Teil 1 : Sonnenstrahlen sammeln für Herbst und Winter – oder – Wie ein Santorini-Urlaub abenteuerlich beginnt, aber gut endet

Ein langer Titel!
Aber mit ihm ist eigentlich auch schon alles gesagt! 😉
LG,
Monika

Damit ich euch jetzt aber nicht mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn und enttäuscht darüber, keine Fotos zu sehen zu bekommen, zurücklasse, hier also mein angekündigter post über unsere wunderschöne, letztendlich entspannende, hochsommerliche, sonnenuntergangsreiche, kulinarische …. Woche.

Das ich erst heute, am Sonntag dazu komme, liegt daran, dass wir die letzten Tage noch einige (angenehme!) Termine hatten und ich noch keine Zeit hatte, das ganze in Ruhe in Bild und Wort zu fassen.

Erst einmal eine Kurzfassung 😉 unseres abenteuerlichen Urlaubstarts (Achtung: Viel Text und keine Fotos!)

Wie man ohne Reiseunterlagen, Ausweise, Mietwagenvoucher, Fotoapparat, einem Teil der Reisekasse und mit nur einem IPad 😉 doch einen schönen Urlaub verbringen kann?

Glaubt mir, das klingt jetzt launiger, als es im ersten Moment war!

All die oben genannten Dinge waren in der Umhängetasche meines Mannes, die er dann leider beim Aussteigen aus dem 1. Zug zum Airport liegen ließ. (shit happens!)

Als ihm das auffiel, war dieser Zug längst weg. Nach kurzer Schockstarre, erfuhren wir dann von der Bahninfo, dass kein Schaffner in jenem Zug sei und der telefonisch verständigte Lokomotivführer erst an der Endstation durch die Abteile gehen könne.

Fieberhaftes Überlegen:
Reiseunterlagen auf IPhone, ebenso fotografierter Führerschein und Mietwagenvoucher ( ich liebe die ICloud!!!!!), jede hatte noch seinen Perso im Portmonee, also könnten wir zumindest fliegen.

Mit dem 2. Zug angekommen am Flughafen kam dann die traurige, telefonische Bestättigung, die Tasche war nicht mehr gefunden worden. 😦

Aber immerhin druckte uns die nette Dame am Thomas Cook -Schalter alle Reiseunterlagen und den Mietwagenvoucher aus.
So flogen wir irgendwann mit langsam sinkenden Adrenalinspiegel tatsächlich los.
Im Flieger fiel uns dann ein, auch unser Hausschlüssel ist in der Tasche – Adrenalinspiegel wieder raketenartig hoch -, aber über den Wolken…ging ja eh nix.

Angekommen auf Santorini instruierte mich mein Mann, beim Mietwagenfritzen mal auf die Tränendrüse zu drücken, was mir bei meinem gestressten Nervensystem auch nicht wirklich schwer fiel.
Irgendwie haben wir dann auch unseren Mietwagen bekommen: Keep calm! Relax! 🙂

Inzwischen, 20.30h Ortszeit und angekommen im Hotel, zeigte das männliche Handy, dass wir eine mailbox-Nachricht hatten, die wir aber erst über die Hotline freischalten lassen mussten.

Hotline,… muß ich noch was sagen??? Wir wurden erst gar nicht in die Warteschleife geholt, sondern bekamen direkt gesagt, dass wg. eines technischen Problems keine Weiterleitung möglich sei, bis Abends um 23.30!!!
Und dann die unglaubliche, erlösende mailbox- Nachricht einer Polizeidienststelle, dass unsere Tasche abgegeben worden sei.
Bei einem sofortigen Anruf dort, stellte sich heraus, dass, bis auf das Bargeld ALLES(!!!!!) noch drin war….
Falls es um diese Zeit in Deutschland ordentlich gerumst haben sollte, dann war das der Felsbrocken, der uns vom Herzen gefallen ist.

Urlaub von Anfang an, haha! 😉

Am nächsten Morgen konnten wir uns dann endlich fallen lassen, zwar etwas bargeldärmer, aber im Grunde sehr glücklich aus der Nummer herausgekommen.

Ich habe überlegt, ob ich euch unseren Reisestart so episch schildern solle, aber dies ist ja ein Tagebuch und darum habe ich mich dafür entschieden. War das ok für euch?

Ihr habt es geschafft!
Denn jetzt gibt es viele Fotos und wenig Text.

Da ja auch unsere Kamera bei der Polizei gelandet war, gibt es von unserem Urlaub logischerweise (nur) IPhone-Bilder, und die auch erst vom Morgen nach unserer Anreise an.

Unser Hotel

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Das Volcano View , südlich von Fira
Von vorne, wie die meisten Hotels auf Santorini, eher unspektakulär, aber innen terassenförmig angelegt mit tollem Blick über die Caldera.

