Kulinarisches zum Ende der Santorini-Gedächtniswoche ;-) – oder – Fava, gelbe Erbsen á la Santorini

Hier will ich euch noch das Rezept für ein kulinarisches Mitbringsel von Santorini verraten:

Favá

In meinem, heimischen, griechischen Kochbuch schnöde als Erbsenpaste bezeichnet.
Das hört sich jetzt irgendwie nicht SO lecker an.;-)

Aber für Liebhaber von den griechischen Cremes auf dem Vorspeisenteller ist das Favá eine sehr leckere Ergänzung. Am ehesten kann man sie noch mit dem Hummus aus Kichererbsen vergleichen.

Das Bild unten zeigt eine Portion Fava, die ich in einem Restaurant am Kraterrandweg gegessen habe. Hmmmm!

Meine Favá-Erbsen habe ich aus einem kleinen Laden in Pyrgos, der ausschließlich auf Santorini produzierte Produkte verkaufte.
Neben den Favá-Erbsen habe ich dort auch ein Gläschen Kapern erstanden, die es dort sehr oft auf dem Santorini-Salat (ähnlich dem Bauernsalat) gibt. Sie sind viel dicker und aromatischer als die, bei uns erhältlichen Winz-Kapern.

Und nun zum Rezept:

  • 250 g getrocknete Schälerbsen
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer,
  • 3 Eßl.Olivenöl
  • 2 Eßl. Zitronensaft
  • evtl. Paprika, Kapern, Kürbiskerne oder Zwiebeln
  • zum Servieren

  • Die Erbsen in einem Sieb kalt abbrausen.
  • In einen Topf geben und die dreifache Menge Wasser dazugeben, also 1 Schale Erbsen / 3 Schalen Wasser.
  • Dann unter Rühren zum Kochen bringen.
  • Nach dem Aufkochen den Schaum abschöpfen und eine klein geschnittene Zwiebel dazugeben, salzen.
  • Nun die Masse auf kleiner Flamme zugedeckt kochen, bis die Erbsen zerfallen. Dabei ab und an umrühren.
  • Bei mir hat es ca. 40 Minuten gedauert.
  • Achtung! Nicht zu lange kochen lassen, dann ist keine Paste mehr, sondern wird schnittfest.;-)
  • Mit Salz und Pfeffer würzen und Olivenöl und Zitronensaft unterrühren.
  • Auf eine Platte geben und etwas abkühlen lassen.
  • Zum Servieren ggf. mit den, oben genannten, Zutaten garnieren.

Kalí órexi!

So, das ist jetzt der letzte Santorini-lastige post (für dieses Jahr)! 😉

Jetzt kann auch ich es nicht mehr verleugnen:

Der Herbst ist da!
Heute ist Herbstanfang!

Und selbst ich war schon in der letzten Woche unterwegs, um mir noch die Früchte des Herbstes zu sichern.

Zum einen habe ich mir auf dem Markt Mirabellen besorgt und daraus eine sehr leckere Konfitüre gekocht.
Das schnelle Rezept verrate ich euch morgen.

Zum anderen war ich Holunderbeeren pflücken und habe vorher von meiner lieben Freundin Anette einen super Tipp bekommen:
Man muss sie nicht direkt verkochen, sondern kann sie, von den gröbsten Stielen befreit, einfrieren und dann später verarbeiten.
Das kam mir sehr entgegen, da ich in der vergangenen Woche nämlich leider wenig Zeit hatte.
Ich probier es aus und werde euch dann berichten, für mein Rezept braucht man etwa 15 Dolden, falls ihr mit mir experimentieren wollt.;-)

Also schaut mal wieder rein, und bis dahin

LG,
Monika

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