„Kalter Hund“ ein Kuchen meiner Kinderzeit – oder – Back’s mir: Familienrezept

Oh mannoman, bin ich spät dran für Claras Juni-Challenge von „Backs mir“!!!

Aber auf der Zielgerade schaffe ich es so eben noch.
Das Thema ist diesmal Familienrezepte, und spontan dachte ich an den Apfelkuchen meiner Mama, mhhh! Aber den hatte ja letztes Jahr schon gepostet, hier ist das Rezept nachzulesen.
Und dann wär‘  da noch das Struwenrezept meiner Oma. Stru…,was?  Struwen, eine Art Püfferkes oder kleine Pfannküchlein aus Hefeteig mit Rosinen, die es bei meiner Oma immer Karfreitag gab, aber das ist ja kein Kuchen.

Na gut – gebacken wird der Kuchen, den ich euch jetzt hier vorstellen werde, ja nun auch nicht; aber es ist immerhin ein Kuchen, der Kuchen meiner Kindheit, den es neben dem Erdbeertortenboden immer zu meinem Geburtstag gab.

Und darum zeige ich euch heute mein Rezept für den …

 „Kalten Hund“.

Ich habe ihn letztens einer Freundin geschenkt, denn sie hatte, beglückt in einem kleinen Cafe ein Stückchen gegessen und direkt Erinnerungen an ihre Kindheit. Da dachte ich, ich mach ihr mal eine Freude.

Doch manchmal ist es ja so eine Sache mit dem Fotografieren, denn ich musste ihn schnell einpacken, und da war die Zeit knapp und beim Anschneiden bei meiner Freundin habe ich gerade mal flott ein Bild geknipst, was nicht so sehr aussagekräftig ist.

Doch genug der Vorrede, hier kommt das Rezept für meinen …

Kekskuchen „Kalter Hund“

  • 300 g Kokosfett (z.B. Palmin)
  • 2 Eier
  • 300 g Puderzucker
  • 120 g Kakao
  • 4 EL Orangenlikör (In meiner Kindheit war das natürlich Orangensaft!)
  • 1 Paket Butterkekse
  • 40 ganze, geschälte Mandeln (kann man nehmen)
  • 1 Päckchen Schokoglasur

Das Fett zerlassen.
Die Eier mit dem Puderzucker und dem Kakao schaumig rühren und dann das abgekühlte, aber noch flüssige Fett unterrühren.

Den Orangensaft oder Orangenlikör mit 8 EL heißem Wasser glattrühren.

Eine große oder zwei kleine Kastenbackformen mit Backalufolie ( die ist besonders gut formbar und stabil) auslegen.

Die Mandeln auf dem Boden der Form auslegen.

Vier EL Schokomasse darauf verteilen und glattstreichen.

Dann mit einer Schicht Butterkekse belegen.

So weiter vorgehen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, dabei mit Schokomasse enden.

Den Kuchen erkalten lassen, ggf. im Kühlschrank und dann stürzen und mit Schokoglasur begießen.

Na, wer kennt noch den Geschmack vom „Kalten Hund“ auf der Zunge?
(Was ist das überhaupt für ein Name? 😉 )
Schon lecker, quietschesüß und sooo mhhhh!!!!

Und deshalb schicke ich ihn auch noch gleich zum MMM bei Noz-Glyksmomente vorbei.

Nun wünsche ich euch einen süssen Start in die neue Woche,

LG,
Monika

5 thoughts on “„Kalter Hund“ ein Kuchen meiner Kinderzeit – oder – Back’s mir: Familienrezept

  1. Oh ja, der „Kalte Hund“, den gab es auch immer zu meinem Geburtstag als ich klein war. Das scheint über Grenzen hinaus ein Schlager zu sein.
    Herzliche Grüsse aus Luxemburg,
    Claudine

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  2. Jaaa! Kalter Hund! Prima lecker! Auch bei mir gab es den auf sämtlichen Kindergeburtstagen! Den mach ich gleich morgen, da hab ich frei! Und das ist ja durchaus ein Grund einen Kuchen zu machen. Der hält ja auch ewig….
    Herzliebe Grüße von
    Nicole

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  3. Oh, wie lecker! Dabei nehme ich allein schon beim Lesen 2 Kilo zu… Ich kann mich noch genau an Kalten Hund in meiner Kindheit erinnern. Danke für’s Zeigen, das hatte ich irgendwie ganz vergessen.
    LG Jutta

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