Ich back’s mir im August: Tarte – oder – Meine Lieblingsfrüchtchen mal zwei

Als die liebe Clara von tastesheriff ihr Thema für die Backchallenge im August bekannt gab, hab ich mir erst mal vor Freude die Hände gerieben:
Es sollte sich dabei alles um die Tarte drehen.
Und just drei Tage vorher hatte ich, zu einer Einladung bei einer Freundin, eine Tarte als Nachtisch zubereitet.
Wie sich das für eine bloggerin gehört, habe ich von der Zubereitung und der fertigen Tarte natürlich Fotos gemacht. 😉
Nur bei unserem gemütlichen Schlemmen hab ich dann mal nicht geknipst.
Ich beschloss dann mein Rezept erst heute bei der linkparty zu veröffentlichen, denn es war sooo lecker, das muss ich mit Vielen teilen.

Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, ja welche Tarte hat sie denn nun gebacken?

Eine Aprikosentarte 🙂

Ihr braucht dazu

Für den Teig:

  • 125 g zimmerwarme Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • etwas Backpulver

Für den Belag:

  • 1 kg Aprikosen
  • 60 g flüssiger Honig
  • 1 Eigelb
  • 30 g Mandelplättchen

Eine Tarte-Form, eingefettet und mit Mehl ausstäuben und die Form kalt stellen.
Ich habe eine Form mit losem Boden, so lässt sich die Tarte hinterher prima herauslösen. 😉

Hülsenfrüchte zum Blindbacken, die kann man öfter verwenden. Nach dem Abkühlen einfach in eine Blechdose geben.

Den Backofen auf 200 Grad O/U-Hitze vorheizen.

Die Butter, Zucker, Prise Salz mit den Knethaken ver-(na was wohl?)kneten. 😉
Dann das Ei kurz untermengen und zum Schluss das, mit dem Backpulver vermischte Mehl unterkneten.
Den Teig platt formen und in Klarsichtfolie gewickelt kaltstellen, etwa eine 1/2 Stunde.

Die Aprikosen waschen, trocknen, halbieren und entsteinen.

400 g davon kleinschneiden und mit dem Honig in einem Topf verrühren und rührend zum Kochen bringen. Bei milder Hitze ca. 4 Minuten kochen lassen, danach pürieren und zur Seite stellen.
Ich habe den Aprikosen dann noch einen ordentlichen Schuß Cointreau gegönnt, finde ich immer sehr lecker zu dieser Frucht.

Darum heißt es bei mir auch: Meine Lieblingsfrüchtchen mal zwei, einmal ganz und einmal püriert .

Den Teig aus dem Kühlschrank holen, in die Mitte der Form legen, und wenn er schon wieder geschmeidig genug ist (sonst einige Minuten warten), mit dem Handballen in der Form verteilen und den Rand hochziehen und mit den Fingern den Wellenrand formen.

(Das ist meine Methode eine Tarteform oder auch eine Springform auszulegen, oft findet man in Rezepten auch den Rat den länger gekühlten Teig zwischen Folie oder Backpapier auszurollen und dann ein Papier abzuziehen und den Teig in die Form zu „stürzen“ und der Form anzupassen. Aber meiner Erfahrung nach, klappt das nicht so gut, aber jeder so wie er mag.
Hauptsache der Teig ist in der Form 😉 !)

Dann den Boden mit der Gabel mehrmals einstechen, das zusammengeknüllte und wieder leicht geglättete Backpapier darauflegen, die Hülsenfrüchte daraufgeben und im vorgeheizten Backofen (bei O/U-Hitze bei 200 Grad ) auf der unteren Schiene, 15 Minuten blindbacken.

Danach die Hülsenfrüchte mit dem Backpapier abheben, den Boden direkt mit verquirltem Eigelb bepinseln.
Die Aprikosenhälften mit der Schnittfläche nach unten verteilen und
danach nochmal 25 Minuten backen.
In der Zwischenzeit die Mandelplättchen in einer Pfanne ohne Fett goldig rösten und das Aprikosenpüree ggf. noch mal kurz erhitzen, damit es sich dann gut auf dem fertig gebackenen Boden verteilen lässt.
Huch, davon habe ich gar kein Foto gemacht. 😦
Naja einfach mit einem EL das Püree auf der heißen Tarte verteilen und dann die Mandelblättchen darüberstreuen.

Hier seht ihr die Form einmal vor dem Backen und darunter danach, vor dem Verteilen des Aprikosenpürre’s.
Optisch kein so großer Unterschied, nich wahr?

Und so lecker sieht die Tarte dann fertig aus!
Und sie sieht nicht nur so aus, sie ist es auch!

Wir haben bei unserem gemütlichen Grillmittag (Ja liebe Leute, es war vor einigen Wochen tatsächlich Grillwetter! 😉 Man mag es kaum glauben) die Tarte als Nachtisch mit Vanilleeis genossen.
Ach, da krieg ich direkt wieder Sommergefühle, wenn ich nur dran denke.
Na, das wäre doch ein guter Grund diese Tarte nachzubacken, ein summerfeeling zu bekommen, oder? Selbst bei strömendem Regen und 15 Grad. 😉

Also mehr kann ich euch jetzt nicht anbieten als Sommer aus der Tarteform und ich sende meine Aprikosentarte flugs zum tastesheriff, wo bestimmt schon die reinste Tarterei ist.

Euch allen einen schönen Tag und macht das Beste aus diesem Herbst im Hochsommer.

LG,
Monika

4 thoughts on “Ich back’s mir im August: Tarte – oder – Meine Lieblingsfrüchtchen mal zwei

  1. Liebe Monika,
    wenn schon kein Sommer mehr da Draußen, dann wenigstens in Form deiner mandelmantelig umhüllten Tarte. Der Tee steht schon bereit…
    Herzliche Grüße und lieben Dank für die detaillierte Anleitung, damit ist das Nachbacken ja dann ein kinderspiel,
    Sabine

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