Bubble Bath Ball – oder – Badekugel DIY, ein Selbstversuch

Ja hallo miteinander, na habt ihr die Ostertage gut überstanden?Das Wetter hat sich hier recht frühlingshaft gezeigt und wir hatten es sehr nett mit liebem Besuch und leckerem Essen am Sonntag, und einem, sowohl sportlich, als auch gemütlichen Ostermontag.

Als kleine Osterpräsente hatte ich (unter anderem) Badekugeln verschenkt, Selbstgemachte versteht sich, sonst wäre es ja hier am Creadienstag nicht erwähnenswert. 😉

Das Rezept fand ich im Bloom’s-Heft (von Jan./Feb.2014) und es juckte mich schon länger in den Fingern, es mal auszuprobieren, da ich mir nicht so recht vorstellen konnte, dass es wirklich funktioniert, solche Badekugeln oder Badepralinen selbst herzustellen.

Und, ihr ahnt es, der Versuch ist gelungen, sonst gäbe diesen post wohl eher nicht. 😉

Ihr braucht dafür nichts aus dem Chemiebaukasten, sondern lauter handelsübliche Zutaten, die ihr in jedem Supermarkt bekommt:

  • 100 g Natron
  • 50 g Zitronensäure
  • 30 g Speisestärke
  • 1-2 TL getrocknete Kräuter oder Blüten (Ich habe Kamillenblüten genommen)
  • 160 g weiches Kokosfett (Palmin)
  • 20 Tropfen ätherisches Öl (Ich nahm Orangenöl)
  • flüssige Lebensmittelfarbe (bei mir orange)

Ferner benötigt ihr:

  • Papier-Muffinsförmchen
  • eine Pralinenform aus Silikon

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen.
Die Lebensmittelfarbe hinzugeben, ca. 20 Tropfen, je nach gewünschter Farbintensivität.
Ebenso das Duftöl dazutropfen.
Das Kokosfett in kleine Stücke schneiden und in die Schüssel geben.

Nach dem Originalrezept soll man so die Zutaten miteinander verkneten.
Allerdings war das Palmin zwar weich, aber noch zu fest, und deshalb habe ich die Schüssel für eine 1/2 Minute in die Mikrowelle gestellt.
Dann ist das Fett weich bis flüssig und die einzelnen Komponenten lassen sich gut miteinander vermengen.
So lange die Masse sehr flüssig ist, kann man sie in die Pralinen-Silikonform füllen.(siehe oben)

Wenn sie dann etwas fester geworden ist, lassen sich daraus mit den Händen Kugeln formen, darauf habe ich noch je einige Kamillenblüten gedrückt.
Fertig sind die Bubble Bath Balls, die ich nun in Papier-Muffinsformen gesetzt habe.

Sowohl die Kugeln, als auch auch die Pralinenform für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Dann sind sie fest und man kann sie hübsch verpacken.
Aus der angegebenen Menge bekommt ihr 10 Badepralinen und drei Badekugeln.

Ich habe noch eine Badepraline extra gemacht, um euch hier im Bild zu demonstrieren, wie sie sich in heißem Wasser verhält. Erst sprudelt’s blubberig und ganz aufgelöst schwimmen die Kamillenblüten dann im Wasser.

Ohne den Bubble Ball im „Selbstversuch“ auszuprobieren, wollte ich meine Produkte nicht verschenken.

Und was soll ich euch sagen, ich bin total begeistert.
Selbst in der Badewanne voll heißem Wasser, blubbert sie fröhlich vor sich hin und durch das Palmfett wird das Badewasser wunderbar reichhaltig und pflegt die Haut schön weich, so dass ich mich danach nicht eincremen musste.
Und das will bei meiner megatrockenen Haut was heißen!

Fazit: Der Selbstversuch ist gelungen 😉

Und die Beschenkten haben sich hoffentlich darüber gefreut und geniessen ihr Bad.

Jetzt lasse ich meine Badekugel beim Creadienstag und bei Meertje sprudeln und wünsche euch einen guten Start in die neue Arbeitswoche.

Habt es nett und entspannt,

LG,

Monika

6 thoughts on “Bubble Bath Ball – oder – Badekugel DIY, ein Selbstversuch

  1. Ich habe von meinem Männchen verschiedene selbstgemachte Badebomben zum Geburtstag bekommen und die sind einfach herrlich! Natürlich war der „Was, das hast du selbst gemacht?-Effekt“ umso größer, da er normalerweise nicht so der DIY-Typ ist.^^

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  2. Danke für das tolle Rezept. Das werde ich dieses Jahr auch mal ausprobieren. Gibt es ein ungefähres „Haltbarkeitsdatum“ dafür? Also wenn ich sie verschenken will.

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    • Liebe Melanie,
      ich habe vom Frühjahr noch eine Kugel übrig gehabt, die ich mir kürzlich selber gegönnt habe.
      Sie roch noch gut, sprudelte noch wie vorher.
      Also, alles gut!
      Grundsätzlich würde ich beim Verschenken dazu sagen, dass sie nicht unbegrenzt haltbar sind.
      Vielleicht ist ein guter Anhaltspunkt, das MHD des Palmfetts als Anhaltspunkt zu nehmen, denn das Palmin ist ja das Einzige, dass irgendwann ranzig werden könnte.
      Also, ein neues Paket Fett nehmen, das ist dann mind. Ein halbes Jahr haltbar!
      Ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte.:-)
      LG, Monika

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