käse-Sauce (Yummie!) überbacken und Kroketten.

Das gab es schon früher bei uns zu Hause, wahrscheinlich, weil ich als Kind so ein heikler Esser war, und es immer schon hasste Knochen abzunagen, womit jegliches Komplett-Geflügel aus dem Rennen war.
Und auch bei meiner eigenen Familie habe ich diese Weihnachtsessen dann
etabliert, und anscheinend auch an meinen Sohn weitervererbt, der es genauso „einforderte“, als wir planten, wer wann, wo, wie Weihnachten feiert.

Und jetzt kommt der Nachtisch ins Spiel. 😉

Denn der ist jedes Jahr anders!
(Wenn es nach meinem Sohn ginge, würde es jedes Jahr den „Türkischen Nachtisch“ geben)

Diesmal wollte ich schon mal vorher ausprobieren, welcher Nachtisch es wohl wird, und da es bot sich an, letztes Wochenende, als wir Besuch bekamen, mit dem Testen zu beginnen.

Uff, könnt ihr mir noch folgen?

Gut!
Hier kommt das Rezept.

Honigkuchen-Trifle

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Ihr braucht dazu:

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200 ml Glühwein
1 Glas Pflaumen
250 g Mascarpone
250 g Magerquark
50 ml O-Saft
1 TL geriebene Orangenschale (meine kam aus dem Tütchen)
1 EL Puderzucker
150 g Honigkuchen

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Den Glühwein in einem hohen Topf aufkochen und offen 8-10 Minuten sirupartig einkochen lassen.
Das sollte ca. 50 ml ergeben. Aber Achtung! Zwischen eingedicktem Sirup und angebrannter Pampe liegen nur 10 Sekunden. ;-). Ich weiß, wovon ich rede…

In der Zwischenzeit die Pflaumen abtropfen lassen, (im Nachhinein würde ich die Pflaumen in Streifen schneiden) und dann mit dem Sirup vermischen, abkühlen lassen.

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Den Quark, den Mascarpone, O-Saft, Orangenschale und Puderzucker mit dem Mixer verrühren.
Dann den Honigkuchen mit den Händen grob zerkrümmeln.

Nun geht’s schon ans Einschichten!

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Ich nahm 200 ml-Gläser, dann bekommt man aus diesem Rezept 6 Portionen.
Erst die Hälfte des Honigkuchens einschichten, 2/3 der Pflaumen und dann die Crememasse darübergeben.
Abschließend die restlichen Pflaumen (kleingeschnitten!!) und Honigkuchenkrümmel einfüllen.

Am besten einige Stunden (ideal: über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen.

Fazit: Sehr, sehr lecker.
Ideal für alle Fans von würzigem Honigkuchen, die Pflaumen würde ich beim nächsten Mal klein schneiden, man könnte man sie sicher auch durch Kirschen ersetzen.

Mal schauen, ob das unser Weihnachts-Dessert wird?

Auf jeden Fall mochte ich den Honigkuchen-Trifle sehr gern, und da heute Mittwoch ist, wandert das Rezept zu „Mittwochs mag ich“ bei Frollein Pfau.

Habt eine schöne Woche und gewöhnt euch langsam an die, der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen, brhhh…

LG,
Monika

5 thoughts on “Auf der Suche nach DEM Weihnachtsnachtisch – oder – Im Test: Honigkuchen-Trifle

  1. Hört sich interessant an, was beim Essen ja ein kritischer Satz ist, aber ich meine es positiv. Ich vertrage kein Steinobst, könntest Du es Dir auch mit anderen Früchten außer Pflaumen oder Kirschen vorstellen?

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    • Das haben wir beim Essen auch überlegt und sind zu dem Schluß gekommen, das gedünstete Birne in Kombi mit dem Glühweinsirup bestimmt auch lecker ist.
      Wenn du es probierst, sag mal Bescheid,wie das schmeckte.☺️
      LG, Monika

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