Ein Blitznachtisch – oder – Wie wir den „Türkischen Nachtisch“ in die Welt trugen

„Gibt’s heute den türkischen Nachtisch?“  „Aber ich kann den doch nicht immer machen!“  „Doch, der ist doch so lecker!“


So oder ähnlich spielt sich der Dialog ab, wenn es um die Frage geht, welches Dessert es geben soll. Und es stimmt ja, er ist wirklich soooooo lecker UND dabei auch noch sooooooo schnell und einfach.

Was ihr kennt ihn noch nicht? … Das wundert mich!
Haben wir ihn im Freundes-und Verwandtenkreis doch schon reichlich weitergegeben und dort verbreitet er sich auch wie ein Kettenbrief. 😉

Türkischer Nachtisch heißt er bei uns, weil …

  1. ich ihn in einem Kochkurs der türkischen Küche kennengelernt habe und
  2. weil man für ihn das vollfette, 10%ige, türkische Yoghurt (oder neuerdings bei Lidl das griechische 😉 .) nehmen sollte.

Und hier nun endlich das Rezept:

Türkischer Nachtisch

ausreichend für ca. 6-8 Personen

Mengen ausreichend für ca. 6-8 Personen:

  • 1 Eimer (1kg) 10%igen Yogurth
  • 1 halber Becher Schlagsahne
  • mind. 350 g Himbeeren (Tiefgekühlte gehen wunderbar, man sollte sie aber am besten antauen lassen und den Saft abgießen)
  • 1 halbes Paket Brauner Zucker (z.B. von Kölnn-Zucker), ca. 250 g

Die Sahne in einer größeren Schüssel steifschlagen, und dann das Yogurth unterrühren.
Die Himbeeren auf den Boden einer Glasschüssel geben.
Darauf die Sahne/Yogurth-Mischung geben.

Den braunen Zucker in dicker, und ich meine, was ich schreibe 😉 , also DICKER Schicht darüberstreuen.

Bis zum Verzehr kalt stellen, dabei zieht der Zucker ein wenig ein.

Das war es schon!!!

Da habe ich doch nicht zu viel versprochen, oder?

Und so viele Menschen können sich doch nicht irren!!!

Na, wäre das noch ein ultraschneller Weihnachtsnachtisch für euch?

Hübsch sieht es aus, wenn ihr eine Schüssel nehmt, die unten schmal ist und oben weiter wird.(Dann kommen die Himbeeren besser zur Geltung als auf meinen Fotos) .
Toll wäre es auch den Nachtisch direkt in einzelne Gläser einzufüllen, (denn einmal angebrochen, ist der Schichteffekt natürlich schnell futsch.) dann wäre es für Weihnachten auch edler.

Macht ihr mit? Tragt ihr den Türkischen Nachtisch mit in die Welt?

Es muss ja nicht zu Weihnachten sein, denn auch bei uns gibt es diesmal doch mal was Anderes.
Und ich höre schon meinen Sohny: „Wie, keinen Türkischen Nachtisch??!!“  😉   (Da muss er durch, aber es gibt die köstlichen Fondant au chocolat von hier, mit Vanilleeis und den Rotweinzwetschgen aus dem PAMK-Paket meiner lieben Tauschpartnerin Steffi.)

Einen entspannten Adventsonntag und LG,

Monika

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PS : Weitere Rezepte findet Ihr in meiner Rubrik „GEKOCHT, GEBACKEN, …“

unter Anderem:

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. … oder auch hier alle Leckereien zum Nachtisch.

6 thoughts on “Ein Blitznachtisch – oder – Wie wir den „Türkischen Nachtisch“ in die Welt trugen

  1. Witzig, liebe Monika, die gibt’s bei uns auch! Im Saarland hab ich diese leckeren Küchlein das erste Mal gegessen und wir haben uns gleich unsterblich verliebt. ich probier sie das erste Mal. mal sehen….
    Aber dein türkischer Nachtisch ist spitze. Weihnachten hat ja auch noch den ersten und zweiten Weihnachtstag… Ich muss ja sowieso morgen doch noch mal raus…
    Liebe Grüße
    Nicole

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    • Hallo schön, dass du es warst, die bei mir den 1000. Kommentar eingestellt hat.:-))

      Und zu den Schokoküchlein kann ich nur sagen, sei mutig!
      10 Minuten sind beim Backen wirklich richtig!
      Zumindest bei meinem Rezept, dann hat man zwar das Gefühl, dass die beim Rausholen noch halbroh sind, aber nach dem Abkühlen sind sie dann genau richtig!!!

      Und der türkische Nachtisch ist ha sowieso megasimpel und auch ein geniales Feten-Dessert.
      Ganz liebe Grüsse,
      Monika

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  2. Diesen Nachtisch gibt es bei uns seit vielen Jahren, ich bekam das Rezept von der Mutter einer Freundin. Und er gehört inzwischen zu Weihnachten, wie der Tannenbaum.

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