Wie mich der Spitzkohl happy machte -oder – Ich freu mich über den Spitzkohlsalat

Ja, ja, ihr habt richtig gelesen: ich freu mich über (nicht nur auf) den Spitzkohlsalat, den ich letzte Woche das erste Mal ausprobiert habe und jetzt fest in mein Salat-Repertoire übernehmen werde. 🙂 Denn das ist so eine genial einfache Methode einen Kohlsalat herzustellen, dass ich ihn gestern schon wieder gemacht habe.
Ohne Kochen oder Blanchieren, innerhalb von 5 Minuten ist der Spitzkohl weich, und wenn man als Zeitmesser auch noch den Song „Happy“ nimmt, na dann kann man sich ja nur freuen!
Und damit ist mein Spitzkohl mit Aprikosen eindeutig ein Fall für den Freutag.

Doch damit ihr mir noch folgen könnt, beginne ich mal am Anfang.;-)

Spitzkohl- Salat mit Aprikosen

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Spitzkohl
  • 10 reife Aprikosen oder 1 große Dose Aprikosenhälften (diese abtropfen lassen und den Saft auffangen)
  • Pinienkerne
  • Basilikum (und evtl. noch TK-Italienische Kräuter)

Für die Sauce

  • 2 EL Weißweinessig
  • 50 ml Saft ( entweder Aprikosensaft aus der Dose, oder bei frischen Aprikosen Apfelsaft oder O-saft)
  • 1 EL Senf
  • 4 EL neutrales Öl (z.B. Mazola)
  • Salz, Pfeffer, Zucker oder flüssiger Süßstoff

Vom Spitzkohl die äußeren Blätter entfernen, ihn vierteln, den harten Strunk entfernen und die Viertel dann in feine Streifen schneiden. Diese in eine ordentlich große 😉 Schüssel geben.

Und jetzt wird’s „Happy“, oder besser gesagt wurde es bei mir „Happy“, ehrlich!!

Auf diese Masse Krautstreifen gebt ihr ca. 1TL Salz.
Und dann darf geknetet werden, und zwar so 3-5 Minuten.
Und just, als ich anfangen wollte mit beiden Händen kräftig durchzukneten, begann im Radio der Song „Happy“.
Also habe ich im Rhythmus und in der vollen Länge des Liedes geknetet, was der Song hergab. 😉

Und oh Wunder, die Spitzkohl-Streifen wurden weich und die ganze Masse fiel deutlich zusammen.

Die Streifen jetzt zum Abtropfen in ein Sieb geben und in der Zwischenzeit kümmert ihr euch um die Aprikosen und die Sauce.

Ich habe beide Male, die ich bisher den Spitzkohlsalat gemacht habe, Aprikosen aus der Dose genommen.
Gestern beim zweiten Mal wollte ich eigentlich Frische nehmen, aber meine Früchtchen erwiesen sich noch als zu unreif. 😦
Also doch wieder an die Dose, fertig, los!

Die abgetropften Aprikosen, (bitte den Saft auffangen) in schmale Spalten schneiden.

Nun kommt noch flott die Sauce:

Weißweinessig, Öl, Saft, Senf, Salz, Pfeffer und etwas Zucker in der Schüssel verrühren.
Fertig!

Nun gebt ihr die abgetropften Spitzkohlstreifen und die Aprikosenspalten in die Schüssel, bestreut dies mit TK-Kräutern und mengt alles gut durch.
Zum Abschluss könnt ihr noch Pinienkerne und frisches Basilikum dazugeben und ein wenig unterheben.

Dazu haben wir (mit Honig, Senf, Sojasauce und Öl marinierten,in der Auflaufform 15 Minuten) überbackenen Lachs gegessen.
Mhhh! Das war alles sehr, sehr lecker! 🙂

Und da es der Spitzkohlsalat ist, der mich happy macht und über den ich mich so freue, schicke ich ihn heute zum Freutag.
Da hab ich vorhin schon mal ein wenig gelauert, und gemerkt: Freude kann so vielfältig sein!

Ich wünsche euch einen schönen Freu… , -äh Freitag,
LG,
Monika

4 thoughts on “Wie mich der Spitzkohl happy machte -oder – Ich freu mich über den Spitzkohlsalat

  1. Wow – das nächste Mal sagst du mir Bescheid und ich komme vorbei zum Essen. Das sieht und hört sich ja fantastisch an/aus. Das muss ich mal ausprobieren. Du darfst auch gerne mal das Lachs marinieren erklären :0).

    Liebe Grüße,
    Viktoria

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