Fruits of autumn – oder – Lieber spät, als nie: Pflaumenmus

Wie fange ich bloß an?

Nun, vielleicht mit der Erklärung der Überschrift, von wegen

spätes Pflaumenmus“.

Ich bin ja schon länger dabei, die Früchte (wobei dies hier eher im übertragenen Sinn gemeint ist) des Herbstes zu verarbeiten und euch daran teilhaben zu lassen:

Und was fehlt da noch? Na klar:  Äpfel (dazu am Donnerstag bei „Biwyfi“ mehr), der Holunder, der sein frostiges Zwischenleben in meinem Tiefkühler fristet und natürlich Pflaumen.

Ich denke, da die Zeit der Holunderernte längst vorbei ist, wird es wenig Sinn machen, über ein Rezept mit ihm, noch dieses Jahr einen post zu schreiben. (Klar werde ich meinen eingefrorenen Holunder verarbeiten und euch beizeiten darüber berichten.)

Manchmal ist es ja gar nicht so klar, ob es Fluch oder Segen ist, einen blog zu haben.
Geht euch das auch manchmal so?
Denn hätte ich nicht für einen post alles im Bild festhalten müssen, inkl. eines kleinen Umbaus meiner Arbeitsfläche, dann hätte ich wahrscheinlich mal eben zwischendurch den Holunder verarbeitet.
Aber so passte es zeitlich irgendwie nie. 😦

Andererseits hätte ich „Lilamalerie“ nicht, dann hätte ich ganz vieles wahrscheinlich gar nicht ausprobiert und oft hätte ich bestimmte Dinge, z.B. In der Natur gar nicht wahrgenommen.
Da überwiegt dann wieder der „Segen“. 🙂

Nun aber zu den Pflaumen, die ja noch auf dem Markt sind und deshalb poste ich hier mein

Pflaumenmus-Rezept

Das habe ich letzten Samstag noch schmurggeln lassen, bevor mich dann am Sonntag ein dicker, grippaler Infekt umhaute. (Manchmal ist halt der Wurm drin)

Ihr braucht dazu:

  • 2 kg Pflaumen
  • 500 g Haushaltszucker
  • 1 Eßl. Zimt
  • etwas gemahlene Nelken
  • Saft einer halben Zitrone

Aus dieser Menge bekommt man 4 kleine Gläser,( aber es lohnt sich!!)

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Die Pflaumen von den Steinen befreien (ich mach das immer mit dem uralten Gerät meiner Mama), in kleine Stücke schneiden und dann mit dem Mixstab grob pürieren.

Diese Masse in eine hohe Auflaufform geben und dann mit dem Zucker, den Gewürzen und der Zitrone vermischen.

In den Backofen geben und 3 (in Worten: drei) Stunden garen lassen.
Nach der ersten Stunde ab und an durchrühren.
Das obere Bild zeigt die Form vor’m Garen, das untere Foto verdeutlicht, wieviel von der Masse eingekocht ist.

Nach Ablauf der Garzeit direkt in die vorbereiteten Gläser füllen.

Ich liebe Pflaumenmus, auf meinem Sonntagsbrötchen, oder- auch lecker- auf Grießbrei, hmm!
Die vergleichsweise geringe Ausbeute von 4 kleinen Gläsern aus zwei Kilo Früchten ist auf jeden Fall die Mühe wert, denn es ist sehr, sehr lecker!! 😉

So, das waren dann:
… mein spätes Pflaumenmus …
… und einige tiefgründige Überlegungen über’s Bloggen. 😉

Macht’s gut und

LG,
Monika

..

PS: Die anderen farbenfrohen Post zu den  „Früchten des Herbstes“  findet ihr HIER 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s