„Perlen vor das Krokodil werfen“ oder „Wie das Perlenkrokodil zu seinem hellen Bauch kommt“

Dieses Krokodil ist ganz zahm und völlig harmlos!
Versprochen!

Ist es einmal fertig, ist es geduldig, bissfest(!), stabil und allzeit bereit sich bespielen zu lassen:

Das Perlenkrokodil

Ein schönes Spielzeug für die Kleinsten, so ab 3 Monaten, denn sie können es gut fassen, es ist biegsam, es ist speichelfest (sofern Ihr qualitativ hochwertige Holzperlen benutzt!!!!) und es sieht doch einfach nett aus.
Und das Beste man kann es leicht selber machen.

Dazu braucht Ihr :

Gute Holzperlen (aus dem Bastelladen Eures Vertrauens). Sie sollten ungiftig und speichelfest lackiert sein. Meine sind 8mm groß.
Farben: grün und (eigentlich) gelb.
In meiner DIY-Anleitung allerdings naturfarben. (Da hatte im Bastelladen kurz vor mir wohl jemand alle gelben Perlen aufgekauft)
Je ein Tütchen sollte reichen, wenn 90 Perlen darin sind. Aber aufgepasst, manchmal sind’s auch nur 80 oder 85, dann braucht man von den Grünen zwei Packungen.
UND:  Zwei schwarze Perlen für die Augen.

Nylonfaden der Stärke 0,5mm. Dünner ist zu kringelig und kann reißen, dicker ist zu starr.

Und ein bisschen Geduld und Zeit.:-)

Und dieses Schema……………

Los geht’s!

Das Perlenkroko wird in einem Stück gearbeitet und man beginnt oben an der Nase.

1. Von dem Nylonfaden misst man ca. 4 Meter ab.
Ich mache das immer indem ich 3 mal die Spannweite meiner beiden Arme nehme.
Am Anfang kringelt es sich leider wie verrückt, aber es wird ja besser, je mehr Perlen man aufgezogen hat.

2. Dann nimmt man den Faden doppelt und ermittelt so die Mitte.
Dahin schiebt man eine grüne Perle und DIESE fixiert man mit einer Schlaufe (wie am Anfang des Schleifebindens).
Kringel, kringel….

3.  Nun 2 grüne Perlen auf EINEN Faden ziehen bis zur festen Perle und dann den ANDEREN Faden gegengleich durchziehen und immer schön feste nachziehen, aber NICHT mehr knoten.

Nach dem Schema weiterarbeiten! (s.o.)
Jetzt kommen 2 helle Perlen, ebenso wie bei 3. vorgehen und wie „durch Magie“ landen die dann unten als Bauch. Rückt sie ruhig beherzt an den richtigen Platz!

4.  So fortfahren bis man an die Reihe mit den Augen gelangt, einfach nach dem Schema im Wechsel grüne und schwarze Perlen aufziehen .

Dann nach der Anleitung weiterarbeiten …
Und nicht verzweifeln, wenn es sich mal kringelt.

5. Für die Beine arbeitet man mit EINEM Faden weiter.
Dazu zieht man auf einer Seite 4 grüne und 2 helle Perlen und schiebt diese nah an den Körper.

Dann führt man den Faden um die erste helle Perle herum, um ihn nun durch alle Perlen des Beins zu ziehen. (Siehe Foto)   Schön feste nachziehen, damit das Bein auch am Körper ist.
Bei der anderen Seite genauso vorgehen.

Germany’s next Top-Krokodil

6. Dann wieder mit beiden Fäden nach dem Schema weiterarbeiten und bei den Hinterbeinen wieder getrennt vorgehen.

7.  Dann wird es leichter, da der Faden immer kürzer wird:-) und man sich dem Schwanzende nähert.
Schließlich nach der letzten, grünen Perle einige Knoten machen, ca.  1 bis 1,5 cm lang.

8.  Dann vorsichtig (!!!!!) die Enden mit offener Flamme verschmelzen.
Und schon ist das Krokodil spielbereit, und- wie man sieht – sehr bißfest.

Ich verwende diese Perlenkrokodile schon seit Jahren in meinen Spielgruppen und sie sind sehr robust und noch nie haben sich die Knoten gelöst.
Es versteht ich von selbst, dass man Babys damit nicht unbeobachtet spielen lässt!

Viel Spaß beim Basteln.

So, das war jetzt also mein beim „12 von 12“ angekündigter (fast) 50. post, aus dem dann eben post# 51 wurde. 😉

LG,  Monika

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PS: Weitere Ideen für Kinder findet Ihr <HIER> auf meinem Blog 

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PS: Viele DIY-Links findet ihr auch bei KlaraKlawitter

4 thoughts on “„Perlen vor das Krokodil werfen“ oder „Wie das Perlenkrokodil zu seinem hellen Bauch kommt“

  1. Hallo Monika, suess ist dein Krokodil, es erinnert mich an alte Zeiten, irgendwo habe ich auch noch eins.Man bekommt noch mal richtig Lust, eins zu basteln, aber wer will von mir noch ein Krokodil? Liebe Gruesse Anette

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  2. WOW – das ist ja ein super Krododil und dann noch mit so eine wunderbaren Anleitung. Da juckt es einem ja gleich in den Fingern 😉
    Tolle Idee und offenbar mit allerhand Erfahrung, deinen Erzählungen nach zu urteilen. Mein erster Gedanke war nämlich der, daß ich dem Nylon nicht so recht traue…

    Herzliche Grüße
    Sabine

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