Berlin im Dezember #1 – oder – Noch ein Rückblick: monumental, funkelnd, grau und ganz persönlich

Wie noch im alten Jahr angekündigt, wollte ich noch von unserer letzten Reise in 2013 in Bildern und Worten berichten.

Und die ging eben nach…

B e r l i n

Brandenburger-Mini

Irgendwie hat es sich in den letzten Jahren fast eingebürgert, dass wir in der Vorweihnachtszeit eine Reise gen Osten unternehmen. Diesmal völlig schneelos und sehr warm für Mitte Dezember.

Wie immer reisten wir mit dem ICE an, und so begann die Reise sehr entspannt.

Wir stiegen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, im Arcotel JFK, zentral neben dem Auswärtigen Amt gelegen, ab. Mit Blick auf den Weihnachtsmarkt an der Oper, und etwas weiter den Berliner Dom. [Die Baustellen der U-Bahn muss man dann mal ausblenden. 😉 ]

Und, soll ich euch was sagen, wir waren schon sehr oft in Berlin, aber noch nie im und auf dem Dom. Das haben wir dann gleich mal nachgeholt, da wir unser Hotelzimmer noch nicht so früh beziehen konnten und er quasi vor der Tür liegt, äh steht.

Schon von außen wirkt er ja sehr monumental und auch das Innere war sehr beeindruckend; die Kuppel, das Treppenhaus, selbst die Kerzenständer sind …GROSS.

Leider war es ein sehr diesiger Tag, sonst wäre die Aussicht von da oben noch toller gewesen.

Berlin

Ich liebe dich bei Nebel und bei Nacht,
wenn deine Linien ineinander schwimmen,
zumal bei Nacht, wenn deine Fenster glimmen
und deine Menschheit dein Gestein lebendig macht.

(Christian Morgenstern)

Warum mir gerade dies Gedicht, das ich kürzlich in einer Zeitschrift las, zu den folgenden Bildern einfiel? Seht selbst.

Berlin, ein Lichtermeer

An unserem ersten Abend gehörte ein Spaziergang „Unter den Linden“, deren Bäume geradezu in Licht gehüllt waren, zu einem schönen Abschluß des Tages.  Dieser führte uns auch durch das Brandenburger Tor,…

… um das herum es weihnachtlich funkelte.

Noch me(e)hr Licht in Berlin

Ja, da glimmen nicht nur die Fenster, eigentlich glänzt und funkelt es überall in der Vorweihnachtszeit. Und wo war’s? Von unten links im Uhrzeigersinn:

  • In den Arkaden am Potsdamer Platz
  • Im Innenhof des Kranzlerecks
  • Der Weihnachtsmarkt im KaDeWe
  •  Weihnachtsbaum auf dem Gendarmenmarkt.

Und jetzt kommt ein krasser Schnitt, denn von der glitzernden, funkelnden Lichterwelt des nächtlichen Berlins, geht es zu einem Spaziergang der besonderen Art durch das leider sehr graue und regnerische Kreuzberg und Friedrichshain an einem Sonntagmorgen.

Eigentlich war es eher eine Spazierfahrt, denn unser Berlin-Greeter Sven und seine Frau Brigitta holten uns im strömenden Regen mit dem Auto vom Hotel ab, fuhren mit uns interessante Orte an, wo wir ausstiegen und sachkundig und spannend von den beiden informiert wurden.

Ich liebe die Greeter, die weltweit, als Einheimische, Touristen ihre Stadt, oder Teile davon zeigen. (So habe ich in Paris schon drei sogenannte strolls gehabt, immer von echten Parisern, immer verschieden, immer spannend und auch in Berlin hatten wir vor zwei Jahren schon mal eine Führung dieser Art)
Wollt ihr mehr über die Greeter wissen, dann klickt euch mal hierhin oder direkt zu den Berlingreetern.

Es war für mich schwer aus der Fülle der Bilder nur drei Collagen zu machen, aber ich gehe in etwa chronologisch vor.
Oh man, und Sven, unser Greeter, hat wirklich versucht, uns einen umfassenden Überblick über Friedrichshain und Kreuzberg zu geben und das war reichlich Input.

Von unten rechts im Uhrzeigersinn:

Im Uhrzeigersinn von links unten:

  • Blick aus dem Lokal Riogrande am May-Ayim-Ufer mit Blick auf die Eastside-Gallery-Seite
  • Dort stärkten wir uns mit Stullen der ganz leckeren Sorte
  • Die Oberbaumbrücke, ein imposantes Bauwerk aus dem Jahr 1896, das zu DDR-Zeiten Grenzsperrgebiet war.

Diese Wohnanlage liegt mitten in Kreuzberg und ist ein postives Beispiel für sozialen Wohnungsbau der 1920ziger Jahre
Reizvoll gruppieren sich die Wohneinheiten um einen kleinen Park, zu erreichen von der Hagelbergerstrasse. Wo man so nett gegrüsst wird (Salve), da würde ich auch gerne wohnen 😉

Na, das war jetzt auch für euch viel Input, oder?

Und darum mache ich hier einen cut und werde euch im nächsten postnoch mehr von „unserem“ Berlin im Dezember 2013 zeigen.  (PS: inzwischen ist Teil 2 HIER zu finden) 
Ich hoffe, dass wir uns dann wiederlesen, macht’s euch bis dahin nett und habt einen schönen Sonntag,

LG,
Monika

One thought on “Berlin im Dezember #1 – oder – Noch ein Rückblick: monumental, funkelnd, grau und ganz persönlich

  1. Hallo Monika,
    das war ja ein toller Rundgang und das mit den Greetern ist eine beeindruckende Idee. Einheimische als Führer sind doch besser als ein Reiseführerbuch.
    Hab eine gute Zeit, ich freue mich schon auf den nächsten Post.
    Gudrun

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