Ich will (keine) Schokolade – oder – Jacques Chocolaterie in Eupen

Bevor ich Richtung Wien starte möchte ich hier noch einige Impressionen unseres Mitarbeiterausflugs nach Eupen in Belgien zeigen.

Ein Ziel unseres Tagesausflugs war die Chocolaterie Jacques.

Das muss man sich nicht so vorstellen, wie in der Fernsehwerbung, wo weißbemützte Pâtissiers in großen Kupferkesseln rühren, sondern schon total fabrikmäßig.

Wir wurden von einer sympathischen Dame durch das kleine anhängende Museum geführt und sie zeigte einmal mehr, dass eine begeisterte und lebhafte Führerin schon mal die halbe Miete für ein gelungenes Erlebnis ist.
Im Kölner Schokoladenmuseum ist alles zwei Nummern größer, aber dank Frau Wünsche werde ich Jacques in bester Erinnerung behalten.

(Auf dem Foto oben von links unten im Uhrzeigersinn: Frau Wünsche verteilt in flüssige Schoki getauchte Waffeln/ Emblem von Jacques/ eine alte Pralinenschachtel aus der Sammlung)

So sieht es heute bei der Schoki-Produktion aus:
(Von links unten: An der Verpackungsmaschine/ Blick in die Produktionhalle/ im Labor hinter Glas verkosteten diese beiden Mitarbeiter Schokolade)

Blechschilder aus der Sammlung.
Na, kommen euch da einige bekannt vor?

Und darunter sind alte Arbeitsgeräte zu sehen.

Nach der Führung konnten wir dem Kaufrausch erliegen und beim Fabrikverkauf zuschlagen.
Ich habe da mehr auf Klasse, als auf Masse gesetzt und ein Mischung kööstlicher 🙂 Pralinen zusammengestellt, leider nicht fotografiert und längst genossen, hmmm!!

Im Anschluß an den süßen Ausflug fuhren wir vom Industriegebiet, in dem Jacques liegt, hinein ins kleine Städtchen Eupen.

Auch dort führte uns Frau Schöne schön herum. ‚ Tschuldigung 🙂

Ich zeige euch eine Miniauswahl Fotos mit kurzer Beschreibung; wer mehr erfahren, möchte kann sich hier umfassend informieren.

o.l. Haus Grand Ry, einst Residenz eines Tuchfabrikanten
o.r.Katholische Kirche St. Nikolauskirche
Darunter: das „weiße Haus“ von Eupen, äh das Rathaus

Links: Blick in einen sog. „Schererwinkel“, in dem vor Jahrhunderten die Tuchweber gelebt haben
Mitte: Schönes Portal irgendwo in der Innenstadt
Rechts: Die evangl. Friedenskirche mit restaurierter Turmspitze aus Metall.

Eupen ist ein nettes, kleines Städtchen im deutschsprachigen (!!!!) Teil Belgiens und dank unserer tollen Stadtführerin, weiß ich jetzt deutlich mehr über diesen Teil der Welt und dessen Geschichte.

Ein schöner Morgen und Mittag endete mit einem gemütlichen frühen Abendessen in einem Aachener Lokal.
So haben wir das vereinigte Europa an diesem Tag gelebt, in Schoki und Geschichte schwelgend.

Das war’s für heute, mit sonnigsten Grüßen,

Monika

2 thoughts on “Ich will (keine) Schokolade – oder – Jacques Chocolaterie in Eupen

  1. Konfuzius sagt: „Satt heißt nicht, dass keine Schokolade mehr ‚rein geht!“

    In diesem Sinne vielen Dank für die tolle Beschreibung deines Ausflugs in die kleine Welt der Schokolade und was es sonst noch in Belgien (wo man D e u t s c h spricht!?!! …noch nie vorher davon etwas gehört!!) so gab. 🙂

    Viel Spaß in Wien 😉

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