Auf der oberen Collage ist ein Kleiner Teil unseres Zimmers zu sehen, um genau zu sein der Felsbrocken, der mit einbezogen war. 😉

Schöne Orte:

Fira

Der Hauptort der Insel, direkt an de Caldera, der Abbruchkante des Vulkans.

Im Uhrzeigersinn von unten rechts:

  • Zum alten Hafen gibt es zwei Wege, einmal mit der Cable Car und sonst zu Fuß oder auf dem Esel über den breiten Treppenweg, der aber sehr rutschig ist und daher ist es kein Vergnügen ihn zu benutzen.
  • Vom Old Port wird ein Teil der zahlreichen Kreuzfahrt-Touris in den Ort geschwemmt./
  • Abendlicher Blick auf einen, der zahlreichen, luxuriösen Juweliergeschäfte./
  • Die orthodoxe Metropolis-Kirche an der Kraterrandgasse.

Oia, (Ia gesprochen)

Der frühere Seefahrerort im Norden der Insel ist ruhiger und beschaulicher als Fira. Hier haben sich viele Künstler angesiedelt.

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Im Uhrzeigersinn von oben links:

  • Impressionen der in den Hang gebauten Treppengässchen, Häuser, Hotels während des Sonnenuntergangs
  • … und kurz danach
  • Blick auf den nördlichsten Zipfel von Oia
  • Die Kirche Panagía ist die Hauptkirche des Ortes und auf dem Platz davor tobt das Leben.

Der Kraterrandweg von Firostefáni bis Imerovígli geht ca. zwei Kilometer, direkt an der Abbruchkante an der Caldera entlang und bietet alle paar Meter atemberaubende Ausblicke, von denen ich hier nur wenige zeige.

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Vorbei an dekorativ geschmückten Dachterassen, Hotels mit Wahnsinnspanoramen, schneeweißen Kirchen mit den typischen, blauen Kuppeln.

Unser Ziel ist das „Blue Note“, ein Restaurant am höchstgelegenen Punkt des Ortes, genau gegenüber des mächtigen Skarosfelsens.
Den kann man über einen Treppenweg erreichen – erst hinunter am Kraterrand entlang und dann den Skaros hinauf.
Das haben wir uns diesmal „gespart“, wir waren mehr auf Entspannen und Sonnenstrahlensammeln 😉 eingestellt.

Lecker Essen und Trinken

Das gehörte natürlich auch zu unserem Urlaub, den wir, nach dem Start, unter das Motto „Relax“ gestellt haben.

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Im Uhrzeigersinn von unten rechts:

  • Das Restaurant Raki im Örtchen Megalochóri in der Inselmitte, das noch touristisch herrlich wenig überlaufen ist.
  • Hier gibt es den weltbesten „Sesame coated Feta with honey“
  • Frappé mit Ausblick, auf der Dachterasse des Kafenion Castèli oberhalb von Pyrgos.
  • Fava, eine Creme ähnlich dem Hummus aus den gelben Favaerbsen, hmmm!

Schöner shoppen

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Dieser nette, kleine Laden ist in Pyrgos, am Beginn des Aufstieges zum alten Castro, zu finden.
Auf der Terasse gibt es allerlei nette Devotionalien zu bewundern, innen kann man ausschließlich Produkte aus Santorini erstehen, von Fava, über Honig bis zu Wein.
Da habe ich dann auch zugeschlagen und Mitbringsel für mich und unsere Blumenfee erstanden.

Um euch nicht zu überstrapazieren, mache jetzt mal einen break, verspreche euch aber, im zweiten Teil viele Sonnenuntergänge, weitere interessante Orte, schöne Ausblicke, Flora und Fauna und mehr zu zeigen.

Ich hoffe, euch hat es genauso viel Spaß, wie mir gemacht, den Sommer noch ein bisschen zu verlängern, (zumindest hier im blog) und so, wie die Maus Frederick im gleichnamigen Bilderbuch, Kraft und Energie für die kalte Jahreszeit zu sammeln. 😉

Bis bald und LG,
Monika

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PS: inzwischen findet Ihr den 2.Teil zu diesem Post <HIER>

3 thoughts on “Teil 1 : Sonnenstrahlen sammeln für Herbst und Winter – oder – Wie ein Santorini-Urlaub abenteuerlich beginnt, aber gut endet

  1. Hallo Monika,
    das sind so tolle Fotos, es muss ja wunderschön sein dort.
    Herzlichen Glückwunsch, dass sich die Sachen gefunden haben. Es gibt Dinge, da frage ich mich, warum das denn sein musste, das gehört eindeutig in diese Kategorie.
    Liebe Grüße
    Alice

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